Forderung - Was ist eine Forderung?



OHG Okt 28, Insbesondere nachsteuerorientierte und risikoreduzierte Anlageformen sind häufig gestellte Anforderungen an eine Geldanlage. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Dies kann der Fall sein, wenn ein Schuldner beispielsweise Insolvenz anmeldet.

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Nur bis Sonntag, Forderung - Was ist eine Forderung? Beispiel für die Entstehung einer Forderung: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Entstehen Forderungen aus Lieferungen beispielsweise im Onlinehandel oder Dienstleistungen z.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen: Forderungen gegen verbundene Unternehmen entstehen aus Geschäftsbeziehungen zwischen Mutter-, und Tochtergesellschaften. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: Diese Forderungen entstehen aus Ansprüchen gegenüber Unternehmen, gegenüber dem das betreffende Unternehmen Anteile hält, z.

Dieser Posten versammelt alle Vermögensgegenstände, die nicht unter eine der vorangehenden Rubriken fällt, beispielsweise Forderungen gegenüber dem Finanzamt , Kautionen oder Gehaltsvorschüsse an Mitarbeiter.

Wie auch bei allen anderen Posten des Betriebsvermögens gilt für Forderungen der Grundsatz der Einzelbewertung. Das bedeutet, dass jede Forderung untersucht und etwaige Verluste individuell und kundenspezifisch beurteilt werden müssen. Zu unterscheiden sind einwandfreie, zweifelhafte und uneinbringliche Forderungen. Das Vollständigkeitsgebot besagt, dass sämtliche Vermögensgegenstände — also auch Forderungen — vollständig in der Bilanz anzuführen sind.

Einer der wichtigsten Grundsätze in der Bewertung von Forderungen ist das Vorsichtsprinzip. Danach ist es Unternehmern untersagt, überhöhte Wertansätze für Vermögensposten wie Forderungen anzusetzen. Denn weder bei der Upstream- noch bei der Downstream-Verschmelzung bringt dieser Beteiligungsansatz aus der Sicht der Gläubiger der an der Verschmelzung beteiligten Gesellschaften einen Mehrwert:. Bei der Upstream-Verschmelzung der Tochter- auf die Muttergesellschaft steht das in der Beteiligung der Mutter- an der Tochtergesellschaft verkörperte Vermögen den Gläubigern sowohl der aufnehmenden Muttergesellschaft wie auch der übertragenden Tochtergesellschaft schon vor der Verschmelzung als Haftungsfonds zur Verfügung.

Den Gläubigern der Muttergesellschaft, indem sie die Möglichkeiten hätten, die Beteiligung an der Tochtergesellschaft als zum Vermögen der Muttergesellschaft gehörenden Vermögensbestandteil zu verwerten; den Gläubigern der übertragenden Tochtergesellschaft, indem sie die Möglichkeit hätten, das Vermögen der Tochtergesellschaft, welches im Beteiligungsansatz der Muttergesellschaft verkörpert ist, schon vor der Verschmelzung direkt zu verwerten.

Weder für die Gläubiger der Mutter- noch für die Gläubiger der Tochtergesellschaft ändert sich bei Ansatz des Wertes der Beteiligung irgendetwas an deren Lage. Das gesamte Vermögen der Tochtergesellschaft tritt an Stelle des aktivierten Beteiligungsansatzes im Vermögen der Muttergesellschaft.

Bei up-stream steht demnach, um beim Bild von Umlauft zu bleiben, den Gläubigern vor und nach der Verschmelzung exakt dasselbe Vermögen als Haftungsfonds zur Verfügung:. Die Gläubiger der übernehmenden Muttergesellschaft hätten vor der Verschmelzung die Möglichkeit, die Beteiligung an der Tochtergesellschaft zu verwerten; nach der Verschmelzung ist der Wert dieser Beteiligung direkt im Vermögen der Muttergesellschaft vorhanden und steht direkt als Haftungsfonds zur Verfügung.

Die Gläubiger der übertragenden Tochtergesellschaft hätten vor der Verschmelzung die Möglichkeit, das Vermögen der Tochtergesellschaft direkt zu verwerten; zufolge der Gesamtrechtsnachfolge steht ihnen dieses Vermögen auch nach der Verschmelzung nach wie vor direkt als Haftungsfonds zur Verfügung. Die Gläubiger der übertragenden Muttergesellschaft hätten vor der Verschmelzung die Möglichkeit, die Beteiligung an der Tochtergesellschaft zu verwerten; nach der Verschmelzung ist der Wert dieser Beteiligung aber nicht mehr Teil des Vermögens der Tochtergesellschaft, weil diese an die Gesellschafter der Mutter ausgekehrt wurde, sie also nunmehr von den Gesellschaftern!

Für die Gläubiger der übernehmenden Tochtergesellschaft stellt sich die Situation auch in dieser Verschmelzungsrichtung gleich dar wie oben: Sie haben in beiden Fällen die Möglichkeit, das Vermögen der Tochtergesellschaft direkt zu verwerten.

Allerdings wird ihre Position in den Fällen massiv verschlechtert, in denen von oben aktivseitig nichts kommt eben weil die aktivseitige Beteiligung zwingend an ihre Neugesellschafter auszukehren ist , passivseitig aber zusätzliche Verbindlichkeiten im Wege der Gesamtrechtsnachfolge übergehen, üblicherweise jene, die zum Zweck ihres eigenen Erwerbes aufgenommen wurden, sodass sie im Ergebnis ihren eigenen Erwerb finanziert hätte.

B gründet als Alleingesellschafter die B GmbH, welche sodann sämtliche Geschäftsanteile an der Tochtergesellschaft kauft. Die Frage der Nichtberücksichtigung des Beteiligungsansatzes hat nichts zu tun mit der Frage einer allfälligen Unzulässigkeit der Verschmelzung aufgrund eines sich verwirklichenden kapitalherabsetzenden Effekts. Sie hat — isoliert betrachtet — ebenfalls nichts zu tun mit der Frage des Erfordernisses eines positiven Verkehrswerts der an der Verschmelzung beteiligten Gesellschaften.

Damit werden aber weder die Positionen der Gläubiger der Mutter- noch jener der Tochtergesellschaft in irgendeiner Form verschlechtert. Die Bilanzsumme der übrig bleibenden Muttergesellschaft hat sich erhöht, das gesamte Vermögen steht aber nach wie vor allen betroffenen Gläubigern zur Verfügung, es hat kein wie immer gearteter Abfluss an Gesellschafter stattgefunden.