Konjunktur



Dieser Krieg führte zu einer gefährlichen Zuspitzung der Konfrontation in der Region und trug, aufgrund der massiven Waffenhilfe sowohl von amerikanischer wie auch von sowjetischer Seite, auch das Risiko einer internationalen Ausweitung in sich. Das Zusammenleben mit ihren christlichen Nachbarn wurde immer wieder von Massakern und Vertreibung unterbrochen. Die Besatzung war für Israel wirtschaftlich gesehen ein Gewinn. Wiederholt ist Gordon Brown zum Schluss gekommen, dass das Vereinigte Königreich noch nicht bereit sei, den Euro einzuführen, auch wenn der Entscheid jeweils knapp ausgefallen sei. Gerade wegen dieser Verbote wuchs eine ungeheure nationale Solidarisierungswelle.

Inhaltsverzeichnis


Die wachsende Zahl von Neusiedlern, die immer mehr Grundbesitz kauften, gerieten in diesen Jahren in immer härtere Auseinandersetzungen mit den eingesessenen Arabern, die um ihre Rechte und Vorrechte bangten. Diese unterstützen die Forderung nach freier Einwanderung in Palästina, weil andere Staaten weiterhin die Aufnahme verweigerten. Ohne die Unterstützung der jüdischen Diaspora in Amerika hätte Israel vielleicht gar nicht entstehen können.

Ein jüdischer Staat würde ein Zufluchtsort sein, bei dessen Aufbau man helfen könnte; er würde die Schuldgefühle der amerikanischen Juden lindern, die europäischen Juden nicht gerettet zu haben; und er würde ein Gegengewicht zu der damals verbreiteten Vorstellung von der Passivität der Juden bilden. Zwischen und waren mehr als zweieinhalb von insgesamt fünf Millionen amerikanischer Juden Mitglieder in einer der Organisationen, die sich zum Ziel gesetzt hatten, einen jüdischen Staat zu schaffen.

Während die jüdische Führung dem Plan zustimmte, lehnten die Araber den Vorschlag ab. Ferner hätte die Aufteilung die Araber zu sehr benachteiligt: In dem neuen arabischen Staat, dessen Fläche Zu diesem Zeitpunkt betrug die Zahl der nichtjüdischen Bevölkerung Palästinas rund 1,2 Millionen, während die jüdische Bevölkerung auf etwa Angeführt von den beiden führenden Mächten USA und Sowjetunion, die die Gründung eines jüdischen Staates unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges und des Holocaust unterstützten, spielte auch die Tatsache eine Rolle, dass viele jüdische Überlebende der Konzentrationslager nicht in ihre Heimatländer zurückkehren konnten Polen und Ungarn erlebten eine Welle von Pogromen.

Schon in den ersten Tagen nach der UN-Abstimmung am Diese Angriffe entwickelten sich bald zu schweren Kämpfen im ganzen Land zwischen bewaffneten arabischen Einheiten und den jüdischen Milizen, der Haganah und der Palmach , mit denen jetzt auch die Irgun- und Lechi -Einheiten kooperierten. Wegen des bevorstehenden Schabbats wurde der Staat Israel am Freitagnachmittag, dem Am Tag danach Der erste israelisch-arabische Krieg, der sogenannte Unabhängigkeitskrieg hatte begonnen.

Die fünf beteiligten Staaten schickten nicht ihre gesamten Streitkräfte nach Palästina, sondern lediglich einen Bruchteil: Gemeinsam mobilisierten sie weniger als Die Soldaten wurden überwiegend schlecht ausgebildet und bewaffnet, unkoordiniert und ohne funktionierendes Versorgungs- und Nachschubsystem in den Kampf geschickt. Ägypten entsandte im Mai nicht ganz Die arabische Befreiungsarmee der Palästinenser zählte zu diesem Zeitpunkt rund 4.

Demgegenüber standen in der israelischen Armee mehr als Sie verfügte über eine gut funktionierende Logistik und Infrastruktur, ein ausgebautes Nachrichtenwesen und teilweise moderne Ausrüstung. Ben Gurion hatte nämlich rechtzeitig das Risiko eines Krieges gegen reguläre arabische Armeeverbände erkannt, im Gegensatz zur Bekämpfung von auf sich allein gestellten palästinensischen Arabern, die keine existenzielle Gefahr für den zu gründenden Staat darstellen würden.

Auf jüdischer Seite waren die Existenz- und Bedrohungsängste so kurz nach dem Holocaust sehr lebendig und ganz real. Der junge israelische Staat konnte seine Existenz erfolgreich behaupten, den arabischen Staaten wurde fast überall eine Niederlage zuteil. Die meisten arabischen Bewohner waren geflohen. Dies geschah teils infolge arabischer Aufrufe, teils unter direktem israelischen Druck, teils in Panik angesichts des Terrors extremistischer jüdischer Organisationen.

Die Flüchtlinge wurden von den arabischen Nachbarländern nicht eingegliedert, sondern dauerhaft in Lagern untergebracht. Während des Krieges von wurde mehr als die Hälfte der damaligen palästinensischen Bevölkerung von 1. Während Israel offiziell behauptet, eine Mehrheit der Flüchtlinge sei lediglich geflohen, nicht aber vertrieben worden, erlaubte es den Flüchtlingen nicht zurückzukehren, wie es in der UN-Resolution vom Dezember gefordert worden war. So verschaffte sich Israel sein Territorium durch die ethnische Säuberung des ursprünglich von Palästinensern bewohnten Landes.

Von verlassenen palästinensischen Orten wurden bis auf alle zerstört, auch die Friedhöfe. Man wollte jegliche Erinnerung an eine palästinensische Geschichte auslöschen. In den verbliebenen Dörfern wurden jüdische Einwanderer untergebracht. So fanden über Dem Waffenstillstand folgte kein Friedensschluss. Die arabischen Staaten lehnten direkte Verhandlungen und die Anerkennung Israels ab.

Statt dessen duldeten sie einen Kleinkrieg bewaffneter Extremisten an Israels Grenzen. Die Gründung eines arabischen Staates in Palästina wurde ebenfalls strikt abgelehnt, weil darin eine Anerkennung der Teilung Palästinas wie von der UN vorgesehen gelegen hätte. Das Ergebnis dieses 1. War der erste Krieg von israelischer Seite her ein Kampf ums nackte Überleben, zeigte der zweite israelisch-arabische Krieg bereits ein anderes Gesicht.

Die Aufbauphase Israels wurde von schweren Sicherheitsproblemen überschattet. Der Waffenstillstand war mehr als brüchig; immer wieder fielen Terrorkommandos aus arabischen Nachbarländern nach Israel ein. Mit der Revolution ägyptischer Offiziere am Zug um Zug wurde die Halbinsel Sinai in ein ägyptisches Militärlager verwandelt. In einem acht Tage dauernden Feldzug eroberten die israelischen Streitkräfte den Gazastreifen und die Halbinsel Sinai, dabei überschritten sie bis zu 16 Kilometer den Suezkanal.

Der Beschluss, UN-Friedens-truppen entlang der ägyptisch-israelischen Grenze zu stationieren und die Zusicherung Kairos, die freie Durchfahrt durch den Golf von Akaba zu garantieren, erleichterten Israel diese Entscheidung. Der dritte israelisch-arabische Krieg hatte weitreichende Konsequenzen. Er wurde ausgelöst, als Ägypten wieder den Golf von Akaba abriegelte und die arabischen Staaten, von der Sowjetunion aufgerüstet, Israel mit der totalen Zerstörung und der völligen Vertreibung aus Palästina drohten.

Daraufhin begann Israel erneut mit einem Krieg. Er gilt als ein Präventivschlag von israelischer Seite und hatte als direkte Folge die Verabschiedung der Resolution durch die UN im November Eine Resolution, die bis heute die völkerrechtliche Grundlage aller Bemühungen um eine Friedenslösung im Nahen Osten geblieben ist.

Die Folgen dieses Krieges veränderten nämlich die geostrategische Landschaft des Nahen Ostens schlagartig. Denn Hunderttausende Palästinenser kamen im Westjordanland, in Jerusalem und im Gazastreifen nun unter israelische Besatzung und Militärverwaltung.

Auch die israelische Bevölkerung spaltete sich in Befürworter und Gegner der Besatzungspolitik. Der vierte israelisch-arabische Krieg zerstörte den Mythos der Unbesiegbarkeit der israelischen Armee. Der Jom-Kippur-Krieg dauerte drei Wochen. Dieser Krieg führte zu einer gefährlichen Zuspitzung der Konfrontation in der Region und trug, aufgrund der massiven Waffenhilfe sowohl von amerikanischer wie auch von sowjetischer Seite, auch das Risiko einer internationalen Ausweitung in sich.

Ein zeitweiliger Ölboykott und ständige Ölpreiserhöhungen wurden als Druckmittel, vor allem gegenüber westeuropäischen Staaten und den USA, benutzt. Wieder einmal war die enge Verknüpfung der Supermächte in den Nahostkonflikt deutlich geworden. Einerseits lieferten sie Waffen für ihre Verbündeten, andererseits hatten sie Angst, dass Kriege in Krisenregionen sich ausweiten könnten.

Kissinger vermittelte auch ein syrisch-israelisches Abkommen über eine Truppenentflechtung an der Golanfront. Der fünfte und letzte israelisch-arabische Nahost-Krieg , der auch der längste Krieg in der israelischen Geschichte war, zeigte vor allem in Israel selbst Wirkung.

Im Norden des Landes war Israel seit zunehmenden Terroraktionen durch die PLO Palestine Liberation Organization , als politischer und militärischer Dachverband der für einen unabhängigen palästinensischen Staat kämpfenden Gruppierung gegründet ausgesetzt, die sich im Südlibanon eine Operationsbasis geschaffen hatte.

Aber erstmals in der Geschichte der Nahostkriege fand eine Militäraktion der israelischen Armee nicht den ungeteilten Beifall der eigenen Bevölkerung. Das Ergebnis des Krieges waren rund Eine israelische Kommission hat nach dem Libanonkrieg Scharon Mitverantwortung für das Massaker gegeben, weshalb er nie wieder das Amt des Verteidigungsministers ausüben durfte. Vorübergehende Besetzung des Sinais und des Gazastreifens durch Israel.

Besetzung der syrischen Golanhöhen, des Westjordanlandes und jordanisch besetzten Ostjerusalems, des Gazastreifens und der gesamten ägyptischen Sinai-halbinsel durch Israel. Die Quintessenz der Nahostfrage: Besetztes Land - Macht und Unrecht. Israel besetzt auf Grund seiner militärisch-strategischen Überlegenheit das ganze Land zwischen Jordan und Mittelmeer und will den Palästinensern nicht jenen Anteil davon herausgeben, welchen diese als faire Abgeltung ihrer nationalen Rechte betrachten.

Ganz im Gegenteil, es verstärkt seinen Griff auf Westjordanland und den Gazastreifen weiter durch eine forcierte Besiedlung. Es handelt sich also um einen reinen Machtkonflikt, einen Territorialkonflikt, der durch das massive Ungleichgewicht der Waffen und die westliche Unterstützung Israels im Status des Unrechts erhalten wird. Die westlichen Länder treiben unter Amerikas Führung zwar einen Friedensprozess voran, der mit der Vorgabe von UNO-Resolution und dem Verbot des Erwerbs von Territorien begann und mittlerweile bei der Rede von der Notwendigkeit eines palästinensischen Staates angelangt ist.

Doch keines hat es bisher gewagt, deutlich und klar von Israel die Herausgabe aller besetzten Gebiete mitsamt Ostjerusalem zu fordern. Wenn israelische Panzerkolonnen und Kampfbomber Ziele mitten in dichtest besiedelten Städten oder Lagern bombardieren, so gilt das als legitime Selbstverteidigung.

Wenn israelische Absperrungspolitik monate- und jahrelang palästinensische Ortschaften der Blockade unterwerfen, uralte Olivenbäume radikal abholzen, um ein besseres Schussfeld zu haben, wirtschaftliches Leben, politische und soziale Organisation weitestgehend verunmöglichen und ein ganzes Volk unerbittlich in die nackte Armut treiben, so sollen das nötige Sicherheitsvorkehrungen sein.

Weil Israel ein anerkannter Staat mit durchstrukturierten Streitkräften ist, erkennt die Welt ihm das Recht auf bewaffnete Durchsetzung seiner nationalen Interessen zu. Wenn aber das palästinensische Gemeinwesen sich mit Waffen gegen die israelischen Besetzer verteidigt, so erkennt der Westen dies nicht als legitimen Widerstand an; und die nur dem Gesetz der Gewalt verpflichteten palästinensischen Extremisten zementieren dieses Vorurteil nach Kräften. Im folgenden werden einige Probleme angesprochen, die gelöst werden müssen, damit ein Friedensprozess möglich wird: Dieses Gesetz erlaubte dem Staat, sowohl Land von Palästinensern zu konfiszieren, die Israel verlassen hatten, als auch von jenen, die geblieben waren.

Heute beträgt der Anteil privaten palästinensischen Grundeigentums nur noch 15 Prozent des Territoriums, das Palästina ausmachte, 10 Prozent davon entfallen auf das Westjordanland und den Gazastreifen. Bis wurden ca. Bis ermöglichte das Gesetz über die Abwesenheit und auch andere Gesetze der israelischen Regierung, ca.

Ost-Jerusalem wurde annektiert und die Stadtgrenze auf das Westjordanland ausgedehnt. In den besetzten Gebieten kam es zur Errichtung von zunächst paramilitärischen, dann dauerhaft zivilen Siedlungen.

Eine militärische Verwaltung wurde eingesetzt und bis heute aufrechterhalten. Die Besiedlung erfolgte zunächst ohne Genehmigung der Regierung, die jedoch in den meisten Fällen nachträglich erteilt wurde. Zum Zeitpunkt der Osloer Prinzipienerklärung im September existierten jüdische Siedlungen mit insgesamt Bewohnern im Westjordanland, 16 Siedlungen mit insgesamt Personen im Gazastreifen und 9 Siedlungen mit etwa Siedlern in Ostjerusalem.

Trotz der Bestimmung der Grundsatzerklärung des Osloer Abkommens, dass beide Parteien den Status Quo, der zum Zeitpunkt des Abkommens existierte, nicht durch einseitige Aktionen verändern sollten, wurde der Ausbau von Siedlungen von israelischer Seite her bis heute fast unvermindert fortgesetzt.

Seit hat sich die Zahl der Siedlungen verdoppelt, die Zahl der Siedler verdreifacht. Insgesamt existieren mehr als Siedlungen im Westjordanland und 17 Siedlungen im Gazastreifen. Etwa achtzig Prozent der Siedler leben in Siedlungsblöcken, während die übrigen zwanzig Prozent in Dutzenden von kleinen Ortschaften, verstreut über den Gazastreifen und die Westbank, wohnen.

Den 97 Prozent der Israelis, die im sogenannten Kernland leben, stehen die 3 Prozent der Siedler in den besetzten Gebieten allerdings als verschwindend kleine Minderheit gegenüber. Untrennbar verknüpft mit der Siedlungsfrage und von ihr abhängig ist die Thematik der Grenzziehung bzw. Der in der am Die Resolution sah die Aufteilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat vor. Das Scheitern dieses Teilungsplan hatte mehrere Kriege zur Folge.

Die Intervention der arabischen Staaten gegen die Staatsgründung Israels führte zur Vertreibung von ca. Israels Versuch, den palästinensischen Widerstand durch die Invasion im Libanon zu zerschlagen, blieb ohne Erfolg.

Nachdem die Palästinensische Befreiungsorganisation PLO ihre Stützpunkte in den Nahbarstaaten verloren hatte, ging die Initiative im Kampf für die nationale Selbstbestimmung auf die Palästinenser in den besetzten Gebieten über. Zum aktuellen Zeitpunkt Stand Januar existieren im Gebiet des geographischen Palästinas zwei politische Einheiten: Die zwischen diesen Einheiten existierenden Grenzen sind Gegenstand heftigster Kontroversen. Der israelische Anspruch ist nicht eindeutig, sondern teilt sich eigentlich in drei Begründungsvarianten: Die arabi-sche Bevölkerung Palästinas kann jedoch auf eine kon-tinuierliche Siedlungsgeschichte bzw.

Staatlichkeit bis bzw. Die Entwicklung einer politischen Eigenheit der Palästinenser ist eine irreversible Entwicklung: Vor fühlten sich die Araber in Palästina nicht als Nation, sondern als Araber, die in Palästina lebten.

Erst die Erfahrung von Krieg, Flucht und Kampf schuf eine gemeinsame, spezifisch palästinensische Identität, und in den Jahren seit wurde Palästina nach und nach zu einer distinkten politischen Einheit. In direkter Abhängigkeit von der Siedlungsfrage und der Frage der Grenzziehung steht die wirtschaftliche Entwicklung sowohl in Israel selbst wie auch in den besetzten Gebieten. Zum ersten Mal seit ist die israelische Wirtschaft Ende in die Rezession gerutscht, nachdem es noch ein plus von 6 Prozent gab.

Auch im Jahr hat sich die Rezession fortgesetzt. Nur die israelische Rüstungsindustrie wächst im Moment, von amerikanischer Seite her subventio niert, kräftig weiter. Dazu fielen die Exporte um 13 Prozent und auch die Entwicklung im Tourismussektor, bisher ein Standbein der israelischen Wirtschaft, ist stark rückläufig - die Zahl der ankommenden Touristen hat sich auf etwa ein Drittel reduziert.

Das Sechs-Millionen-Volk verarmt, das Land ist marode. Die Besatzung war für Israel wirtschaftlich gesehen ein Gewinn. Bis zur ersten Intifada nach zwanzig Jahren war die Kostenrechnung mehr als ausgeglichen. Die palästinensische Bevölkerung musste Steuern zahlen und die besetzten Gebiete entwickelten sich zwangsläufig zum Absatzmarkt für israelische Produkte und Dienstleistungen.

Juni anbrach, dauert bis heute an und resultiert aus unserer eigenen Entscheidung. Mit Begeisterung sind wir zu einer Kolonistengesellschaft geworden, die internationale Verträge missachtet, Grund und Boden beschlagnahmt, Siedler aus Israel in die besetzten Gebiete verbringt, Diebstahl begeht und für all das noch irgendwelche Rechtfertigungen findet. Auch auf palästinensischer Seite zwingen die Schäden für die Wirtschaft die Autonomiebehörde in die Knie.

Nach Angaben der Weltbank ist die Hälfte des palästinensischen Bruttosozialprodukts von etwa 4,5 Milliarden Dollar verloren gegangen. Absperrungen und Ausgangssperren verursachen der palästinensischen Wirtschaft enorme Kosten: Die Arbeitslosenquote im Westjordanland liegt mittlerweile bei 53 Prozent.

Im Gazastrei fen, wo die Überbevölkerung am schlimmsten ist, liegt die Arbeitslosenquote sogar noch höher, nämlich derzeit bei 68 Prozent. Nur die Zahlungen palästinensischer Arbeiter aus dem Ausland und natürlich vor allem aus Israel selbst führen zu einem Zufluss von finanziellen Mitteln. Und dies alles angesichts der Tatsache, dass die USA und die Länder der Europäischen Union sowie die Weltbank und andere Organisationen seit rund fünf Milliarden Dollar in den vermeintlich im Entstehen begriffenen palästinensischen Staat investiert haben.

Die Summe muss als verloren abgeschrieben werden, denn Arafats Quasi-Staat, gegründet in Oslo, wird in diesen Tagen offenbar zu Grabe getragen. Die Gesamtverluste an Bruttoinlandseinkommen über einen Zeitraum von 27 Jahren haben inzwischen rund 5,4 Mrd. Vor Beginn der Unruhen lag diese Quote noch bei 21 Prozent. Daraus wird ersichtlich, dass ein dauerhafter Frieden nur dann wirklich möglich sein wird, wenn sich die Lebensumstände in den Autonomiegebieten wesentlich verbessern.

Die israelische Regierung hat, um den Siedlern sichere Verkehrswege zu bieten, die palästinensischen Enklaven hermetisch abgeriegelt. Die jahrzehntelange Politik Israels bestand darin, die Entwicklung einer unabhängigen Wirtschaft in den besetzten Gebieten zu verhindern, aber auch gleichzeitig eine Verbesserung der jüdischen Lebensbedingungen zu erzielen.

Die Statusfrage selbst ist hierbei von entscheidender Bedeutung. Palästinenser sind, laut Definition, alle die Araber und deren Nachkommen, die im Mandatsgebiet Palästina lebten.

Das Grundlagenabkommen von Oslo unterscheidet allerdings zwei Gruppen von Palästinensern, je nachdem, ob sie das Land bereits oder erst verlassen haben. Durch die Abwanderung der Palästinenser verschob sich in Israel das demographische Gleichgewicht zugunsten der Juden, und Israel nahm die entvölkerten Landstriche in Besitz.

Jedoch erkannte die Arabische Liga sehr schnell, welche Vorteile sie aus dem Flüchtlingsproblem ziehen konnte. Die Politik der Arabischen Liga bestand darin, eine Integration in den arabischen Ländern zu verhindern, um das Flüchtlingsproblem weiterhin als Waffe gegen Israel einsetzen zu können. Damit wurde die Situation der Palästinenser zum Angelpunkt des arabischen Nationalismus.

Die Position der internationalen Gemeinschaft ist eindeutig: Insgesamt flohen rund 80 Prozent der arabisch-palästinensischen Gesamtbevölkerung, davon ein Drittel ins Westjordanland, ein Drittel in den Gazastreifen und das letzte Drittel verteilte sich auf Jordanien, Syrien und den Libanon. Nachdem der Status eines Flüchtlings erblich ist, hat sich die palästinensische Diaspora von Davon leben rund ein Drittel, nämlich 1.

Die Palästinenser stellen somit die grösste Flüchtlingsgemeinschaft weltweit dar. Palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten, Stand Die Stadt liegt im Westjordanland und bildet den sensibelsten Punkt im politischen Prozess - ein Punkt, über den, wie im Osloer Grundsatzabkommen von festgelegt, jedoch erst im Rahmen der Endstatusverhandlungen entschieden werden soll, von dem aber sowohl die Israelis wie auch die Palästinenser die Durchsetzbarkeit eines permanenten Friedensvertrags abhängig machen.

Als die Vereinten Nationen die Resolution Nr. Der Ostteil wurde von Jordanien besetzt und ebenfalls annektiert. Diese Zweiteilung wurde von den Vereinten Nationen jedoch nie akzeptiert. Auch die Kontrolle über die heiligen Stätten stellt ein brisantes Politikum dar. Im israelischen Friedensvertrag mit Jordanien im Oktober wurden jedoch dem jordanischen König, der gleichzeitig auch der Scherif von Mekka ist, die Verantwortlichkeiten dafür übertragen. Yassir Arafat bestreitet jedoch die Legitimität dieses Anspruches und hat zu dem von Jordanien bestellten Imam einen Gegen-Imam ausgerufen.

Ein strittiger Punkt der Endstatusverhandlungen ist die Frage um das Recht auf die vorhandenen Wasserressourcen. Wasser gehört im Nahen Osten zu den wichtigsten und knappsten Ressourcen, von der die Entwicklungsmöglichkeit der Bevölkerung sowie deren Lebensstandard abhängen. Als Reaktion auf diese einseitige israelische Nutzung begannen die arabischen Länder im Vorfeld des er Krieges mit der Umleitung des syrischen Banias und des libanesischen Hasbani in den Yarmuk , wodurch der Zufluss des Jordan wesentlich verringert worden wäre.

Somit erhielt Israel die vollständige Macht über das Wasser und wusste diese in der Folgezeit strategisch einzusetzen. Der Wasserverbrauch wurde daraufhin in den besetzten Gebieten drastisch eingeschränkt bzw. Die Folgen waren ein deutliches Sinken des für die palästinensische Bevölkerung zur Verfügung stehenden Wassers und ein erheblicher Wassermangel im landwirtschaftlichen Bereich, dem wichtigsten Wirtschaftssektor für die Palästinenser. Im Gegensatz dazu wurde die Wasserzufuhr für israelische Siedlungen sehr günstig berechnet.

Diese sichtbare Bevorzugung der Israelis stellte unter anderem einen der Ausgangspunkte für den palästinensischen Aufstand Intifada dar, da er die Wut der Palästinenser und ihre Ressentiments förderte. Die Wasserressourcen von Israel erneuern sich jedes Jahr mit rund Millionen Kubikmetern, die zu 60 Prozent aus Grundwasser und 40 Prozent aus Oberflächenwasser stammen.

Dabei beträgt der Wasserverbrauch im Durchschnitt pro Person und Tag bei der palästinensischen Bevölkerung zwischen 70 und Liter die Weltgesundheitsbehörde hat als Minimum Liter Wasser für eine Person pro Tag festgelegt , während die israelische Bevölkerung rund - Liter pro Person und Tag und die israelischen Siedler 3. Die Belagerung und Besetzung palästinensischer Gebiete führt zu einer extremen Wasserknappheit für die palästinensische Bevölkerung.

Israelisches Militär sowie israelische Siedler attackieren und bombardieren gezielt palästinensische Wassertanks und verhindern somit die geregelte Wasserversorgung palästinensischer Städte. Im Westjordanland werden rund 60 Prozent des Wassers von den jüdischen Siedlern vor Ort verbraucht oder nach Israel abgeleitet. Den Palästinensern ist untersagt, neue Brunnen zu bohren oder bestehende Brunnen über die Meter-Marke hinaus zu vertiefen, während den Siedlern durch die Militärverwaltung auch Tiefenbrunnen bis zu Meter zugebilligt werden.

Im übrigen ist das gesamte Versorgungssystem des Gebietes über Kanäle nach Israel ausgerichtet. Israel hat mit der Zone C in den besetzten Gebieten Kontrolle über alle vorhandenen Wasserressourcen. In den Osloverträgen wurde das Westjordanland in drei Zonen aufgeteilt: Durch eine Reihe von Sondergesetzen wurde erreicht, dass in den besetzten Gebieten die Araber bis heute nur ein Fünftel der Wasservorkommen nutzen durften, die Israelis hingegen vier Fünftel.

Israel hat die besetzten Gebiete nicht annektiert, weil es nicht riskieren wollte, langfristig eine arabische Bevölkerungsmehrheit im Lande zu haben. Im Jahr lebten also rund Ihre Geburtenrate ist zwar etwas rückläufig, liegt aber mit 5,6 Geburten pro Frau deutlich über der Geburtenrate der jüdischen Israelis mit 2,7 Geburten pro Frau. Heute leben in Israel beinahe sechseinhalb Millionen Israelis davon ist ein Sechstel, rund eine Million, seit dem Zusammenbruch des Sowjetreiches zugewandert , zwanzig Prozent von ihnen sind keine Juden; in den palästinensischen Gebieten leben rund dreieinhalb Millionen Menschen.

Auf Grund der hohen Geburtenrate der palästinensischen Frauen werden dann mehr Palästinenser als Juden in Israel leben. Im Gazastreifen lebten im Jahr rund Israel - ein zerissenes Volk. Fromme Orthodoxe und weltliche Liberale ringen erbittert darum, wem Israel gehört und wer die Zukunft des jüdischen Staates bestimmen darf. Die Siedlerbewegung wurde zu einer mächtigen politischen Kraft.

Sie ist heute tatsächlich die militante Speerspitze der Besetzung und will eine permanente jüdische Präsenz in den besetzten Gebieten erreichen. Die religiösen Siedler, rund Der Vergleich ergibt sich aus einer extremen Dissonanz, mit der die Gemeinden immer noch nicht leben können: Die Angelegenheit wurde noch komplizierter durch einen politischen Kompromiss zwischen der Ultraorthodoxie und dem Staat, der bis zur Gründung Israels zurückreicht: Ultraorthodoxe Männer, welche die Thora studieren, sind vom Wehrdienst ausgenommen, vorausgesetzt, sie widmen dem Studium ihre gesamte Zeit.

Ursprünglich sollten davon ein paar hundert Männer betroffen sein, aber die Entscheidung führte dazu, dass heute fast alle Männer aus dieser Gruppe dienstbefreit sind. Ökonomisch dauerhaft unterversorgt und daher häufig von Sozialleistungen abhängig, beteiligen sie sich nicht an der Verteidigungslast, arbeiten nicht, kassieren Steuergelder und hassen ganz entschieden den Staat Israel. Wer wird sich in Israel durchsetzen?

Die Gottesfürchtigen, die streng nach dem religiösen Gesetz, der Halacha, leben und nur ihrem Rabbi folgen, oder die modernen Israelis, die am Sabbat Auto fahren, ins Kino gehen und ihrem Staat in der Armee dienen? Noch immer greifen religiöse Gesetze in den Alltag des modernen, westlich orientierten Israel ein.

Doch der tiefste Graben trennt Nichtreligiöse und fromme Ultras. Viele Orthodoxe leben in abgeschlossenen Stadtvierteln wie einst in den osteuropäischen Ghettos. Sie unterhalten eigene Schulen, Krankenhäuser und Radiostationen.

Subtil hat sich ein Staat im Staate gebildet, säkulare und orthodoxe Juden leben in getrennten Welten. Viele säkulare Israelis empört, dass sie die Eiferer mit ihren Steuern auch noch alimentieren. Der Konflikt um das Selbstverständnis des Staates kann nur gelöst werden, so glauben selbst manche Religiöse, wenn Israel endlich eine Verfassung bekommt, die Staat und Religion trennt.

Doch ist Israel wirklich bereit für eine solche Verfassung, die dann auch den arabischen Bürgern gleiche Rechte einräumen müsste? Dies ist wenig wahrscheinlich, denn sogar liberale Säkulare sehen Israel als Land der Juden und lehnen deshalb auch ein Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge ab. Bei einer objektiven Betrachtung der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern zeigt sich ein systematischer Versuch, die palästinensische Gesellschaft zu zerbrechen und ihre Infrastruktur zu zerstören.

Israel geht dabei in drei Stufen vor: Die erste ist die Zerstörung der wirtschaftlichen Infrastruktur der palästinensischen Gebiete, die weitgehend von der Landwirtschaft und früher auch vom Tourismus geprägt war. So zerstörten die Soldaten während der israelischen Besetzungen von Bethlehem Anfang systematisch die neu gebauten Touristenhotels. Im Rahmen dieser Strategie sind in weiten Gebieten Oliven- und Zitrusbäume gefällt oder einplaniert worden.

Die zweite Stufe besteht in der Zerstörung der Instrumente der Palästinensischen Autonomiebehörde, nämlich des Polizei- und Sicherheitsapparates. Während Premierminister Scharon von dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Jassir Arafat, verlangt, gegen die Hamas und den Islamischen Dschiahad vorzugehen, hat Israel im Lauf der letzten Monate 80 Prozent der Polizeistationen der Autonomiebehörde zerstört und dem Erdboden gleich gemacht.

Sie ist geprägt durch steigende Auftragsbestände und Produktionen , das Sinken der Arbeitslosenquoten , eine tendenziell wahrnehmbare jedoch noch geringe Preissteigerung Inflation , niedrige Zinsen mit steigender Tendenz sowie optimistische Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung. Weiterhin ist sie gekennzeichnet durch verbesserte Kapazitätsauslastung, steigende private Investitionen und Lohnsumme, zunehmendes Volkseinkommen und erhöhten privaten Konsum.

In der Phase der Hochkonjunktur obere Wendepunktphase, Boom sind aufgrund von starker Nachfrage die Kapazitäten einer Wirtschaft voll ausgelastet. Das Lohnniveau steigt, die Preise und die Zinsen ziehen weiter an, eine Erhöhung des realen Volkseinkommens ist nicht mehr möglich. Man spricht hier von Marktsättigung. Merkmale eines gesättigten Marktes sind:. Von nun an nimmt das Bruttoinlandsprodukt zwar noch weiter zu, jedoch mit sinkenden Wachstumsraten.

Die Phase des Abschwungs wurde eingeleitet. Rezession bezeichnet die kontraktive Konjunkturphase, in welcher ein Abschwung der Wirtschaft verzeichnet wird. Nach der am meisten verbreiteten Definition liegt eine Rezession vor, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen im Vergleich zu den Vorquartalen nicht wächst oder ein Rückgang zu verzeichnen ist sinkendes Bruttoinlandsprodukt. Die längste noch laufende Serie hat Australien mit Quartalen.

Eine Rezessionsphase wird dabei bestimmt vom oberen Scheitelpunkt bis zum untersten. Nach dem Kriterium des Sachverständigenrates liegt eine Rezession dann vor, wenn ein Rückgang der relativen Output-Lücke um mindestens zwei Drittel der jeweiligen Potenzialwachstumsrate mit einer aktuell negativen Output-Lücke einhergeht.

Laut dem Institut für Wirtschaftsforschung WIFO in Österreich ist allein ein Rückgang der Wachstumsraten in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen immer im Vergleich zur Vorjahresperiode noch nicht als Rezession zu bezeichnen, sondern erst wenn zwei Quartale mit Negativwachstum vorliegen. Also erst eine schrumpfende Wirtschaft steckt in einer Rezession, nicht aber schon eine nur mehr noch leicht wachsende Wirtschaft.

Einige unter den neuen technologischen Bedingungen nicht mehr lebensfähige Unternehmen verschwinden vom Markt. Steigert sich der Abschwung weiter oder kommt es zu einer anhaltenden Stagnation, spricht man von Depression.

Ein Konjunkturtief ist der Tiefstand, in den eine Volkswirtschaft durch einen Abschwung gerät. Während die Abschaffung der Rezession einer Abschaffung des kapitalistischen Prozesses insgesamt gleichkäme, sei die Depression indes eine besondere wirtschaftliche Notlage, die das Eingreifen des Staates so gut wie unvermeidlich mache. Ein Konjunkturtief wird oftmals verstärkt durch das Aufbrechen von Strukturkrisen , wie etwa Überkapazitäten in einzelnen Industriezweigen.

Es geht über eine lange Zeit die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit wie etwa durch das Bruttoinlandsprodukt angezeigt zurück, die Börsenkurse fallen, die Arbeitslosigkeit steigt stark an, und Tendenzen zu einer Deflation kommen auf das Preisniveau sinkt, auch die Endverbraucherpreise fallen. Als Beginn der damaligen Weltwirtschaftskrise wird der Zusammenbruch der Börsen am sogenannten schwarzen Freitag , dem Die internationalen Wirtschaftskrisen im letzten Viertel des Zur Frage, was aus Weltwirtschaftskrisen zu lernen sei, fand am In sozialpsychologischer Sichtweise wird oft als Grund für eine Depression der Verlust des Vertrauens in das Funktionieren der Wirtschaft genannt.

Die verschiedenen Schulen der Volkswirtschaftslehre favorisieren dabei unterschiedliche Erklärungsansätze. Diese unterschiedlichen Auffassungen spiegeln sich in den konjunkturpolitischen Empfehlungen wider. Mittels methodisch kontrollierter empirischer Verfahren versucht man die konjunkturelle Entwicklung einer konkreten Wirtschaft zu diagnostizieren und vorauszusagen. Diese Art von Konjunkturforschung lässt sich somit von der theoretischen Analyse der Konjunktur unterscheiden. Burns und Wesley Clair Mitchell begründet.

Der von ihnen in den er Jahren entwickelte Harvard-Indikator geriet in Misskredit, als er die Weltwirtschaftskrise nicht anzeigte. Die Konjunkturforschung lebte danach erst in den er Jahren wieder auf. In eigentlichem Sinne begann die Konjunkturforschung mit Gründung des Instituts für Konjunkturforschung in Berlin heute: Diese erstellen seit zweimal im Jahr eine Gemeinschaftsdiagnose im Auftrag der Bundesregierung.

Seit wird die Gemeinschaftsdiagnose öffentlich ausgeschrieben, sodass auch andere Institute daran beteiligt sein können. Der gegründete Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erstellt ebenfalls im Auftrag der Bundesregierung einmal pro Jahr eine Konjunkturprognose, die stets im November veröffentlicht wird. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit analysiert die Auswirkungen der Konjunkturentwicklung auf den Arbeitsmarkt.

Dabei gehen die prognostizierten Werte der untersuchten Experten zum Teil beträchtlich auseinander; allenthalben wird aber die Höhe des künftigen Wachstums tendenziell überschätzt. Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung liefert den definitorischen Rahmen, um die Konsistenz der Prognosen herzustellen.

Dabei bedient man sich zum Teil intuitiver Verfahren, zum Teil ökonometrischer Methoden. Es schätzt ein, wie das reale Bruttoinlandsprodukt des jeweils abgelaufenen Quartals aussehen könnte; denn zu diesem Zeitpunkt liegen noch keine Daten des Statistischen Bundesamtes vor.