Kann die EZB den EUR/USD-Kurs beeinflussen?


Analog wirkt sich ein Herabsetzen der Mindestreserven wahrscheinlich negativ auf eine Währung aus. Banken können es sich leisten, mehr zu verleihen, und senken deshalb die Zinssätze. Banken können es sich leisten, mehr zu verleihen, und senken deshalb die Zinssätze.

Die Feinsteuerungsoperationen der EZB. Sie entstehen grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage. Der Wechselkurs ist somit für die Zahlungsbilanz eines Landes von zentraler Bedeutung.

Schätzung von regionsspezifischen Auswirkungen des Wechselkurses

Der Wechselkurs gibt in der Regel auf Umwege wieder, als wie stabil die Wirtschaft des Landes gilt. In dieser Hinsicht ähneln Währungskurse ein wenig den Aktienkursen. Gehen Devisenhändler davon aus, dass sich eine Wirtschaft gut entwickelt, „kaufen“ sie die Währung durch eine Währung, von der sei erwarten, dass sie sich schlechter entwickelt und können auf diese Weise von.

Auch wenn der Demonstrationszug nach einem heftigen Schlagabtausch beider Seiten unweit der Arrestanstalt zerstreut wurde, waren die Unruhen nicht mehr einzudämmen. Am Mittag stieg die Zahl der Aufständischen auf Längst stand nicht mehr die Befreiung der verhafteten Kameraden im Vordergrund, inzwischen wurden Forderungen nach grundlegenden Veränderungen im Staat sowie einer umfassenden Militärreform laut.

Der Kieler Gouverneur lenkte bereits am Mittag des 4. November ein, die Regierung in Berlin sandte Vertreter nach Kiel und bestätigte die Zugeständnisse, die den Matrosen gemacht wurden. Diese schickten Abordnungen zu den umliegenden Garnisonen, der Aufstand verbreitete sich über den Land-, Luft- und Seeweg innerhalb weniger Tage auf das gesamte Reichsgebiet. November war auch Berlin in der Hand aufständischer Soldaten und Matrosen, noch am gleichen Tag wurde dort die Republik ausgerufen.

Was macht diesen Aufstand nun so einzigartig? Nie zuvor und nie danach hat es eine solche Meuterei im deutschen Militär gegeben. Vor allem die Forderungen der Aufständischen sind bemerkenswert. In der Nacht vom 4. November formulierten Matrosenabordnungen in Kiel die sogenannten 14 Kieler Punkte, die später auch von vielen anderen Garnisonen übernommen wurden. Dass sich ausgerechnet deutsche Soldaten zu Tausenden für Frieden, Abrüstung und Demokratie stark machten, wäre wenige Jahre zuvor noch undenkbar gewesen.

Auch die hartnäckig geforderten und zumindest zeitweise auch vielerorts umgesetzten Militärreformen schlagen einen Bogen zu den Inhalten der Inneren Führung und dem Wehrrecht der heutigen Bundeswehr. Jahrestag gilt es zu würdigen, dass im Herbst hunderttausende junger Matrosen und Soldaten einen Aufstand wagten, der die Monarchie im Deutschen Reich stürzte und eine Bewegung einleitete, die zur Weimarer Republik führte — der ersten demokratisch gewählten Regierung Deutschlands.

Kovac rechnet lautstark mit Spielern ab — und spricht von Rauswurf. Der Auftritt der Matrosen shz. Eine brisante Stimmung hatte sich im Herbst aufgeladen. Von den barbarischen Gemetzeln an der Front mit Giftgaseinsatz, von ewigen Stellungskriegen, sinnlosen Todesopfern. Als die Marine trotz der sicheren Kriegsniederlage der Deutschen kurz vor Schluss der Ehre wegen noch Tausende Marinesoldaten verheizen wollte, lief das Fass über.

In Wilhelmshaven und in Kiel rebellierten die Matrosen. November erschoss eine Militärpatrouille sieben Demonstranten. Einen Tag später war Kiel in den Händen der bewaffneten aufständischen Matrosen. Ihr Aufbegehren war eine Initialzündung für eine revolutionäre Bewegung, die am 9.

Zwei Tage später folgte ein Waffenstillstand — der unheilvolle Erste Weltkrieg mit 17 Millionen Toten war nach vier Schreckensjahren vorbei. Wenige Wochen später brodelt es. Meidet alle Ansammlungen, appelliert die Stadtverwaltung.

Wer Freiheit will, muss Ordnung halten. Das erinnert fast an den russischen Revolutionär Lenin, der den Deutschen die Fähigkeit zur Revolution abgesprochen hatte: Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!.

Authentischer geht es nicht: Der Festakt zum Jahrestag des Kieler Matrosenaufstandes findet an diesem Samstag genau dort statt, wo es Anfang November so richtig brodelte. Im Gewerkschaftshaus, heute Legienhof, trafen sich damals revolutionäre Matrosen und Arbeiter, die von Krieg und kaiserlicher Obrigkeit endgültig genug hatten. Holstein Kiel nach 2: Millionenraub aus Geldtransporter — Freiheitsstrafen. Wechselkurse schwanken also nach diesem Ansatz nur deswegen, um Preisniveauunterschiede auszugleichen.

Nach dieser Theorie müsste allerdings eine Geldeinheit in allen Ländern die gleiche Kaufkraft aufweisen oder überall den gleichen Wert besitzen. Wechselkursänderungen wirken sich immer auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung eines Landes aus. Grundsätzlich führt eine Abwertung im Vergleich jedoch dazu, dass Einwohner eines Landes für die gleiche Anzahl an importierter Ware mehr inländische Währung bezahlen müssen.

Deswegen wird die Importmenge gesenkt und die Nachfrage nach inländischen Gütern erhöht, damit der Güterbedarf unabhängig vom Wechselkurseffekt gedeckt werden kann. Zugleich wird der Export erhöht, da ausländische Importeure weniger Geld aufwenden müssen, um die gleiche Menge an Gütern zu erhalten. Zudem erhöht sich in der Regel die Anzahl der Beschäftigten im Land und auch Steuereinnahmen steigen meist.

Der sogenannte Leistungsbilanzeffekt einer Wechselkursänderung tritt in der Regel leicht verzögert ein. Die Importe verteuern sich aufgrund des schlechteren Wechselkurses erst einmal.

Erst in einem zweiten Schritt steigt die Exportmenge und die Leistungsbilanz verbessert sich. Zudem kann durch eine Abwertung der Währung die Inflationsrate erhöht werden. Der Anstieg der Importpreise führt auch zu einem Anstieg des Konsumentenpreisindex, Inländer können also weniger Güter kaufen und das real verfügbare Einkommen sinkt.

Die Inflationsrate erhöht sich also. Umgekehrt kann eine Aufwertung der Währung dazu führen, dass die Inflation gebremst wird und das real verfügbare Einkommen steigt. Über einen längeren Zeitraum bedeutet dies jedoch einen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Unternehmen.

Die exportierten Güter werden im Ausland teurer und somit gehen die Exporte zurück. Zudem erhöht sich der Konkurrenzdruck durch ausländische Güter, die günstiger eingeführt werden können.

Auch deswegen versuchen die meisten Staaten inzwischen, ihre Währung künstlich niedrig zu halten. Eines der bekanntesten Beispiele in den letzten Jahren war China. Allerdings ist es in den meisten Staaten inzwischen üblich, umfangreich fremdländische Devisen anzukaufen , mit Inlandswährung zu bezahlen und so mehr von der eigenen Währung in den Umlauf zu bringen, um auf diese Weise eine Abwertung zu erreichen.

Fremdländische Währungen können gegenüber teuer gehalten werden, in dem diese angekauft werden, obwohl nur wenig Zinsen gezahlt werden.

Auf diese Weise wird die Nachfrage künstlich erhöht. Da Zentralbanken prinzipiell unbegrenzt Geld zur Verfügung haben und auf diese Weise die eigene Währung gleich zweifach zu drücken. Wichtig sind Wechselkursänderungen vor allem hinsichtlich der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Sie entstehen grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage. Gerade die Nachfrage ist jedoch vielen verschiedenen Faktoren ausgesetzt, die nicht immer auf einer realwirtschaftlichen Grundlage beruhen.

Das Angebot zu bestimmen liegt hingegen vor allem in der Hand der Zentralbanken, die über den Leitzins auch auf Inflation und Deflation einwirken können. Was ist ein Wechselkurs? Inhaltsverzeichnis Was ist ein Wechselkurs? Obwohl von unserem Fiatgeld theoretisch unendlich viel erzeugt werden kann, ist in der Praxis das Angebot meist begrenzt: Die Zentralbank wird mit von ihr erzeugtem Geld am Währungsmarkt nur tätig, um ausreichende Devisenreserven anzulegen oder in seltenen Fällen um wirtschaftlich gefährlich gewordene Wechselkurse zu beeinflussen.

Die Geschäftsbanken leihen sich von der Zentralbank nicht beliebig viel Zentralbankgeld, da das zu teuer wäre; und das von ihnen selbst geschaffene Giralgeld verlässt die Bank niemals und ist somit nicht Teil des Angebots. Entscheidend ist daher in den meisten Situationen die Nachfrage, die dem Angebot gegenübersteht. Die Nachfrage beruht vor allem auf vier Faktoren: Bedarf als Zahlungsmittel, Warenpreise, Zinsen und Spekulation.

Bedarf nach Zahlungsmittel Da Zentralbanken und Geschäftsbanken bei Bedarf zusätzliches Geld als Zahlungsmittel erzeugen können, ist im Inland im Normalfall genug Geld als Zahlungsmittel vorhanden und der Wechselkurs wird dadurch nicht beeinflusst. Es kommt hier also nur auf den Handel zwischen dem Land oder dem Währungsraum und der restlichen Welt an. Der Bedarf und damit die Nachfrage nach einer Währung steigt, wenn das entsprechende Land Exportüberschüsse erzielt, da die exportierenden Unternehmen entweder in ihrer eigenen Währung bezahlt werden oder die erhaltene Fremdwährung am Währungsmarkt umtauschen.

Die Währung wertet also auf. Den gleichen Effekt wie Exportüberschüsse haben hohe Investitionen aus dem Ausland, die ja bei ausländischen Unternehmen die Nachfrage nach der Landeswährung steigen lassen. Wo viel investiert wird, wertet die Währung auf, wo wenig investiert wird, wertet sie ab. Diese Mechanismen sind wirtschaftlich erwünscht, da sie eine ökonomische Balance zwischen den Ländern herstellen: Umgekehrt werden Güter aus dem Exportland teurer, so dass der Exportüberschuss zurückgeht.

Leider gibt es aber auch andere Faktoren, die dem Wiederangleichen entgegenwirken: In einem Exportland sollte es mehr reiche Kunden geben, weswegen es interessant sein kann, dort zu investieren; das wird noch dadurch verstärkt, dass ein solches Land auch die Mittel hat, eine bessere Infrastruktur aufzubauen.

Eine Besonderheit im internationalen Handel stellen die sogenannten Leit- oder Reservewährungen dar: Sie werden oft als Standardwährung für Handelsabwicklungen genutzt, z. Diese beiden Faktoren steigern die Nachfrage nach der Währung und damit auch ihren Wert. Länder mit Leitwährung müssen weniger Geld für den Handel tauschen und haben dadurch geringere Transaktionskosten und weniger Wechselkursunsicherheit beim Handel. Warenpreise Besondere Nachfrage nach Gütern aus einem Land besteht natürlich dann, wenn sie dort günstiger zu erwerben sind als anderswo.

Unter Umständen ist es dann lohnend, die Waren dort zu kaufen und in einem anderen Land wieder teurer zu verkaufen. Dafür wird Landeswährung benötigt, die darum stark nachgefragt und somit teurer wird. Die Preise für Güter gleichen sich durch diesen Mechanismus an.

Im Normalfall handelt es sich um in dem Land hergestellte Waren, es können aber auch Importwaren sein, die aus verschiedenen Gründen billiger angeboten werden als im Ursprungsland z.

Häufig liegt der Grund für unterschiedliche Warenpreise in unterschiedlicher Produktivität: Je höher die Produktivität, desto geringer die Stückkosten bei der Herstellung und desto günstiger können die Produkte verkauft werden. Flexible Währungskurse können die Folgen unterschiedlich steigender Produktivität für beide Länder abfedern, indem sie die Preisgleichheit auf dem internationalen Markt wiederherstellen. Das produktivere Land hat trotzdem einen Vorteil davon, weil es sich für seine jetzt teurere Währung mehr Waren kaufen kann.

Eine andere häufige Ursache ist eine höhere Inflation in einem Land: Wenn die Warenpreise in der Landeswährung immer mehr steigen, werden die selben Waren in einem anderen Land im Vergleich günstiger.