Wachstumsrate und Wachstumsfaktor berechnen


Für die konkrete Festlegung der nachhaltigen Wachstumsrate sollte der aber Bewerter immer die folgenden Determinanten des nachhaltigen Gewinn-Wachstums beurteilen. Mengen-Wachstum, d.h. welches Mengenwachstum kann das Unternehmen langfristig realisieren.

Beim linearen Wachstum ist der Zuwachs absolut gesehen zwischen zwei Perioden immer gleich.

Exponentielle Wachstumsprozesse

Für die konkrete Festlegung der nachhaltigen Wachstumsrate sollte der aber Bewerter immer die folgenden Determinanten des nachhaltigen Gewinn-Wachstums beurteilen. Mengen-Wachstum, d.h. welches Mengenwachstum kann das Unternehmen langfristig realisieren.

Das ist die Selbstbehaltsquote des Unternehmens oder der Prozentanteil der Nettoeinnahmen, die das Unternehmen selber nach Auszahlung der Dividenden behält. Multipliziere die Selbstbehaltsquote und den Dividendensatz. Das ist die nachhaltige Wachstumsrate. Diese Zahl gibt den Ertrag aus deiner Unternehmensinvestition an, die du erreichen kannst, ohne neue Aktien auszugeben, zusätzliche private Finanzmittel in die Aktivposten zu investieren, mehr Schulden aufzunehmen oder die Gewinnspannen zu erhöhen.

Berechne deine tatsächliche Wachstumsrate. Die tatsächliche Wachstumsrate eines Unternehmens ist schlicht die Umsatzsteigerung über einen bestimmten Zeitraum. Die tatsächliche Wachstumsrate sollte basierend auf demselben Zeitraum berechnet werden, für den die nachhaltige Wachstumsrate berechnet wurde. Deine tatsächliche Wachstumsrate wird jeden Monat, jedes Quartal oder welchen Zeitraum du auch immer für die Berichte zur finanziellen Resultaten heranziehst, variieren.

Wenn du die tatsächliche Wachstumsrate berechnest, musst du darauf achten, dass die Beträge für den Umsatz jeweils denselben Zeitraum betreffen. Wenn du den Umsatz des 4. Vergleiche die tatsächliche mit der nachhaltigen Wachstumsrate. Dein Unternehmen kann schneller, langsamer oder genau mit einer nachhaltigen Wachstumsrate wachsen. Auch wenn ein schnelles Wachstum wie ein positives Anzeichen wirken kann, bedeutet eine Wachstumsrate, die die nachhaltige Wachstumsrate übersteigt, dass das Unternehmen nicht genug Barbestand hat, um die Bedürfnisse des Unternehmens zu der Rate zu decken, zu der es wächst.

Wenn die natürliche Wachstumsrate, die du berechnet hast, höher ist als deine Eigenkapitalrendite, könnte das bedeuten, dass dein Unternehmen nicht so gut abschneidet wie es sollte. Stelle dir als Beispiel ein Bauunternehmen vor, das Häuser baut.

Zu Beginn investiert der Besitzer des Unternehmens Nach einem Jahr im Geschäft berechnet der Geschäftsinhaber die tatsächliche und die nachhaltige Wachstumsrate und stellt fest, dass seine tatsächliche Wachstumsrate viel höher ist als die nachhaltige Wachstumsrate. Während er seinen Umsatz steigert, braucht er zusätzliche Finanzmittel, um die Personal- und Materialkosten zu finanzieren, um zusätzliche Häuser zu bauen, um Ertrag zu machen.

Während diese Steigerung im Umsatz gut für das Unternehmen ist, wird der Unternehmer nicht in der Lage sein, all diese Kosten zu begleichen, ohne von irgendwo zusätzliches Geld zu bekommen. Beim linearen Wachstum ist der Zuwachs absolut gesehen zwischen zwei Perioden immer gleich. Beim exponentiellen Wachstum hingegen ist der prozentuale Zuwachs immer gleich.

Machen Sie sich dies am besten anhand einiger Beispiele klar. Exponentielles Wachstum finden Sie in vielen Alltagssituationen vor. Angenommen Sie haben folgende einfache Aufgabenstellung gegeben: Machen Sie sich weitere einfache Beispiele, in denen Sie die Wachstumsrate und den Wachstumsfaktor berechnen.

Übung macht den Meister! Wachstumsrate und Wachstumsfaktor berechnen Autor: Weitere Videos zum Thema 3: Formeln Beispiel mathematisches Grundverständnis. Je höher die Rentabilität eines Unternehmens, also je höher die Eigenkapitalrendite, desto stärker fällt das Dividendenwachstum aus. Andersherum bedeutet dies auch, dass das Dividendenwachstum desto niedriger ist, je niedriger die Einbehaltungsquote bzw.

Die eingangs gestellte Frage nach der Sinnhaftigkeit von Dividenden wird wieder aufgeworfen. Die Betrachtung der nachhaltigen Wachstumsrate macht deutlich, dass Dividendenausschüttungen insbesondere dann sinnvoll sind, wenn Unternehmen die erwirtschafteten Jahresüberschüsse nicht für Investitionen verwenden können, welche eine der Eigenkapitalrendite entsprechende Rendite erzielen. Kann ein Unternehmen die Mittel investieren und damit Renditen auf mindestens dem Niveau der Eigenkapitalrendite erzielen, sollte dieses Unternehmen dann sogar gar keine Dividende ausschütten.

Aktionäre sind in diesem Fall besser beraten, auf die Dividende zu verzichten, um eine höhere Wertschöpfung zu ermöglichen. Eine weitere Darstellung verdeutlicht diesen Punkt nochmals. Dabei ist die geforderte Rendite die Renditeforderung eines Investors unter Berücksichtigung der jeweiligen Risikoklassifizierung der Aktie.

Typischerweise ist die Renditeforderung für Aktien deutlich höher als etwa für Anleihen, insbesondere da Eigenkapital nachrangig ist und somit das höhere Risiko birgt, vollständig verloren zu gehen. Die obige Gleichung zeigt, dass die Dividendenrendite negativ mit der nachhaltigen Wachstumsrate korreliert. Je höher also die nachhaltige Wachstumsrate ist, desto kleiner fällt die Dividendenrendite aus. Dies ist konsistent mit der Tatsache, dass reife Unternehmen, die über eine lange Historie verfügen, oftmals stabile Dividenden ausschütten, diese sich aber relativ behäbig entwickeln.

Entsprechend ist die Dividendenrendite bei diesen Unternehmen häufig niedrig, aber kontinuierlich. Unternehmen dieser Kategorie sind insbesondere in gesättigten Branchen, etwa der Versorgungs- oder Nahrungsmittelbranche, oftmals anzutreffen. Dividenden eignen sich in bestimmten Fällen auch, um den Wert eines Unternehmens zu bestimmen. Dabei gibt es komplexe Modelle, die jedoch an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden und vielmehr ein eigenständiges Themengebiet darstellen.

Zur Illustration sei jedoch das Grundmodell der Unternehmensbewertung per Dividenden erläutert. Das einfachste Dividendenmodell basiert auf der Bewertung einer Aktie anhand der erwarteten Dividende. Derzeit würde also die erwartete Dividende für das laufende Geschäftsjahr in Frage kommen, welche dann im kommenden Jahr ausbezahlt werden wird.

Zur Bewertung wird die erwartete Dividende durch die Differenz aus der geforderten Rendite und der nachhaltigen Wachstumsrate der Dividenden siehe oben herangezogen:. Wieder ist dieselbe Abhängigkeit gegeben wie in der vorherigen Gleichung. Je niedriger die geforderte Rendite bzw. Das gleiche gilt umgekehrt. Die Ausschüttung von Dividenden ist nicht unbedingt notwendig, um eine gute Rendite mit Aktien zu erzielen. Vielmehr machen Dividendenausschüttungen nur dann Sinn, wenn ein Unternehmen nicht über die Möglichkeit verfügt, Investitionen zu tätigen, die eine ausreichende Rendite abwerfen.

Kann ein Unternehmen die Geldmittel verwenden, um damit Renditen auf oder über dem Niveau der Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften, sind Dividenden sogar kontraproduktiv und würden eine niedrigere Wertschöpfung verursachen. Nichtsdestotrotz sind Dividenden ein wichtiger Renditebestandteil für Investoren, insbesondere da Dividenden besser planbar sind als Kursgewinne. Gerne bieten wir Ihnen aktuell monatliche Updates:. Felix Gode im Interview mit dem Börsenradio: Felix Gode erläutert die Monatsergebnisse und Halbjahreszahlen der Depotunternehmen.

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