SCHULE: Diagnose: Lehrer



Es gibt einige Anzeichen dafür, dass unsere politisch korrekte Meinungsbildung in Deutschland von einer kindlich gebliebenen Weltsicht bestimmt wird.

Meine Favoriten.


Nacherfüllung steht hier für einen Austausch der defekten Ware gegen einen neuen Artikel oder für eine Beseitigung des Fehlers in Form einer Reparatur.

Grundsätzlich legt der Käufer fest, welche Form der Nacherfüllung er wünscht. Alternativ kommt eine Minderung des Kaufpreises in Frage. Diesen werden Sie bei einer Schadensersatzforderung nachweisen müssen. Deshalb dürfte die Zahlung von Schadensersatz immer an letzter Stelle Ihrer Rechte aus der gesetzlichen Gewährleistung stehen. Anders verhält es sich dagegen bei der Garantie. Sie ist deshalb scharf von der Gewährleistung abzugrenzen. Die Garantie darf schon deshalb nicht mit der Gewährleistung verwechselt werden, weil es sich dabei juristisch betrachtet um eine freiwillige Verpflichtung und frei zu gestaltende Dienstleistung des Händlers oder des Herstellers gegenüber dem Kunden handelt.

Sie als Kunde müssen noch wissen, dass auch eine Garantie die gesetzliche Gewährleistung nicht ersetzt oder gar verringert. Als Anhaltspunkt mag gelten, dass die Gewährleistung durch den Händler erbracht wird, während die Garantie eher in die Zuständigkeit des Herstellers fällt. So wichtig die Gewährleistung für Sie als Käufer sein mag, damit Sie einen mängelfreien Gegenstand erhalten, so müssen Sie auf jeden Fall auch wissen, dass die gesetzliche Gewährleistung niemals für einen bekannten Mangel gilt.

Wichtig wird dieser Aspekt, wenn Sie einen gebrauchten Artikel erwerben wollen. Sobald Ihnen der Verkäufer zu verstehen gibt, dass Ihr Kaufgegenstand nicht mängelfrei ist und sobald Sie den Kauf dennoch akzeptieren, erhalten Sie Kenntnis von dem vorhandenen Fehler und können deshalb keine gesetzliche Gewährleistung mehr geltend machen.

Natürlich haben Sie als Käufer immer einen Grund, den Artikel zurückgeben zu wollen. Wird die Ware allerdings umgetauscht, gibt es keinen juristischen Grund dafür, der beispielsweise in einem Mangel begründet sein könnte. Nach rechtlicher Definition ist also der Umtausch gegen die Mängelhaftung abzugrenzen. Einen rechtlichen Anspruch auf einen Umtausch haben Sie somit nicht, obwohl viele Händler dazu bereit sind, ohne dazu verpflichtet zu sein.

Da aber gesetzliche Regelungen fehlen, sind Sie in solchen Fällen sehr auf die Kulanz Ihres Händlers angewiesen, der diese auch vollständig verweigern kann. Die Rückgabe ist gesetzlich geregelt. Sie resultiert daraus, dass Sie sich beim Kauf im Internet oder aus Katalogen nicht eigenhändig davon überzeugen können, dass Ihr Artikel mängelfrei ist und Ihren Vorstellungen entspricht.

Während Gewährleistung und Rückgabe gesetzlich definiert sind, gibt es für die Garantie und den Umtausch keine Gesetzesvorschriften. Für Sie als Kunde ist es aber wichtig, die Begriffe klar unterscheiden zu können, denn im Zweifel können Sie dadurch Ihren Forderungen gegenüber einem Händler noch erheblich mehr Nachdruck verleihen. Somit dürfte es Ihnen zukünftig nicht mehr passieren, dass Sie einen Artikel lediglich aus Kulanz des Händlers zurückgeben dürfen, obwohl er einen nachweisbaren Mangel hat.

Wurde durch Herrn Reissenberger in einer Strafsache hervorragend verteidigt! Herr Reissenberger erreichte durch hartnäckige und hervorragende Arbeit eine Einstellung des Verfahrens!

Mein Glaube in die Gerechtigkeit ist wieder hergestellt. Danke nochmal für die freundliche und kompetente Zusammenarbeit! Würde nämlich ohne Zustimmung der Eltern die Kinder fotografiert und die Bilder publiziert werden, droht sowohl der Schule als auch dem Fotografen juristischer Ärger.

Es ist aber fraglich, ob ein solcher Unterrichtsausschluss rechtens ist. Der Fotograf und auch die Schule haben juristisch völlig korrekt gehandelt, um die Persönlichkeitsrechte der Kinder zu wahren. Ob allerdings ein Ausschluss aus der Unterrichtseinheit das beste Mittel gewesen ist, mag tatsächlich dahinstehen. Doch es ist rein faktisch einfach anders nicht möglich, die Persönlichkeitsrechte der Kinder sicher zu schützen.

So kann es dem Fotografen nicht zugemutet werden, die Bilder einzeln auf mögliche Rechtsverletzungen zu prüfen, insbesondere da er sich in der Regel nur kurz im Klassenraum aufhält und die Kinder nicht namentlich kennt. Er kann ein Gesicht nicht einem bestimmten Kind zuordnen und überprüfen, ob eine Zustimmung der Eltern vorliegt oder nicht. Auch werden bei Aufnahmen in Klassenzimmern häufig sehr viele Kinder gleichzeitig im Bild aufgenommen und auch Klassenbilder gemacht.

Natürlich könnten die Bilder nachträglich durch die Lehrer, welche die Kinder kennen, kontrolliert werden. Hier zeigt sich einmal wieder, wie sehr sich auch der Zeitgeist gewandelt hat. Haben meine Eltern noch Zeitungsfotos, auf denen ihr Sohn abgebildet war, noch stolz an die Pinnwand in der Küche gehängt und eine Kopie an Omas und Opas geschickt, gehen heute die Eltern lieber zum Anwalt und verklagen den Fotografen und die Schule. Die einzig juristische sichere Möglichkeit, die der Fotograf und die Schule hat, um sich zu schützen, ist eine schriftliche, ausdrückliche Zustimmung seitens der Eltern, dass diese mit den Fotos und auch einer Publikation einverstanden sind.

Im Rahmen dieser Erklärung sollte unbedingt auch das Recht auf Publikationen in sozialen Medien mit aufgenommen werden, um mögliche Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Ohne eine solche Erklärung besteht bei einer Publikation eines Kinderfotos ein Haftungsrisiko.