Wachstumrechner für Kinder und Jugendlichr



Der Endwert war Die Wachstumsrate ist der Betrag, zu dem eine Investition über einen bestimmten Zeitraum an Wert gewonnen hat. Und danke für den wieder Mal tollen Beitrag.

Formelsammlung


Im Grunde genommen lässt sich also die gesamte Formel automatisiert in Excel abbilden. Für die Umsetzung gibt es nach meiner Erfahrung zwei Alternativen. Die Formeln könnt ihr übrigens so verwenden wie dargestellt.

Ihr müsst nur die entsprechenden Werte in eurem Spreadsheet richtig verlinken:. Wenn ihr die Formel ohne die explizite Berücksichtigung von Anfangs- und Endjahr also Alternative 2 verwendet, dann solltet ihr darauf achten, mit der Zählung der Jahre immer bei Null anzufangen. In der oben dargestellten Zeitreihe betrachten wir zwar in Summe eine Entwicklung über acht Jahre.

Allerdings habe ich bisher noch keinen Ansatz gefunden, der wirklich funktioniert und bei dem ich nicht mithilfe einer simplen Rückwärtsrechnung auf einen komplett anderen Ausgangswert gekommen wäre. Glücklicherweise können wir uns bei den meisten dieser Sonderfälle damit beruhigen, dass es sich vermutlich nicht um besonders gute Unternehmen und damit auch keine besonders guten Investments handelt.

Bei den typischen Aktienscreenern müssen wir aber trotzdem etwas aufpassen, denn: Ein Wert, wie wenig sinnvoll er auch sein mag, wird in den meisten Fällen schon berechnet. Wie bereits oben angedeutet, sind die Zwischenjahre für eine Investitionsentscheidung nicht ganz unwichtig, bleiben bei der Berechnung des CAGR bzw. Unter anderem möchten wir ja verstehen, ob und inwieweit ein Unternehmen z. In welches der folgenden Unternehmen würdet ihr also lieber investieren beide haben wie ihr seht das gleiche Gewinnwachstum, also den gleichen CAGR, vorzuweisen?

Ich denke die Antwort ist offensichtlich. Das links dargestellte Unternehmen finden wir natürlich besser. Allein den CAGR des Umsatz- oder Gewinnwachstums zu berechnen oder diese Kennzahl in unserem Screener zu berücksichtigen , hilft uns also im Zweifel nur begrenzt weiter.

Auch die Konsistenz bzw. Stabilität des Gewinns oder des Umsatzes über die Zeit sind wichtige Indikatoren. Als Alternative können wir die Korrelation mit dem idealtypischen Verlauf der Gewinnentwicklung ermitteln. In einem anderen Screen habe ich das bisher noch nicht gesehen.

Diese Einschränkung ist für uns wichtig, da bestimmte Kategorien von Unternehmen - z. Ich finde an den beiden Diagrammen sieht man auch wunderbar, dass der Betrachtungszeitraum viel ausmacht.

Gucken wir uns die beiden Unternehmen erst ab bzw. Da kommen dann wieder die anderen Qualitätsmerkmale zum Einsatz die man sich anschauen sollte. Benjamin Graham kannte vermutlich nicht den Korrelationskoeffienten. Mit diesem und einem Intervall von rund 10 Jahren kann man vermutlich vernünftige Vorhersagen der nahen Zukunft machen. Im Umkehrschluss ist die Einbehaltungsquote derjenige Betrag, der nach Dividendenausschüttung im Unternehmen verbleibt.

Die Einbehaltungsquote ist deshalb von Bedeutung, da das Unternehmen den nicht ausgeschütteten Teil des Jahresergebnisses dazu verwenden kann, aussichtsreiche Investitionen zu tätigen und so den Unternehmenswert eventuell weiter zu steigern. Die nachhaltige Wachstumsrate ist diesbezüglich eine wichtige Kennzahl. Diese gibt die Wachstumsrate der Dividende, die für eine bestimmte Höhe der Eigenkapitalrendite aufrechterhalten werden kann vorausgesetzt die Kapitalstruktur bleibt unverändert , an.

Rechnerisch ergibt sich die nachhaltige Wachstumsrate wie folgt:. Anhand der Formel wird ersichtlich, dass das Dividendenwachstum abhängig von den einbehaltenen Beträgen des Jahresüberschusses sowie der erzielten Eigenkapitalrendite ist.

Werden die einbehaltenen Erträge mit derselben Eigenkapitalrendite verzinst, steigt die Wertschöpfung, sodass in der Folge auch die Ausschüttungen bzw. Dividenden wiederum erhöht werden können. Je höher die Rentabilität eines Unternehmens, also je höher die Eigenkapitalrendite, desto stärker fällt das Dividendenwachstum aus. Andersherum bedeutet dies auch, dass das Dividendenwachstum desto niedriger ist, je niedriger die Einbehaltungsquote bzw.

Die eingangs gestellte Frage nach der Sinnhaftigkeit von Dividenden wird wieder aufgeworfen. Die Betrachtung der nachhaltigen Wachstumsrate macht deutlich, dass Dividendenausschüttungen insbesondere dann sinnvoll sind, wenn Unternehmen die erwirtschafteten Jahresüberschüsse nicht für Investitionen verwenden können, welche eine der Eigenkapitalrendite entsprechende Rendite erzielen. Kann ein Unternehmen die Mittel investieren und damit Renditen auf mindestens dem Niveau der Eigenkapitalrendite erzielen, sollte dieses Unternehmen dann sogar gar keine Dividende ausschütten.

Aktionäre sind in diesem Fall besser beraten, auf die Dividende zu verzichten, um eine höhere Wertschöpfung zu ermöglichen. Eine weitere Darstellung verdeutlicht diesen Punkt nochmals. Dabei ist die geforderte Rendite die Renditeforderung eines Investors unter Berücksichtigung der jeweiligen Risikoklassifizierung der Aktie. Typischerweise ist die Renditeforderung für Aktien deutlich höher als etwa für Anleihen, insbesondere da Eigenkapital nachrangig ist und somit das höhere Risiko birgt, vollständig verloren zu gehen.

Die obige Gleichung zeigt, dass die Dividendenrendite negativ mit der nachhaltigen Wachstumsrate korreliert. Je höher also die nachhaltige Wachstumsrate ist, desto kleiner fällt die Dividendenrendite aus.

Dies ist konsistent mit der Tatsache, dass reife Unternehmen, die über eine lange Historie verfügen, oftmals stabile Dividenden ausschütten, diese sich aber relativ behäbig entwickeln.

Entsprechend ist die Dividendenrendite bei diesen Unternehmen häufig niedrig, aber kontinuierlich. Unternehmen dieser Kategorie sind insbesondere in gesättigten Branchen, etwa der Versorgungs- oder Nahrungsmittelbranche, oftmals anzutreffen.

Dividenden eignen sich in bestimmten Fällen auch, um den Wert eines Unternehmens zu bestimmen. Dabei gibt es komplexe Modelle, die jedoch an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden und vielmehr ein eigenständiges Themengebiet darstellen. Zur Illustration sei jedoch das Grundmodell der Unternehmensbewertung per Dividenden erläutert. Das einfachste Dividendenmodell basiert auf der Bewertung einer Aktie anhand der erwarteten Dividende. Derzeit würde also die erwartete Dividende für das laufende Geschäftsjahr in Frage kommen, welche dann im kommenden Jahr ausbezahlt werden wird.

Zur Bewertung wird die erwartete Dividende durch die Differenz aus der geforderten Rendite und der nachhaltigen Wachstumsrate der Dividenden siehe oben herangezogen:. Wieder ist dieselbe Abhängigkeit gegeben wie in der vorherigen Gleichung. Je niedriger die geforderte Rendite bzw. Das gleiche gilt umgekehrt. Die Ausschüttung von Dividenden ist nicht unbedingt notwendig, um eine gute Rendite mit Aktien zu erzielen. Vielmehr machen Dividendenausschüttungen nur dann Sinn, wenn ein Unternehmen nicht über die Möglichkeit verfügt, Investitionen zu tätigen, die eine ausreichende Rendite abwerfen.

Kann ein Unternehmen die Geldmittel verwenden, um damit Renditen auf oder über dem Niveau der Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften, sind Dividenden sogar kontraproduktiv und würden eine niedrigere Wertschöpfung verursachen. Nichtsdestotrotz sind Dividenden ein wichtiger Renditebestandteil für Investoren, insbesondere da Dividenden besser planbar sind als Kursgewinne.

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Sebastian Jagsch CEO, eluminocity.