Arbeitslosigkeit in Deutschland (x2)


deutschlands niedrige arbeitslosenquote – nur eine weitere lÜge? Das neue große Thema in den Medien ist die Arbeitslosenquote. Seit 26 Jahren war die .

Wohnhochhäuser sind keine Notwendigkeit, sondern ein Lifestyle-Produkt. This entry was posted in Vierte Semester. Hier können Sie Anmerkungen wie Anwendungsbeispiele oder Hinweise zum Gebrauch des Begriffes "Arbeitslosenquote" machen und so helfen, unser Wörterbuch zu ergänzen. Was ist nun mit dem Rest? Notify me of followup comments via e-mail.

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Mit der aktuellen Arbeitslosenquote von 6 Prozent bewegt sich Deutschland - je nach Definition - mittlerweile schon stark in Richtung Vollbeschäftigung.

Allerdings werden aus angebotsorientierter Sicht nicht nur allein die Löhne bzw. Auch staatlichen Marktregulierungen sagt man nach, sie können einen Ausgleich auf dem Arbeitsmarkt verhindern, indem sie z. Regulierungen auf dem Arbeitsmarkt können auch unmittelbar die Schaffung von Arbeitsplätzen behindern. Dagegen führt die keynesianische Wirtschaftstheorie die Arbeitslosigkeit bzw. Als Begründung wird gesagt, dass die Löhne und Gehälter der Beschäftigten nicht nur als Kosten der Einzelunternehmer zu sehen sind, sondern auch als Kaufkraft wirken.

Damit ignoriert die keynesianische Auffassung nicht die Einkommenshöhe als Wirkung auf die Kaufkraft. Darum weisen keynesianische Theoretiker anders als die neoklassische Sichtweise darauf hin, dass die Forderung nach geringeren Löhnen, eine Reduzierung der realen Kaufkraft der Massenkaufkraft darstellt.

Die im Einzelfall zutreffende stillschweigende Annahme, dass die Gesamtnachfrage unverändert bleibt, ist nicht mehr gültig, wenn alle Arbeiter einen niedrigeren Lohn akzeptieren; denn dann sinkt als erstes die Lohn- und die Gehaltssumme und die Konsumgüternachfrage der Arbeitnehmerhaushalte dürfte in einem ersten Schritt zurückgehen.

Allein die Senkung der Löhne ergibt also noch keine Neuanstellung. Die Gewerkschaften haben lange Zeit das Ziel verfolgt, auf dem Arbeitsmarkt den Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage durch eine Umverteilung der vorhandenen Arbeit mittels Arbeitszeitverkürzung, Förderung von Teilzeitarbeit etc.

Auch die Politik versuchte in den er-Jahren, über Frühverrentung der Jugendarbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Allerdings wurden die frühverrenteten Arbeitnehmer teilweise nicht ersetzt, wodurch die Sozialversicherungen in eine problematische Situation gerieten. Kritiker aus dem arbeitgebernahen Lager halten dieser Politik vor, dass sie Arbeit wie ein hedonistisches Gut behandeln, mit der Folge einer Aushöhlung der Arbeitsethik und der Arbeitsmotivation.

Erwerbsarbeit habe klassischerweise eine Berechtigung zum Konsum von Gütern verschafft. Wenn nun die Erwerbsarbeit selbst wie ein hedonistisches Gut behandelt werde, das folglich gerecht zu verteilen sei, dann könne der Erwerbstätige nicht mehr stolz auf seine Arbeitsleistung sein und daraus sein Selbstwertgefühl beziehen, sondern müsse nun umgekehrt für die Tatsache dankbar sein, dass er arbeiten darf.

Bei einer Politik der Umverteilung der Arbeit würde darüber hinaus, so die Kritiker, starrköpfig eine allgemein niedrige Arbeitszeit durchgesetzt, ohne der zu lösenden Aufgabe und dem Arbeitenden, der sie zu lösen hat, zu entsprechen. Arbeitslosigkeit entsteht durch einen Mangel temporär, konjunkturell usw. Verschiedentlich wird fehlende Nachfrage auch langfristig, z.

Allerdings lässt sich eine generelle, gesamtwirtschaftliche Sättigung nicht überzeugend begründen, weil ja gerade unfreiwillige Arbeitslosigkeit mit nicht befriedigten Konsumwünschen einhergeht, die dazu führt, dass das gesamtwirtschaftliche Produktionspotential nicht voll ausgelastet ist.

Deswegen wird von einer Falle gesprochen, da einerseits die Bezieher hoher Einkommen ihren Konsum kaum steigern d. Da sie aber nicht als zuverlässige Schuldner mit ausreichender Bonität gelten, findet das Kapitalangebot nicht ausreichend Nachfrager. Dies kann sich dann in Krisen wie der sogenannten Subprimekrise niederschlagen. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit wird durch einen temporären Nachfragemangel während Rezessionen hervorgerufen.

Um solche Situationen zu vermeiden, versuchte die Politik durch staatliche Ausgabenprogramme im Rahmen einer keynesianischen antizyklischen Fiskalpolitik den Nachfrageausfall auszugleichen. Dieser Ansatz scheiterte nach Meinung einiger Ökonomen in den siebziger Jahren aber u. Läge das Grundproblem in dem zu hohen Lohnniveau oder in der zu geringen Flexibilität des Arbeitsmarktes, so wären Ausgabenprogramme auch nicht ursachenadäquat.

Zudem muss nach Auffassung vieler Wirtschaftswissenschaftler berücksichtigt werden, dass der Keynesianismus in Situationen mit Nachfrageausfall, wie er etwa beim schwarzen Freitag im Jahr auftrat, durchaus seine Berechtigung hat. Sei jedoch eher die Angebotsseite für die Arbeitslosigkeit verantwortlich, wie bei zu hohen Steuern und Löhnen , so wäre die Ausweitung der staatlichen Nachfragen kontraproduktiv. Steigen die Löhne langsamer als die Inflationsrate, käme es zwar weiter zu Nominallohnzuwächsen, aber zu einem Reallohnrückgang, womit die Lohnrigidität aufgelöst würde sog.

Lange Zeit versuchte man, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, indem man das Potenzial an Arbeitskräften das Erwerbspersonenpotenzial verringerte, z. Ein weiterer Ansatzpunkt war die Förderung der Teilzeitbeschäftigung. Nach marxistischer Auffassung ist gesellschaftliche Arbeitslosigkeit für den Kapitalismus notwendig und stellt eine seiner notwendigen Begleiterscheinungen dar.

Sie entsteht durch den Zwang der Erzielung von maximalem Mehrwert. Das Arbeitsvolumen ist dabei abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Zahl der Arbeitskräfte und der Arbeitszeit. Nach Marx erhält ein Arbeiter lediglich die für seine Reproduktion notwendige Vergütung. Die Konkurrenz der Unternehmer untereinander zwingt die einzelnen Kapitalisten, ihre Produktivkraft zu steigern: Disziplinierung im Arbeitssektor [14] und technischer Fortschritt ermöglichen das: In der Periode des Aufschwungs nehme die industrielle Reservearmee ab, in Krisenzeiten oder Flauten steige sie dagegen stark an.

Sie können beispielsweise an Stelle von Streikenden eingestellt werden. Im Kapitalismus gilt nach Marx: Die überall einsetzbare Arbeitskraft wird durch dieselben Ursachen entwickelt wie die Expansivkraft des Kapitals. Dies ist das absolute, allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation. Häufig als Ursachen der Arbeitslosigkeit genannt werden der weltweite Wettbewerb zwischen Arbeitskräften, das Outsourcing oder die Globalisierung im Allgemeinen, bzw.

Einige Reformer vertreten die These, dass ein wesentlicher struktureller Grund für die Massenarbeitslosigkeit im technischen Fortschritt liege, der den Bedarf nach lebendiger menschlicher Arbeitskraft drastisch gesenkt habe und weiter senken werde.

Naturwüchsig würde die Zahl der Arbeitsplätze seit dieser Zeit unter dem Strich sinken. Zugunsten dieser These lässt sich unter anderem der statistische Indikator anführen, dass das Arbeitsvolumen pro Kopf pro Erwerbstätigem bzw. Von bis sank auf Deutschland bezogen bis Insbesondere aber der Umstand, dass Erwerbsarbeit gesellschaftlich zunehmend als ein Selbstzweck behandelt wird, ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Arbeitsgesellschaft grundlegend in die Krise geraten ist und dass die Krise vor allem darin besteht, sich von Erwerbsarbeit als Normalmodell der gesellschaftlichen Existenz in der Moderne nicht verabschieden zu können.

In der Tat wird der Erwerbsarbeit politisch auf verschiedene Weise unter die Arme gegriffen, etwa durch Absenkung der Lohnnebenkosten , was auf eine Subventionierung der Erwerbsarbeit bzw.

Sie müssen mit der Nutzung von Rationalisierungspotentialen defensiv warten, bis sie der Öffentlichkeit plausibel machen können, dass ohne Rationalisierungen die Unternehmensexistenz auf dem Spiel steht. Selbst die billigste menschliche Arbeitskraft ist teurer als die Maschine.

Arbeitslosigkeit beruhe unmittelbar auf der technischen Möglichkeit einer Ephemerisierung. Der dadurch bewirkte Anstieg der Produktivität führe dazu, dass selbst bei zunehmender Produktion weniger menschliche Arbeitskraft benötigt wird. Die Vorstellung von Vollbeschäftigung werde zur Illusion. Deshalb befürwortet Gorz ein Grundeinkommen , welches ermöglicht, zu leben, ohne zu arbeiten. Jeder Mensch erhalte eine monetäre Grundlage, sich selbst zu verwirklichen.

Adam Smith ging noch davon aus, dass freigesetzte Arbeitskräfte durch das Wachstum der Märkte an anderer Stelle wieder Beschäftigung finden würden. Die Arbeitslosigkeit war zu David Ricardos Zeit kein bedeutendes Problem angesichts der weitgehenden Markträumung auf dem Arbeitsmarkt. Er machte jedoch deutlich, dass sie entstehen kann , aber nicht zwangsläufig entstehen muss. Die ersten statistischen Erhebungen zur Arbeitslosigkeit gab es in Deutschland von den Gewerkschaften im Jahre , seit fanden sie systematisch statt.

Das Wort Arbeitslosigkeit tauchte verbreitet jedoch erst nach auf. Eine Biografie aus dem Jahre belegt, dass Arbeitslosigkeit in Deutschland vor kein Thema war. Ein Versicherungsschutz begann im sozialen Bereich mit der Krankenversicherung , ihr folgte die Unfallversicherung und die Altersvorsorge. Lediglich der Ökonom Lujo Brentano forderte eine Arbeitslosenversicherung. John Maynard Keynes wies in seinem Buch Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes im Februar nach, [47] dass wegen unflexibler Löhne und unvollkommener Kapitalmärkte eine dauerhafte unfreiwillige Arbeitslosigkeit entstehen könne, wenn keine antizyklische Wirtschaftspolitik betrieben werde.

Im Gegensatz zu den Klassikern war Keynes überzeugt, dass eine Deflationspolitik der Zentralbanken die Preise und Löhne nicht automatisch senke, sondern zu diesem Zweck hohe Arbeitslosigkeit verursachen werde. Während Marktwirtschaften mal niedrigere, mal höhere Arbeitslosigkeit aufweisen, herrschte in den zentralen Verwaltungswirtschaften vor dem Fall des Kommunismus offiziell Vollbeschäftigung.

Dabei muss berücksichtigt werden, dass Vollbeschäftigung politische Priorität genoss und dass das Recht auf Arbeit ein Menschenrecht nach Artikel 23 der UN-Menschenrechtscharta war. In der sozialistischen Gesellschafts- und Staatsordnung der DDR gab es offiziell keine Arbeitslosigkeit, weil sie durch die Planwirtschaft beseitigt werde. Tatsächlich lag die Arbeitsproduktivität in DDR-Betrieben deutlich unter der westdeutschen, auch weil oft eine zu geringe Kontrollspanne herrschte zu wenige Mitarbeiter waren einer Führungskraft unterstellt.

Sie wurde auf weniger als die Hälfte der Produktivität westlicher Unternehmen geschätzt. In der Studie werden die erhobenen Daten als statistisch nicht gesichert bezeichnet Seite 1. Insbesondere in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit waren Erwerbslose immer wieder Akteur von sozialen Bewegungen und Protesten.

In der revolutionären Umbruchphase in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg bildeten sich analog zu den Arbeiter- und Soldatenräten auch Erwerbslosenräte. In Deutschland dagegen, wo ab eine Arbeitslosenversicherung eingeführt worden war, deren Leistungen jedoch bald nicht mehr ausreichten, erreichten die Proteste keine soziale Kehrtwende. Arbeitslosenproteste hatten historisch verschiedenste Forderungen — stand an erster Stelle die Linderung sozialer Not, so kamen immer auch Protesten gegen die moralische Abwertung bzw.

Geringschätzung der Erwerbslosen dazu. Obwohl seit den er Jahren eine hohe Sockelarbeitslosigkeit herrscht, verstetigten sich Proteste von Erwerbslosen nur selten als soziale Bewegung. Die Opportunitätskosten des entgangenen Nutzens, welche durch Arbeitslosigkeit entstehen, müssen berücksichtigt werden.

Denn jeder Erwerbslose könnte — Arbeitsplätze vorausgesetzt — mit seiner Arbeitskraft zur Erhöhung der volkswirtschaftlichen Einnahmen beitragen. Selbst die Nationalsozialisten konnten mit ihren weitesgehend sozialistischen Projekte Kindergeld etc. Warum sind wir heute so scheu vor neuen sozialistischen Projekten wie dem 6h Arbeitstag mit vollem Lohnausgleich, anstelle von Leih- und Zeitarbeit? Mehr Menschen wären in Vollzeitarbeit versetzt und mehr könnten bei den Unternehmen arbeiten.

Ist diese Hemmung der Beweis für unseren neoliberalen Gesellschaftsgeist, den Lafontaine beschrieb? In dem Brief geht es darum, dass ich nach Kenntnis des Finanzbeamten eine unternehmerische Tätigkeit aufgenommen habe und einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen soll. In den Jahren bis Mitte habe ich für einen Freund ab und zu mal Designarbeiten erledigt, wie z.

Flyers, Logos oder eine Webseite. Als Dank für meine "Arbeit" wurde ich auch von diesem Freund vergütet, jedoch hat er mich darum gebeten ihm dafür eine Private Rechnung auszustellen. Ich war was das angeht erstmal verunsichert, da ich noch nie sowas gemacht habe.

Er meinte ich solle lediglich keine Mehrwertsteuer ausweisen, dann sei das auch kein Problem, vor allem da die Summe nicht gerade hoch sei. Nun belaufen sich die jährlichen Gesamtbeträge, die ich von ihm erhalten habe insgesamt z. Ich bin gerade leicht panisch und besorgt darüber was auch mich zukommt. Am Telefon meinte der Mitarbeiter des Finanzamtes, dass ich den Fragebogen ausfüllen soll und dazu halt "Gewinne und Ausgaben" der letzten Jahre nennen soll.

Ich bin doch kein Unternehmer, ich habe leider nicht einmal mehr die Privatrechnungen vorhanden, lediglich die von diesem Jahr noch. Kontoauszüge sind jedoch alle vorhanden. Ich habe nun Angst, dass ich Probleme mit dem Finanzamt und dem Arbeitsamt bekomme und am Ende der Geschichte Geldstrafen oder sonstiges auf mich zukommen könnten.

Leider ist man nachher immer erst schlauer. Ich suche ein Land, in welchem die persönliche Freiheit sehr hoch ist, wo es also wenig Gängelei gibt, wo Meinungsfreiheit herrscht, wo es möglichst wenige Gesetze gibt, die den Bürger entmundigen.

Nun habe ich mal ein paar Länder zusammengetragen und einige pro und contras zusammengestellt. Vielleicht fällt euch ein noch freieres Land ein? Was bedeutet eine hohe Arbeitslosenquote für einen Unternehmer?

Es gibt mehr Leute, die sofort Arbeit annehmen könnten. Die Gefahr besteht für Arbeitnehmer, eher total ausgebeutet zu werden. Und Unternehmer nutzen dies je nach Unmenschlichkeit aus. Hallo, ich wasche bis jetzt immer meine Wäsche, wenn ich eine Ladung zusammen habe.

Ich habe sehr viel Wäsche.