Dax Kursrutsch, Angst vor Inflation und Zinserhöhungen der Fed, Staatsanleihen bei 3 Prozent


Rohöl/Barrel: Brent: $ Crude (WTI): $ Gasoil: $ pro Tonne. Dollar: Rheinfracht: CHF/to Notierungen zwischen

Als Nebeneffekt werden dem Lebensmittelsektor Rohstoffe künstlich verknappt und damit verteuert. Barrel , davon entfallen auf Öl aus Ölsand 1,2 Mio. Kontakt Impressum Werben Presse Sitemap. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www. Das zutage geförderte Rohöl muss in einem ersten Schritt gereinigt werden.

2. Aktuelle Ölpreisentwicklung

Rohöl/Barrel: Brent: $ Crude (WTI): $ Gasoil: $ pro Tonne. Dollar: Rheinfracht: CHF/to Notierungen zwischen

Mit einer Kapazität von jährlich 4 Mrd. Das hatte Auswirkungen auf den Preis. Finnland und Estland folgen dem litauischen Beispiel. Eine gemeinsam betriebene Rückvergasungsanlage bei Inkoo Finnland und ein Distributionszentrum auf der estnischen Seite des Golfs von Finnland, verbunden durch eine Pipeline, beenden die bislang vollkommene Abhängigkeit von russischem Erdgas. Der Erdgasverbrauch Estlands beträgt 0,7 Mrd. Die gesamte baltische Region verbraucht 10 Mrd. Um die Zahlungsmoral stand es in Minsk weiterhin nicht zum besten.

Eine Rechnung über ,- Mio. Die Ukraine war gegenüber Russland bis November mit 2,4 Mrd. Vor dem Jahreswechsel kam es zu keiner Einigung. Gazprom reagierte wie in den Vorjahren mit einer Liefersperre ab 1. Im Gegenzug begann Gazprom ab 6. Deren Kapazität reichte jedoch bei weitem nicht aus, es ist nicht mal erwiesen, dass sie überhaupt genutzt wurden.

Rosukrenergo ist zur Hälfte Mitbesitzer des ukrainischen Gasverteilers Ukrgasenergo und hat das Monopol auf die Erdgasimport der Ukraine. Rosukrenergo macht nichts, was Gazprom nicht genau so gut selber machen könnte. Einigung zwischen Gazprom und Naftogaz Ukrainy am Dafür zahlt Gazprom dann "normale" Transittarife.

Im Gegenzug wird der bis laufende Pachtvertrag für die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim um 25 Jahre - bis - verlängert.

Nachdem dem politischen Umsturz in Kiew Ende Februar , waren die "Sonderkonditionen" sofort wieder dahin.

Daher hatte mit Beginn des 2. Nur zwei Tage später, am 3. Die Ukraine schätzt ihren Importbedarf für auf rund 30 Mrd. Im März stand Naftogaz bei Gazprom mit 1,53 Mrd. Russland hat Turkmenistan vertraglich zur Lieferung bedeutender Mengen 50 Mrd. Damit verlieren besonders die EU-Staaten eine alternative Bezugsquelle, ihre wirtschaftliche und politische Erpressbarkeit durch Russland wird damit weiter erhöht. Gazprom bezog nur 44 Mrd. Für den Eigenbedarf benötigt Turkmenistan 19 Mrd.

Turkmenistans nachgewiesene Erdgasreserven betragen 2. Obwohl es keine Vereinbarungen mit zukünftigen Erdgaslieferanten gibt, unterzeichneten Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Türkei am Iran, Aserbaidschan, Irak, Turkmenistan.

Osttürkei, Bulgarien, Rumänien, Ungarn. Beide Leitungen beginnen in Erzurum Osttürkei. Als die Streckenführung geändert wurde, wuchs die Pipeline auf 3. Die ursprünglich geschätzten Kosten von 7,9 Mrd. Euro werden wohl nicht eingehalten. BP spricht von 14 Mrd. Der deutsche Energiekonzern RWE hat am 1.

Lästige Miteigentümer war man somit los, alle Optionen für künftige politische Erpressung offen. BP überlegt den Bau einer 1. Ab Winter sollen 27,5 Mrd.

Jedes Leitungsrohr misst 12 m und wiegt 24 Tonnen, wobei die Hälfte des Gewichts auf eine Betonummantelung entfällt, die aufgebracht wird, damit die Leitung stabil auf dem Meeresboden ruht. Pro Tag wuchs die Pipeline um 2,5 km. Offshore-Pipelines sind dreimal teurer als an Land verlegte Leitungen. Die zweite Leitung war knapp 12 Monate später fertig Inbetriebnahme am 8.

Seither können pro Jahr 55 Mrd. Während der Bauzeit verbilligte sich der Gaspreis massiv. Langfristige Abnahmeverträge sorgen dafür, dass die Konsumenten noch sehr lange überhöhte Preise zahlen dürfen. Die Lieferverträge mit Gazprom haben eine Laufzeit von 22 Jahren. Das Erdgas wird in Russland mit so hohem Druck in die Leitung gepresst, dass es ohne zusätzliche Kompressorstationen bis nach Deutschland gelangt.

Ein Zweig führt nach Italien, der andere nach Österreich. Euro, davon 10 Mrd. Ende Am Die Lieferungen sollen beginnen. Juni stoppte Bulgarien , am 9. Russland will verhindern, dass die feindliche Regierung in Kiew Transitgebühren in Milliardenhöhe einnehmen kann.

Polen will von russischen Lieferungen unabhängig werden. Jährlich sollen 10 Mrd. Zusammen mit einer km langen Leitung für Flüssiggas wird sie 16 Mrd. Entlang der Pipeline werden noch unentdeckte Reserven von rund 1. Nach einer Studie der Internationalen Energieagentur Juni wird ein Fünftel der weltweiten Stromproduktion für Beleuchtungszwecke verwendet. Das entspricht in etwa jener Strommenge, die alle Gaskraftwerke auf der ganzen Welt erzeugen. Die Kosten dafür betragen jährlich Milliarden Dollar.

In Betrieb seit Fast fertig gestellt verläuft parallel zur Gasleitung eine Erdölpipeline mit einer Jahreskapazität von 22 Mio. Der Tonstein wird senkrecht angebohrt, dann die Bohrung horizontal über eine Strecke von etwa m weiter geführt. Dieser Vorgang wird als " Hydraulic Fracturing " oder " Fracking " bezeichnet.

Dabei entstehen unzählige Risse, durch die das Erdgas entweichen kann. Das Fracking ist nach wenigen Tagen beendet - kann aber auch mehrere Monate dauern, wenn das Gas an organisches Material gebunden ist -, danach steht das Bohrloch für die Produktion bereit. Damit das Grundwasser nicht vergiftet wird, werden die Wände des Bohrlochs betoniert und mit Stahlrohren verschalt.

Dass diese Behauptung stimmt, wird stark bezweifelt. Ein Gesetz über das Förderverbot wurde beschlossen. Aus Deutschlands Schiefergasreserven können nach aktuellen technischen Möglichkeiten 0,7 bis 2,3 Bio. Die viel stärker umweltbelastende Stromgewinnung aus Kohlekraftwerken kommt billiger, weil die Preise für die Verschmutzungsrechte Klimazertifikate auf einem Tiefstand sind.

Bedingungen, die in den Permafrostböden Alaskas, Kanadas und Sibiriens sowie im Meersboden herrschen. Die weltweit in Gashydraten enthaltenen Gasreserven belaufen sich auf 1. Abhängig von der Konjunktur und den Wetterbedingungen benötigt Österreich jährlich 2,5 bis 3 Mio. Kohle ist nicht nur der wichtigsten Energieträger zum Heizen.

Kontinuierliche Preissteigerungen lassen sogar die Hoffnung auf Einstellung der staatlichen Subventionen aufkommen. Die EU zahlt unbeirrt brav weiter ihre Steinkohlensubvention , waren es gesamt 3,3 Mrd. Die Produktion einer Tonne Stahl erfordert kg Steinkohle. Mit einer Jahresproduktion von 2,6 Mrd.

Die Weltförderung betrug 5,37 Mrd. Dann werden nur noch vier Zechen Stand Von den weltweit verbrauchten 5,37 Mrd. Tonnen Weltvorräte n und einem Zeithorizont von Jahre n. Weltproduktion in Mrd. Tonnen befinden sich in der Region rund um die Stadt Moatize. Ab will Vale dort 2 Mio. Gleiches plant die indische Ncondezi. Riversdale beginnt mit 5,3 Mio. Südafrika besitzt Kohlevorräte von Mrd.

In Tansania freuen sich die Chinesen über Lagerstätten von Mio. Für mehrere hundert Jahre reichen die Vorkommen in Simbabwe. Die Zeit der umweltfreundlichen Energiegewinnung wird erst kommen, wenn der Erdölpreis so richtig weh tut oder irgendwann einmal die Erdölquellen versiegen. Die reichen für weitere Jahre. Und bis dahin bin ich schon alt. Die Atomenergie, als Flaschengeist mit dem Oberkörper eines Bodybuilders dargestellt, wurde als unerschöpfliche Energiequelle gepriesen, deren friedliche Nutzung uns von unzähligen irdischen Lasten befreien würde.

Wenigstens die Rolle als Energielieferant versuchte der Flaschengeist zu erfüllen. Spätestens seit den Unfällen von Harrisburg Kraftwerk "Three Mile Island" und Tschernobyl steht es jedoch um sein Image nicht mehr zum besten.

Quelle World Nuclear Association. Anfang waren weltweit Atomkraftwerke in Planung bzw. Sie sollen bzw. Seither dient Bellefonte Baukosten 4,5 Mrd. Stand US-Stromerzeugung Kohle: Entsorgungskosten für alle bisher in GB angefallenen atomaren Abfälle: Für 1 AKW Standort: Das war knapp das Doppelte von Juli Bis dahin waren Kosten von 8 Mrd. Der Abbau der Anlage wird mit 3 Mrd.

Das AKW Fessenheim wird geschlossen. Frankreichs Stromerzeugung Fossile Energie: Ab sollen Schnelle Brüter zum Einsatz kommen. Dieser Reaktor -Typ nutzt statt leicht angereichertem Uran Plutonium und Thorium, die einen höheren Wirkungsgrad haben und weniger radioaktiven Abfall produzieren.

Juni hob das Parlament das Gesetz auf und erlaubte den Betreibern an den drei Standorten die alten Meiler durch 10 moderne zu ersetzen. Schwedens Stromerzeugung Fossile Energie: Finnland verfügt über 4 Reaktoren und baut an einem fünften - Olkiluoto 3 , dessen Indienstnahme vorgesehen, dann auf , danach auf und zuletzt auf Ende verschoben werden musste. Immer strengere Sicherheitsvorschriften haben die Baukosten von 3 Mrd. Im Oktober wurde mitgeteilt, dass die nötigen Tests zur Betriebsaufnahme von Olkiluoto 3 stocken.

Damit sollen die Klimaziele erfüllt und die Abhängigkeit von russischen Energieimporten verringert werden. Es werde nun wohl bis dauern, bis der entsprechende Sicherheitsbericht vorliege teilte das Amt mit. Finnland ist der erste Staat, der ein Endlager für hochradioaktive Abfälle baut. Davor müssen sie 40 Jahre in einem wassergefüllten Abklingbecken lagern. Pro Kilometer Tunnel finden Container Platz. Wenige Wochen danach beschloss die Regierung den Ausstieg aus der Kernenergie.

Dann müssen die Brennelemente über einen Zeitraum von 5 bis 7 Jahren kontrolliert abklingen, erst danach beginnt der eigentliche Rückbau. Für den hochradioaktiven Müll muss ein Endlager gefunden werden. Jahrgang Teil I Nr. Deutschlands Energiehaushalt Stromerzeugung Fossile Energie: In der Schweiz sind 5 Reaktoren in Betrieb, 2 weitere geplant.

Geschätzte Kosten pro AKW: Der Lauf durch die Institutionen und die Zustimmung durch das Volk vorausgesetzt wird den Baubeginn auf hinauszögern. Errichtungsdauer bis zu 6 Jahre.

Die bestehenden verfügen über unbefristete Betriebsbewilligungen. Diese Kosten werden auf die Betreiber umgelegt, welche verpflichtet sind, die Mittel während einer angenommenen Betriebsdauer von 50 Jahren in die Fonds für Stilllegung und Entsorgung einzuzahlen. Die Umweltverträglichkeitsdokumentation konnte auf den Websites der Bundesländer nachgelesen werden. Schriftliche Stellungnahmen von Bürgern wurden an die tschechische Behörde weiter geleitet.

Amtsblatt in der WZ Seite 30, Tschechiens Stromerzeugung Fossile Energie: In Bohunice befinden sich auch drei stillgelegte Reaktoren. Slowakische Stromerzeugung aus Kernenergie: Gebaut werden die neuen Reaktoren von Rosatom. Sloweniens Stromerzeugung aus Kernenergie: Belgiens Stromerzeugung Fossile Energie: Italien hat die Abschaltung seiner 3 Atomkraftwerke beschlossen Ergebnis einer Volksabstimmung.

Sind seit still gelegt. Ein viertes wurde nicht fertig gestellt. Eine Volksabstimmung im Juni fegte die Pläne vom Tisch: Generallieferant war die russische Atomstrojexport. Der ursprüngliche Preis von 4 Mrd. Die Regierung stoppte den Bau. Bulgariens Stromerzeugung aus Kernenergie: Polen möchte bis sein erstes AKW fertig gestellt haben. Polens Stromerzeugung Fossile Energie: Viel Geld, damit man am Ende wieder das bekommt, was vor dem Bau an dieser Stelle war: Bis Ende entstanden dadurch Kosten von 6 Mrd.

Die Hälfte davon brachte die EU auf. Ab fallen weitere 5 Mrd. China hat 20 Reaktoren in Betrieb, 2 9 werden derzeit errichtet , 59 sind in Planung. Anfang teilte China der Welt mit, dass seinen Technikern ein "Durchbruch" bei der Wiederaufbereitung von Atommüll gelungen sei. Damit reichen Chinas Uranbestände statt wie bisher für maximal 70 nun für 3.

Bis sollen "nur einige wenige" neue AKW tatsächlich gebaut werden. Nach vehementen Protesten gegen die Inbetriebnahme des 6,7 Mio. Euro-Projekts wird eine Volksabstimmung entscheiden.

Indien betreibt 6 AKW Standorte: Die Anlage wird in russischem Besitz bleiben! Spätestens werden ihre heute bekannten Erdgas- und Erdölquellen erschöpft sein. Pläne für weiter 4 existieren. In Südkorea werden 20 Reaktoren betrieben, 6 sind im Bau. Vietnam plant 13 AKW.

Brasilien errichtet einen dritten Reaktor. Angra III leistet 1. Die Uranversorgung ist mehr als gesichert. Der erste Reaktor im Iran Bushehr , gebaut von Russland, wurde im August in Betrieb genommen die geplante Eröffnung scheiterte wegen schleppender Zahlungen an die mit dem Bau befassten Unternehmen, später wegen technischer Problem.

Anfang sollte er ans Netz gehen, doch mussten wegen technischer Probleme die Brennelemente wieder ausgebaut werden, um Tests und Messungen vorzunehmen. September wurde er ans iranische Stromnetz im Testbetrieb angeschlossen. ISNA Sechs weitere sollen bis folgen.

Jedoch werden die nachgewiesenen Uranvorräte des Landes bereits , die vermuteten! Dazu kommen weitere sechs Atomreaktoren an noch ungenannten Standorten. Es besteht aus vier Reaktoren, die jeweils 1.

Der erste Reaktor soll in Betrieb gehen. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass die bekannten Uranreserven beim derzeitigen Verbrauch in 60 Jahren erschöpft sein werden. Bei forciertem AKW-Ausbau dementsprechend früher. Tonnen, die für 67 Jahre reichen sollten. Die Verträge erstrecken sich über drei bis fünf Jahre, wegen zunehmender Verknappung auch länger 10 und mehr Jahre. In Tschechiens Lagerstätten befinden sich noch Weltweit führender Uranproduzent ist das kanadische Unternehmen Cameco.

Über 80 Prozent des weltweit verbrauchten Öls wird von Staatsunternehmen gefördert. Allein daran wird die politische Dimension des Ölgeschäfts deutlich. Sie decken rund 40 Prozent des globalen Ölaufkommens ab. Und wer macht nun den Preis? Alle, die an den Ölbörsen und auf den Ölmärkten tätig sind. Dabei spielt Staatlichkeit keine Rolle. Der Preis spielt bei der Ölversorgung Deutschlands zweifellos eine wichtige Rolle.

Er beeinflusst mittelbar und unmittelbar die Wirtschaftskraft des Landes. Aus Prinzip einen minimalistischen Preis zu fordern und zu erzielen, ist für einen Exportweltmeister allerdings nicht zielführend. Wie kaum ein anderes Land müssen wir daran interessiert sein, unsere Handelspartner wirtschaftlich gut zu stellen, um mit ihnen langfristig Handel treiben zu können. Wichtiger als der Ölpreis ist die Verlässlichkeit der Ölversorgung.

Deutschland entwickelte über viele Jahrzehnte ein breit angelegtes Versorgungsnetz, das den Gefahren von regionalen politischen Verwerfungen Rechnung trägt.

Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten galt es dabei gering zu halten. Heute verfügen wir über eine risikooptimierte Versorgungsstruktur, die Liefer- und Preissicherheit gewährleistet. Lediglich zwei Prozent des Ölbedarfs stammen aus heimischen Ölfeldern.

Russland ist der wichtigste Energielieferant für Deutschland. Ein Ölpreisdiktat aus Moskau kann gleichwohl kaum ausgeübt werden. Das wird nicht zuletzt durch die Diversifizierung der Lieferländer verhindert. Von Öl zu sprechen, ist sehr unpräzise. Hier war bisher von Rohöl die Rede. Aber selbst Rohöl ist eine unzureichende Bezeichnung für eine Ware im kaufmännischen Sinn. Es gibt so viele Rohölsorten wie Ölfelder in der Welt.

Jede hat ihre eigene Spezifikation und damit ihren speziellen Wert. Wesentliche Unterscheidungsmerkmale von Rohölsorten sind ihre Dichte, ihr Schwefelgehalt und teilweise ihr Säuregehalt. Physisch spielen diese Sorten keine Rolle, weil sie kaum vorkommen. Buchungstechnisch sind sie indes so etwas wie die Leitwährungen der Ölwelt. Der Preis jeder Rohölsorte wird am Markt ausgehandelt.

Näherungsweise lässt er sich durch die Bewertung von Dichte, Schwefel- und Säuregehalt gegenüber einer an der Börse gehandelten Sorte errechnen. Die Einflussfaktoren sind auf Ölpreise heute so vielfältig, dass sie niemand vollständig erfassen kann.

Prinzipiell ist die Wette auf eine Preisentwicklung nichts Verwerfliches. Ursprünglich diente sie der Sicherung realer Geschäfte. Spieler oder Spekulanten übernehmen dabei das Risiko von Produzenten und Händlern. Solange beide Seiten mit ausgeglichenen Werten Waren und Geld im Markt auftreten, sorgt die Spekulation für wirtschaftliche Stabilität. Das Gleichgewicht ist gestört, wenn die spekulativen Geldwerte die fairen Warenwerte übersteigen.

Spekulationsblasen steigern dann das Kollapsrisiko der Wirtschaft. Seit den fragwürdigen Rettungsaktionen der Zentralbanken nach dem Finanzkollaps sind tendenziell alle Märkte mit ihrer bisweilen unbegrenzten Geldschöpfung vom Kollaps bedroht, so auch der Ölmarkt.

Nach dem Ölpreisverfall in nahm das Kollapsrisiko ab. Börsen dienen der standardisierten Spekulation. An ihnen werden physische Märkte in Form von Finanzmärkten abgebildet. An Börsen wird ein Vielfaches der real existierenden Ölmengen in Form von Terminkontrakten, sogenannten Futures, ge- und verkauft, ohne dass dabei ein einziges Barrel Öl physisch weitergegeben wird. Preise für physisches Öl folgen den Börsenpreisen direkt oder in vertraglich festgelegter Näherung.

Das Festlegen der Preise erfolgt dabei rasend schnell mit wachsender Geschwindigkeit. Das ist eine Voraussetzung, um diese Rohölsorten an der Börse als Kontrakt zu handeln und sie als Referenz für die Preisbildung ähnlicher Produkte zu verwenden.

Deshalb eignet sich dieser Kontrakt besonders gut als reines Finanzprodukt. Neben den oben aufgeführten Hauptkonditionen gibt es weitere Spezifikationen der Produkte wie Dichte, Schwefelgehalt und andere Inhaltsstoffe. Langfristige Handelsabkommen für Öl können zwischen den Vertragsparteien vollkommen frei formuliert werden. Häufig lehnt sich ihre Preisgestaltung an die Börsennotierung einer Referenzsorte an. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Eigenschaften des zu handelnden Öls identisch mit einer Referenzsorte sind.

Deshalb wird der Vertragspreis mit errechneten Auf- oder Abschlägen zum börslichen Referenzpreis versehen. Über das letzte Barrel Öl zu sprechen, war im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends beliebt und gefürchtet. Es steht für die maximal mögliche Förderung von Erdöl. In vielen Ölländern war sie längst erreicht. Danach setzte der erbarmungslose Schwund der Fördermengen ein, wie es Daten aus der Zeit nahe legten. Als Konsequenz der physischen Begrenztheit des Materiellen schossen die Rohölpreise in schwindelerregende Höhen von über Dollar pro Barrel auf einer unbegrenzten Panikskala.

Und das war nur der Anfang. Energieexperten überboten sich mit verwegenen Preisprognosen für das absehbare Ende des Öls. Das letzte Barrel würde teuer werden. Zentralbanken begannen schon mal mit dem Geldschöpfen, um wenigsten nominell den Erfordernissen einer nicht allzu fernen Zukunft gerecht werden zu können. Als initiales Ereignis für den Wahnsinn kam die Finanzkrise gerade recht. Im Laufe des Jahres riss der rasante Preisanstieg, der durch den Beginn der Finanzkrise eine kräftige Korrektur erhielt, plötzlich ab.

In brachen die Ölpreise sogar ein. In Fachkreisen war es indes verschwunden. Hubbert kam zu der Erkenntnis, dass die Ausbeutung eines Ölfelds im Stil einer Glockenkurve verläuft. Nach der Inbetriebnahme wird die Produktion exponentiell gesteigert, bis sie ein Maximum erreicht. Nach erreichen dieses Peaks fällt die Förderkurve spiegelbildlich auf Null zurück.

Anleger fordern deshalb höhere Renditeaufschläge. Der Lichttechnik-Konzern senkte aufgrund eines schwachen Halbjahresergebnisses seine Gesamtjahresziele. Die Prognosesenkung komme angesichts der jüngsten Wechselkurs-Entwicklungen aber nicht völlig überraschend, sagte ein Börsianer. Der starke Euro drückte zu Jahresbeginn zwar auf den Umsatz, operativ legte das Ergebnis aber zu.

Unter Druck gerieten auch die Aktien aus dem Versicherungssektor. Nach dem guten Jahresstart für die Branche sei es angesichts neuer Risiken Zeit für eine Neubewertung, schrieb die Citigroup in einer aktuellen Branchenstudie. Die Ölpreise haben sich am Mittwochmorgen nach spürbaren Verlusten am Vortag stabilisiert.

Das waren zwei Cent weniger als am Dienstag. Die US-Regierung steht dem Abkommen kritisch gegenüber. Am Dienstag war die Gemeinschaftswährung bis auf 1, Dollar gefallen. Das ist der tiefste Stand seit Anfang März.