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Die Swissair (offizieller Name Swissair Schweizerische Luftverkehr-Aktiengesellschaft) mit Sitz in Kloten war von bis zu ihrer Nachlassstundung im Oktober und Liquidation ab März die nationale Fluggesellschaft der Schweiz.

Dies war bedingt einerseits durch wirtschaftliche Rezession in den wichtigsten Märkten wie USA, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Japan, andererseits durch eine unvorteilhafte Entwicklung des Wechselkurses. Für die verschiedenen Datenarten wird eine Schnittstellendefinition mit einem Standard-Mapping bereitgestellt. So können wir unsere Lösungen effizient den Bedürfnissen der Treuhandbranche anpassen. Rund 45 Teilnehmende fanden am

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Die Swissair (offizieller Name Swissair Schweizerische Luftverkehr-Aktiengesellschaft) mit Sitz in Kloten war von bis zu ihrer Nachlassstundung im Oktober und Liquidation ab März die nationale Fluggesellschaft der Schweiz.

Damit entfielen erstmals die Zwischenstopps in Irland und Neufundland. Dieses Modell war erstmals mit Bord-Radar-Anlagen, Klima- und Luftdruckregulierung und mit einer eigenen ausfahrbaren Teleskoptreppe ausgestattet. Im gleichen Jahr erlangte die Swissair insbesondere in den USA grosse Berühmtheit, da sie aus eigenem Antrieb einen Sonderflug organisierte, um Spezialisten der Schweizerischen Rettungsflugwacht Fallschirmspringer und Bergführer an den Grand Canyon zu fliegen, um die Opfer des Flugzeugunglücks vom Juni zu bergen.

Der Einsatz von Helikoptern war wegen der enormen Hitze unmöglich. Organisatorisch wurde neu ein Planungsdienst geschaffen, der sich mit der Ausgestaltung von Flotte und Streckennetz befasste. Als Leiter wurde der spätere Geschäftsführer Armin Baltensweiler ernannt.

Das Streckennetz wurde mit Linienflügen nach Palma de Mallorca nur leicht erweitert. Dadurch konnte der Ferne Osten ins Streckennetz aufgenommen werden.

Die Einführung von Direktflügen nach Tokio galt damals als kühnes Unterfangen. Die Strecke wurde in zwei Varianten beflogen: Die Nordatlantikkurse wurden nebst Direktflügen neu über Köln und Lissabon geflogen. Im Winter wurden versuchshalber inländische Zubringerflüge nach Davos , St. Um während der verkehrschwächeren Jahreszeiten die Nachfrage zu stimulieren wurden für Auswanderer stark verbilligte Tarife angeboten. Am Flughafen Kloten wurde ein Operationskontrollzentrum für die Flugvorbereitung und -überwachung eingerichtet.

In der Administration wurde eine elektronische Datenverarbeitungsanlage mit Magnettrommelrechner von IBM in Betrieb genommen, welche die bisherigen Lochkartenmaschinen ersetzten. Beide Gesellschaften hatten bislang praktisch dieselbe Materialpolitik verfolgt und verfügten über weitgehend gleichartige Flotten. Die beiden Partner bestellten gemeinsam Jet-Flugzeuge mit unterschiedlicher Reichweite: Alle Flugzeuge wurden zwischen den beiden Gesellschaften standardisiert gebaut.

Daneben wurden ein Pool-Vertrag, ein Flugzeugmietvertrag und ein Überholungs- und Unterhaltsvertrag vereinbart. Heberlein wurde der Industrielle Ernst Schmidheiny gewählt. In den Klotener Werkstätten wurde wegen des erhöhten Arbeitsanfalls und vermehrter Aufträge fremder Gesellschaften die Schichtarbeit eingeführt.

Erstmals wurden Lehrlinge angestellt. Dadurch stieg die Anzahl der Aktionäre auf über 10' Für die Pilotenausbildung wurde mit einer Pilatus P-3 ein eigenes Schulflugzeug erworben.

Bern wurde nun zweimal täglich mit einer DC-3 bedient. Als Neuerung konnten Kunden der ersten Klasse auf Nordatlantikrouten ihr persönliches Menu bereits bei der Reservation auswählen. Das Netz von Auslandsvertretungen wurde auf 81 weltweit erweitert. Für die Flugzeugwartung in New York-Idlewild wurde ein eigener Servicehangar gebaut und in Kloten wurden separate Lehrlingswerkstätte errichtet.

Die Ablieferung der ersten DC-8 Langstreckenjets verzögerte sich zu Beginn des Jahres erheblich, so dass der grösste Teil der Hochsaison noch auf die neuen Flugzeuge verzichten werden musste. Die kostensparende Zusammenarbeit wurde auf Aussenstationen auf den Gebieten von Flugvorbereitungen, Bordküche, Stationsdienstes und Fernmeldewesens verwirklicht.

Im Europaverkehr wurde am Mai erstmals eine Caravelle auf der Strecke Zürich-London eingesetzt. Die erste flugplanmässige Verbindung mit einer DC-8 erfolgte am Mai nach New York. Um dem erhöhten Kapazitäts-Angebot gerecht zu werden, wurden die Spezialtarife für Familien- und Gruppenreisen ausgebaut sowie neu Exkursionstarife eingeführt.

Warschau wurde neu ins Streckennetz aufgenommen. Um einen reibungslosen Zu- und Abbringerdienst zu den Flugzeugstellplätzen zu gewährleisten, wurden eigene Autobusse am Flughafen Kloten angeschafft. Eine neue für Strahlflugzeuge konzipierte Werfthalle mit einem Prüfstand für Strahltriebwerke wurde fertiggestellt. Für den Umschlag von Flugfracht wurde ein Frachthof in Betrieb genommen.

Durch die globale Einführung grosser Strahlflugzeuge wurde gleichzeitig die Kapazität im Weltluftverkehr massiv gesteigert. Dadurch mussten viele Fluggesellschaften für das Berichtsjahr einen Verlust ausweisen.

Die Swissair konnte nur dank einschneidenden Sparmassnahmen und realisierten Buchgewinnen aus dem Verkauf von Flugzeugen mit Kolbenmotoren einen bescheidenen Gewinn erzielen. Erstmals seit konnte keine Dividende ausgeschüttet werden. Der Personalbestand stieg erstmals über Angestellte; davon Lehrlinge. Am Flughafen Kloten wurde am April ein neues Borddienstgebäude bezogen, aus dem 24 Gesellschaften ihre Bordverpflegung bezogen. Das Streckennetz wurde punktuell ausgebaut: Die Strecke nach Köln-Bonn wurde neu nach Rotterdam verlängert.

Neu wurde Rom mit Caravelle bedient. Die starke Verspätung in der Ablieferung der Coronados führte dazu, dass nicht wie geplant ab Sommer sämtliche Lang- und Mittelstrecken sowie ein grosser Teil der europäischen Linien mit Strahlflugzeugen bedient werden konnten. Die ersten Coronados wurden dann — mit achtmonatiger Verspätung — Anfangs ausgeliefert. Swissair musste die gelieferten Maschinen noch in Eigenarbeit modifizieren, damit die Flugzeuge die erwarteten Leistungsmerkmale erfüllten: Die Schubumkehrklappen wurden unter einem Abströmkonus versteckt, um die Windschlüpfigkeit zu verbessern.

Zudem wurden die Vorflügel durch Krügerklappen ersetzt sowie der Übergang vom hinteren Flügelrand zum Rumpf modifiziert, um die Abströmverhältnisse zu verbessern. Der Coronado galt zwischen und als das schnellste Verkehrsflugzeug der Welt.

Somit verfügte die Swissair über eine der modernsten Flotten weltweit. Einzig wo sich der Einsatz von Strahlflugzeugen wegen kurzer Distanzen und bescheidenen Verkehrsaufkommen nicht lohnte, wurden weiterhin die zuverlässigen und beliebten Metrops eingesetzt.

Das Berichtsjahr konnte mit einem Reingewinn von CHF 7,6 Millionen abgeschlossen werden; ein beachtliches Ergebnis, denn im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die auf Zuschüsse des Staates zählen konnten, musste die Swissair Jahr für Jahr den Beweis erbringen, dass eine international tätige Luftverkehrsgesellschaft ohne Subventionen betrieben werden konnte. Nach der raschen Expansion in den Jahren — war ein Jahr der Konsolidierung. Die Flotte wurde mit einer weiterentwickelten DC-8 mit Doppelstromtriebwerken aufgestockt und das Liniennetz punktuell erweitert: Neu wurden Algier und Mailand von Genf aus bedient; eine Frequenzerhöhung nach Lagos und Accra wurde von den afrikanischen Behörden verweigert.

Um im Frachtbereich die Spitzennachfrage zu den Hauptverkehrszeiten genügen zu können, wurden bei Frachtflugzeugen der amerikanischen Seabord World Airways fix Transportraum reserviert. Zudem wurden nach London und Manchester Nachtfrachtkurse eingesetzt. Die erstarkte Finanzkraft gestattete es der Swissair die zusätzliche DC-8 vollständig aus selbst erwirtschafteten Mitteln zu decken und bar zu zahlen; trotzdem wurde im Hinblick auf zukünftige Investitionen das Aktienkapital auf CHF Mio.

Inzwischen erfreute sich die Swissair punkto Personalausbildung einen hervorragenden Ruf: Das höhere Kader im In- und Ausland wurden zu einwöchigen Kursen aufgeboten, in denen Führungskonzeption und -techniken gelehrt wurden. Das Jahr war vom bislang schwersten Unglück der Firmengeschichte überschattet: Während des Startvorgangs war eine Radaufhängung abgebrochen.

Dies verursachte ein unbemerktes Feuer im Fahrwerksschacht, nachdem das Fahrwerk eingezogen worden war. Während des Steigflugs griff das Feuer um sich, und es kam zu einem Verlust der Kontrollsysteme und der Manövrierfähigkeit. Die Flotte wurde mit einer sechsten Coronado und einer von Air France gemieteten Caravelle erweitert. Neu wurden Tunis und Tripoli in das Streckennetz aufgenommen.

Hingegen wurde die Linie nach Dhahran eingestellt, da die dort tätigen Ölgesellschaften ausländische Angestellte vermehrt durch einheimisches Personal ersetzten. Die Flugbetriebskosten konnten weiter gesenkt werden, erstmals unter CHF 0.

So konnten Aussenstellen über Telephonie- und Telegraphenleitungen direkt mit dem elektronischen Rechenzentrum verbunden werden. Die Swissair schloss das Berichtsjahr mit dem besten Ergebnis ihrer bisherigen Geschichte: Zudem wurden die Caravelles und Coronados umgebaut um das Fassungsvermögen zu erhöhen.

Neu wurden Abidjan und Monrovia angeflogen und die Strecke nach Algier bis nach Casablanca verlängert, dafür wurde Abadan aus den gleich Gründen wie Dhahran im Jahr davor aufgegeben. In Europa wurden neu Budapest und Zagreb angeflogen.

Die Gestehungskosten konnten pro angebotenen Tonnenkilometer erneut gesenkt werden, neu auf CHF 0, Mit 25 ausländischen Luftverkehrsgesellschaften bestanden Verträge über eine kommerzielle Zusammenarbeit, meistens Poolverträge, die eine gegenseitige Abstimmung der Flugpläne beinhalteten. Fritz Gugelmann, der seit Mitglied des Rates war.

Ein weiteres Projekt mit Wohnungen wurde in Bachenbülach verwirklicht. Der Weltluftverkehr setzte seinen Aufschwung fort; die guten Resultate des Vorjahres konnten nochmals übertroffen werden: Dank einer Statutenänderung wurden nun neben den Namenaktien Inhaberaktien ausgeben, die von Ausländern gekauft werden durften. Kaum ausgeliefert, entschied sich die Swissair Teile der ursprünglichen Bestellung auf das etwas grössere Modell 30er Serie abzuändern.

Dieser Flugzeugtyp wurde das Rückgrat der Kurz- und Mittelstreckenflotte. Nur dank der Überzeugungsarbeit der Swissair wurde die gestreckte Version DC überhaupt entwickelt. Erstmals trat sie dabei als weltweite Erstbestellerin launching carrier auf. Als neue Ziele wurden neu Montevideo und Khartoum angeflogen.

Wegen diverser Streiks der Konkurrenz konnte die Sitzauslastung markant erhöht werden: In der Administration wurde mit der Anschaffung eines IBM Rechenzentrums die Platzbuchung automatisiert, was damals als das grösste Automatisierungsprojekt der Schweiz galt. Das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement erteilte der Swissair ab 1.

Der steile Aufschwung der letzten Jahre kam leicht ins stottern, verursacht durch wirtschaftliche Rezessionserscheinungen in verschiedenen Industrieländern sowie der politischen Ereignisse im Mittleren Osten. Erstmals seit waren die Investitionen ins Anlagevermögen grösser als die Selbstfinanzierung.

Durch den vermehrten Einsatz von Strahlflugzeugen auf europäischen Strecken wurden die Flugzeiten dermassen verkürzt, dass die Bordverpflegung aus Zeitmangel angepasst werden musste: Auf gewissen Kurzstrecken wurde neu eine Lunchbox abgegeben.

Ablieferungsverzögerungen gab es bei den DC, welche die älteren DC ersetzten. April wurde bekannt gegeben, dass der Verwaltungsrat am selben Tage beschlossen hatte, zwei Grossflugzeuge des Typs Boeing zu bestellen: Louis wurden erstmals mehr als Aussenvertretungen unterhalten.

Der Personalbestand durchbrach erstmals die 10'Grenze und betrug Ende 10' Das Berichtsjahr war geprägt von einem grundlegenden Flottenumbruch: Somit hatte Swissair als eine der ersten Airlines der Welt ausschliesslich Strahlflugzeuge im Einsatz.

Insgesamt wurden CHF Mio. An den schweizerischen Flughäfen wurde die Erstellung der Ladepapiere automatisiert: Am Flughafen Zürich wurde eine nach modernsten Prinzipien eingerichtete Stationszentrale Station Control Center in Betrieb genommen, von wo die tägliche Betriebsabwicklung der Bodendienste koordiniert und überwacht wurde. Der Personalbestand erhöhte sich auf 11' Fast gleichzeitig wurden mit der Austrian Verhandlungen zu einer Betriebsgemeinschaft aufgenommen.

Allerdings scheiterte dieses Vorhaben am Widerstand der Vertragspartner, an unlösbaren aktienrechtlichen Problemen, der Angst vor dem Verlust der nationalen Identität und nicht zuletzt wegen der Intervention der britischen Regierung, die den bevorstehenden Verkauf von BAC -Flugzeugen an die Austrian gefährdet sah.

Man beschränkte sich darauf auf eine enge technische und operationale Zusammenarbeit. Neuheiten im Streckennetz waren Linien nach Rotterdam und Manchester , wobei Innsbruck, das seit bedient wurde, aus operationellen Gründen aufgegeben werden musste. Ab Frühjahr kam das neuartige auf elektronische Datenverarbeitung basierende Buchungssystem PARS Programmed Airline Reservation System zum Einsatz, mit dessen Hilfe Buchungsdaten überblickbar, Buchungsaufträge verarbeitet, Buchungsstände aller Flüge nachgetragen und die Platzverfügbarkeit geprüft werden konnten.

Für die Fortbildung der Mitarbeiter aller Stufen wurde eine Swissair-Abendschule gegründet, und bei Bassersdorf wurde für die Freizeitorganisation des Personals der Swissair mit dem Bau einer grossen Sportanlage begonnen.

Der Personalbestand erhöhte sich auf 12' Von den 47 Passagieren und Besatzungsmitgliedern überlebte niemand. Nach tagelangen Verhandlungen wurden die Geiseln zwar freigelassen, aber alle drei Maschinen in die Luft gesprengt. In der Folge wurden die Sicherheitsvorkehrungen im Luftverkehr weltweit massiv verstärkt. Versicherungsprämien enthielten neu Zuschläge für Kaperungs- und Kriegsrisiken. Nach dem starken Auftrieb der späten er Jahre flachten die die Zuwachsraten im Berichtsjahr etwas ab.

Dank einer weiteren DC und vier neuen DC stiegen die angebotenen Tonnenkilometer erstmals auf über 1 Milliarde. Die Gestehungskosten konnten nochmals verbessert werden, nämlich auf CHF 0,80 pro offeriertem Tonnenkilometer. Bedingt durch den Tarifzerfall, musste die Swissair im Nordatlantikverkehr nach vielen Jahren wieder einen Verlust hinnehmen.

Neue Flugziele im Streckennetz waren Douala und Kinshasa. In Europa wurde neu Oslo angeflogen. Dafür musste die Linie Bern-Paris wegen ungenügender Auslastung eingestellt werden. Um den Kapitalbedarf für die Anschaffung der Grossraumflugzeuge zu erleichtern, wurden erstmals Flugzeuge 3 DC-9 verkauft und längerfristig zurückgemietet.

Für das weibliche Personal wurden neue Uniformen in kräftigen Farben entworfen. Die Anzahl Mitarbeiter stieg auf 13' Personen. Das Berichtsjahr war geprägt von der Aufwertung des Schweizer Frankens vom 9. Mai was eine weltweite Teuerung zur Folge hatte. Nur dank strikten Sparmassnahmen konnte dennoch ein gutes Resultat erzielt werden: Die Auslastung der Jumbos , die ausschliesslich auf den Linien Zürich- und Genf-New York eingesetzt wurden, lag bereits in der ersten Sommersaison über der Nutzschwelle.

Die afrikanischen Linien mit total 16 Flugzielen gehörten inzwischen zu den erfolgreichsten des ganzen Streckennetzes. Aus verkehrsrechtlichen Gründen musste auf den Anflug Lissabons im Nordatlantikverkehr verzichtet werden. Der stark defizitäre Binnenverkehr ab Bern wurde hingegen ab 1. Als Ersatz wurde ein Bus-Zubringerdienst angeboten. Die Einführung der Grossraumflugzeuge wirkte sich positiv auf die Gestehungskosten aus, die wiederum gesenkt werden konnten, neu auf CHF 0,79 pro angebotenem Tonnenkilometer.

Im Dezember beauftragte die Schweizer Regierung die Swissair, den Diplomatenaustausch zwischen Indien und Pakistan durchzuführen, was viel zur Festigung des Ansehens im Ausland beitrug. Ausserdem beteiligte sich die Swissair am Aktienkapital des Reisebüros Kuoni. Der Personalbestand stieg auf 13' November wurde in der Schweiz ein Nachtflugverbot eingeführt, das zur Einstellung der billigen Nachtflüge führte. Wegen des Preiskampfes auf dem Nordatlantik-Linienverkehr musste ein Flugbetriebsverlust eingefahren werden.

Zudem wurden neue Exkursionstarife in Europa angeboten, die nur an Wochenenden galten. Dezember traf die erste DCEinheit in Zürich ein. Kostensteigernd wirkten sich von vielen Staaten neu eingeführte Flugsicherungsgebühren für Überflüge aus.

Die Zahl der Aussenvertretungen stieg auf Ausserdem wurde die Führung des geplanten Autobahnrestaurants Coldrerio im Tessin übertragen. Währungskrise , Tarifchaos , Fluglotsenstreiks in Deutschland und Frankreich, Oktoberkrieg und Ölkrise konnten unbeschadet überwunden werden. Wegen der Verknappung der Treibstoffversorgung mussten Ende Jahr die Frequenzen im Nordatlantik von 25 flugplanmässigen Kursen auf 14 gekürzt werden.

Eine grosse Anzahl in Europa musste gestrichen werden. Die Anzahl Mitarbeiter stieg auf 14' Erstmals wurden japanische Air-Hostessen eingestellt. Die Zahl der Mitglieder der Geschäftsleitung wurde neu von acht auf sieben gekürzt, dafür wurde die Führungsspitze verbreitert durch die Ernennung von 14 Abteilungsdirektoren.

Die Präsenz im Ausland wurde mit total Aussen- und 68 kleineren Verkaufsvertretungen gefestigt. Der Regionalvertreter in Buenos Aires wurde von einer revolutionären Gruppierung entführt.

Damit sollte inskünftig die Passagierabfertigung und die Ladeberechnung mit der Reservation verbunden werden und die automatische Tarifberechnung und Flugscheinherstellung ermöglichen. Die schwierigen Rahmenbedingungen blieben im Jahre bestehen. Hinzu kam eine merkliche Abschwächung der Nachfrage nach Transportleistung, insbesondere ein Rückgang des Ferienreiseverkehrs nach der Schweiz.

Dies war bedingt einerseits durch wirtschaftliche Rezession in den wichtigsten Märkten wie USA, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Japan, andererseits durch eine unvorteilhafte Entwicklung des Wechselkurses.

Die Erdölkrise verursachte nebst einer allgemeinen Verknappung auch einen scharfen Anstieg der Treibstoffpreise: Einziges neues Flugziel im Streckennetz war Marseille , dafür musste wegen des Zypernkonflikts die Bedienung dieser Insel eingestellt werden.

Die Coronados wurden per Ende Jahr aus dem Betrieb genommen. Auf dem seit mit immer grösseren Verlusten operierenden Nordatlantikverkehr konnte erstmals eine Trendwende verzeichnet werden, blieb aber immer noch wegen des tiefen Tarifniveaus verlustbringend.

Die Flugprüfungen der Cockpit-Besatzungen wurden neu ausnahmslos am Boden in Simulatoren durchgeführt, wo mit der Einführung von Visulatoren ein wirklichkeitsgetreues Bild eines Pistensystems bei Nacht geschaffen wurde. In Madrid wurde ein weiteres Swissair-Restaurant eingeweiht. In Irland wurde die Swissco gegründet, um Fertigmahlzeiten für Transportunternehmungen herzustellen.

Die Anzahl Mitarbeiter per Ende Jahr stieg auf 14' Das Betriebsjahr war durch empfindliche Währungseinbussen gekennzeichnet, welche die Erträge aus einem weltweit stagnierenden Verkehr zusätzlich abwerteten. Verschärfte Massnahmen zur Kostensenkung wurden in der Folge ergriffen, auf Neuanstellungen wurde gänzlich verzichtet.

Damit konnten die Gestehungskosten von CHF 0. Erstmals seit lag die Nutzschwelle darüber, weshalb der Flugbetrieb einen Verlust erwirtschaftete. Ausserdem nahm die Swissair als zweite Fluggesellschaft der Welt die Volksrepublik China in ihr Streckennetz auf und war zudem die erste Airline, die gleich zwei chinesische Flugziele anflog: Das Jahr brachte den lang ersehnten Aufschwung: Nichtsdestotrotz wurden die Sparmassnahmen fortgesetzt, und der Personalbestand lag trotz Produktionszuwachs unter dem Vorjahr 13' Die Gestehungskosten konnten von CHF 0.

Obwohl wichtige europäische Währungen erneut an Wert verloren, konnte ein hervorragendes Resultat erzielt werden: Dies verbesserte das Verhältnis Eigenkapital zu langfristigen Schulden auf 1 zu 1,4. Das Streckennetz wurde mit Oran , Dubai und Kuwait leicht ausgebaut; dafür musste die Bedienung Beiruts wegen des Bürgerkriegs im Libanon eingestellt werden.

In Städten war man mit eigenen Büros und in 39 weiteren mit Niederlassungen vertreten, unter anderem neu in Luanda , Dschidda , Omaha , Mendoza und Ravensburg. Der ehemalige Direktionspräsident Walter Berchtold schied wegen Erreichung der Alterslimite aus dem Verwaltungsrat aus.

Der damalige Direktionspräsident Armin Baltensweiler reiste dafür extra zur Verwaltungsratssitzung nach St. Louis , um die Geschäftsleitung von einer modernisierten, gestreckten und lärmarmeren Version der DC zu überzeugen. Das Geschäftsjahr war von einer starken Zunahme der Verkehrsnachfrage gekennzeichnet: Das Streckennetz wurde mit Linz , Sofia und Ankara moderat erweitert, auch deswegen, weil einzelne europäische Partnergesellschaften eine Produktionsausweitung verwehrten.

Beirut wurde nach der Einstellung wieder angeflogen. Der Personalbestand erhöhte sich auf 14' Dank konsequenten Sparbemühungen konnten die Gestehungskosten wieder auf den Wert von gedrückt werden.

Ausserdem konnte das Verhältnis des Eigenkapitals zu den langfristigen Schulden verbessert werden: Neuerungen im Streckennetz waren Oporto , Dschedda und Annaba.

Später fusionierte sie dann mit der anderen Charter-Tochter Balair zur Balaircta. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg auf 14' Der traditionsreiche Berufsstand des Navigators verschwand vollständig aufgrund der fortschreitenden Automatisierung der Streckennavigation durch Bordcomputer. Das Jahr war durch zwei Ereignisse überschattet: Wegen eines durch die amerikanische Luftfahrtbehörde verordneten weltweiten Flugverbotes für den Typ DC stand ein Grossteil der Langstreckenflotte während 12 Tagen am Boden, und am 7.

Das Betriebsjahr war zudem durch die enorme Steigerung der Treibstoffpreise geprägt: Die Swissair bestellte für verkehrsdichtere Kurzstrecken und auf kürzeren Mittelstrecken als erste den mit einem Zweimann-Cockpit konzipierten Airbus A und nahm Optionen für 10 weitere Einheiten auf.

Zudem wurde eine weitere Boeing bestellt und auf eine vierte Maschine eine Option gesichert. Als einziges neues Ziel wurde Dublin ins Streckennetz aufgenommen, dafür musste wegen der politischen Wirren im Libanon ab Mitte Juli die Bedienung Beiruts eingestellt werden.

Ende erreichte der Mitarbeiterbestand 15' In einem Jahr das in Fachkreisen als das schlechteste Jahr in der bisherigen Geschichte der Zivilluftfahrt bezeichnet wurde konnte die Swissair im Gegensatz zur Konkurrenz ein beachtliches Ergebnis präsentieren. Trotzdem wies die Flugbetriebsrechnung erstmals seit wieder ein Verlust aus. Tariferhöhungen waren die Folge. Dieser Flugzeugtyp wurde das Rückgrat der Kurz- und Mittelstreckenflotte und ersetzte teilweise die älteren und kleineren DC Zudem wurden mit dem Ziel moderne, treibstoffsparende Flugzeuge anzuschaffen, 5 neue Boeing mit verlängertem Oberdeck und zwei DC mit grösserer Reichweite bestellt.

Mit der Anbindung des Flughafens Zürich an das nationale Eisenbahnnetz wurden die Buszubringerdienste ab Zürich eingestellt. Von nun an konnten Flugpassagiere ihr Gepäck bereits am Bahnhof aufgeben. Ende war die Swissair in Städten vertreten. Mit dem Aufbau einer neuen Hotelkette der oberen Klasse wurde eine Diversifikations-Strategie verfolgt: Zum jährigen Jubiläum erneuerte die Swissair ihre Corporate Identity: Die von der beauftragten Werbeagentur unterbreiteten Vorschläge reichten von Rosa bis Schwarz — doch der Verwaltungsrat entschied sich, beim weissen Dach und metallenen Bauch zu bleiben, einzig der Trennstrich sollte nach einem spontanen Vorschlag eines Verwaltungsrates die braunen Farben von Armin Baltensweilers Lancia annehmen.

Die grafischen Elemente des bisherigen Erscheinungsbildes — Namenszug und Pfeil — waren ein Vierteljahrhundert alt und wurden durch den verjüngten Schriftzug und Rhomboid ersetzt, welches das Hoheitszeichen am Seitensteuer symbolisieren sollte. Mit dieser Umgestaltung gelang der Swissair ein Übergang zu neuzeitlichen grafischen Ausdrucksformen, die sich trotzdem von kurzlebigen Modeströmungen fernhielt.

Die Open Sky -Politik, die eine Auflösung des multilateralen Tarifsystems im internationalen Linienverkehr anstrebte, verursachte auf dem Nordatlantik ein Überangebot von Flugverbindungen und ein Wirrwarr von Tarifen und schlussendlich Verluste in noch nicht gekannter Höhe.

Im Gegensatz zur Konkurrenz, setzte die Swissair weiterhin auf das bewährte Zweiklassen-System auf ihren Flugzeugen, in der Überzeugung, dass die Service-Qualität in der Economy derjenigen in der neugeschaffenen Business Class ebenbürtig sei.

Sein Nachfolger wurde Armin Baltensweiler. Zum neuen Direktionspräsidenten wurde Robert Staubli ernannt. In einem für den Weltluftverkehr wiederum verlustreichen Jahr konnte sich die Swissair wiederum schadlos halten. Trotz stagnierender Nachfrage, ungünstigen Währungseinflüssen, Rezessionserscheinungen in der Schweizer Wirtschaft und weltweiter Wirtschaftskrise konnte dank den gut abschneidenden Nebenleistungen und Buchgewinnen aus Flugzeugverkäufen das Bruttoergebnis des Vorjahres beinahe wiederholt werden.

Bei tieferer Auslastung schloss der Flugbetrieb hingegen mit einem Verlust ab. Die Swissair spürte auch zunehmend den Gegenwind von protektionistischen Tarifbestimmungen, die darauf abzielten, den Umsteigeverkehr, zum Beispiel über die Schweiz, auszuschliessen.

Als neue Flugziele kamen Thessaloniki und Harare ins Streckennetz. Zudem wurden Flüge nach Bagdad und Beirut wieder aufgenommen. Mit der aufstrebenden Schweizer Regional-Luftverkehrsgesellschaft Crossair wurde eine kommerzielle Zusammenarbeit vereinbart, bei der die Swissair der Crossair gewisse Strecken überliess.

Im Zuge der Komfort- und Serviceverbesserungen wurden alkoholische Getränke neu auch in der Economy-Klasse gratis abgegeben. Ausserdem wurde die Abgabe von Lunchboxen durch einen Plateau-Service ersetzt. Ende war die Swissair in Städten von insgesamt 74 Ländern mit Verkaufsbüros vertreten.

Dieser Entscheid fiel nicht leicht, denn das bisherige Konzept erwies sich über Jahre hinweg als wirtschaftlich und genügte den Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit. Diesem Trend folgend führte die Swissair per das Dreiklassenkonzept sowohl auf den Lang- wie auch den Kurzstrecken ein.

Das Berichtsjahr schloss trotz Weltwirtschaftskrise und weltweiter Überkapazität mit einem Rekordergebnis ab. Dank tieferen Treibstoffpreisen und tieferer Nutzschwelle schloss der Linienverkehr beinahe positiv ab. Dank dem allgemeinen Verkehrszuwachs, gesteigerten Nebenleistungen und konsequent weitergeführten Rationalisierungsanstrengungen konnte ein Bruttoergebnis von CHF Mio.

Für die dritte und vierte B wurde ein auf 18 Jahre terminierter Lease-Vertrag abgeschlossen. Wegen der Einführung der grösseren A forderten diverse Partnergesellschaften eine gleichzeitige Frequenzreduktion, insbesondere nach Frankfurt und Paris oder sogar die Einstellung der Flüge nach Ankara. Ende bediente die Swissair genau Städte in 67 Ländern.

Neu im Streckennetz fungierten Riyadh und Toulouse , dafür musste wegen der kriegerischen Ereignisse die Bedienung von Beirut abermals eingestellt werden.

Zudem wurden Lehrlinge ausgebildet. Nach einigen Jahren der Rezession und der Stagnation war eine spürbare wirtschaftliche Erholung eingetreten, die sich auf die Nachfrage niederschlug, im Fracht- und Postverkehr sogar einen eigentlichen Boom auslöste. Der Flugbetrieb kehrte wieder in die Gewinnzone zurück. Der Umsatz und die Bilanzsumme überschritt erstmals die 4-Milliarden-Grenze.

Der Verwaltungsrat beschloss die älteren DC und 51 durch vier zusätzlichen DC und acht Fokker zu ersetzen um somit die Flottenerneuerung weiter voranzutreiben. Die Flotte erfüllte die strengen Anforderungen an die Lärmbekämpfung und war von den Lärmzuschlägen auf den Landegebühren in Zürich und Genf befreit. Wie geplant wurde das Dreiklassen-Konzept per Sommerflugplan eingeführt: Die Swissair war weltweit die einzige Gesellschaft die dies in allen ihren Flugzeugen und auf dem gesamten Streckennetz umsetzte.

In der Economy wurde das Essen nach wie vor in echtem Porzellangeschirr, Metallbesteck und echten Weingläsern serviert. Als einziges neues Ziel wurde Larnaka angeflogen, dafür wurde die Bedienung von Annaba und Harare eingestellt.

Neu wurde Rio de Janeiro ohne Zwischenlandung angeflogen. Tokio wurde neu mit nur noch zwei Zwischenlandungen bedient. Für das gesamte Bodenpersonal der Schweiz wurde die Stunden-Woche eingeführt. Dank eines allgemeinen Konjunkturaufschwungs und positivem Verlauf von Inflation , Fremdwährungskurse sowie der Treibstoffkosten konnte das Flugbetriebsergebnis im Jahre wieder ein Gewinn ausweisen. Zusammen mit dem Beitrag aus Drittleistungen wie Flugzeugunterhaltsarbeiten Technik , Bodenorganisationsdienste Ground Handling und Bordbuffetdienste Catering konnte das Bruttoergebnis und der Reingewinn wiederum gesteigert werden.

Auf eine konsolidierte Rechnungslegung wurde deswegen weiterhin verzichtet. Die verbliebenen DC Maschinen wurden an einen skandinavische Finanzierungsgesellschaft verkauft und bis zu ihrem Ausscheiden zurückgemietet. Eine der gekauften Boeing wurde ebenfalls veräussert und mit einem langfristigen Lease-Vertrag zurückgemietet. Die neu eingeführte Business Class erfreute sich einer grossen Nachfrage weshalb in den Boeing Flugzeugen die Kapazität vergrössert wurde.

Caracas wurde als neues Flugziel ins Streckennetz aufgenommen. Wegen den kriegerischen Wirren am Persischen Golf musste Teheran indirekt angeflogen werden: Nach Einführung der Sommerzeit beliess man die lokalen Ab- und Ankunftszeiten unverändert, wobei in den Ländern ohne Sommerzeit sich die Zeiten zweimal jährlich um eine Stunde verschoben.

Die Swissair war den Liberalisierungstendenzen positiv gestimmt und begrüsste eine massvolle Einführung als Gegengewicht zum Protektionismus , denn sie erhoffte sich dadurch ebenfalls grössere Entwicklungsmöglichkeiten, in der Form von mehr Freiheit in der marktgerechten Bedienung des Streckennetzes sowie einer massvollen Expansion dank offenem Marktzugang.

Bis dato beruhte die Regulierung im Linienverkehr auf einem Netz bilateraler Staatsverträge. Per hatte die Schweiz mit 91 Staaten Luftverkehrsabkommen abgeschlossen. So wurde mit Grossbritannien ein neues Abkommen unterzeichnet, das erhebliche Tarifreduktionen erlaubte, andererseits auch Freiheit bezüglich der Flugzeuggrösse und Flugziele gewährte.

Ausserdem konnte die Swissair ihre luftverkehrsrechtliche Stellung in der britischen Kronkolonie Hongkong verbessern. Ende waren 17' Mitarbeiter beschäftigt. Wegen Terroranschlägen in Wien und Rom sowie der Atomkatastrophe in Tschernobyl verminderte sich die Attraktivität von Europareisen insbesondere bei amerikanischen Touristen.

Das Verhältnis Eigenkapital zu langfristigem Fremdkapital verbesserte sich dadurch auf 1: Das Berichtsjahr stand erneut im Zeichen fortschreitender Liberalisierung: So konnte man sich mit den USA nach vierjährigen Verhandlungen auf ein neues Tarifgenehmigungsverfahren einigen, das den Fluggesellschaften weitgehende Freiheiten bei der Preisgestaltung einräumte.

Dieses Abkommen ermöglichte es der Swissair auch, ab Atlanta zu bedienen. Erstmals seit ihrem Bestehen stieg das weltweite Streckennetz auf über Städte: Auf der Strecke Zürich-Frankfurt wurde neu ein Taktflugplan eingeführt, indem Kursflugzeuge von Swissair und Lufthansa Zürich je dreimal täglich zur vollen Stunde verliessen.

Zum vorübergehend geschlossenen Flugplatz in Stuttgart wurde ein Helikopterdienst angeboten. Bis dahin konnten bereits über Landungen unter diesen Bedingungen erfolgen und damit ' Passagieren Verspätungen und Umtriebe erspart werden. Als Hauptsitz wurde Swindon erkoren, wo Mitarbeiter aller Partner, darunter 30 der Swissair arbeiteten. Santiago de Chile, Colombo, Bahrain und Dublin wurden aufgegeben.

Auf der Strecke Genf-Paris wurde eine Testphase mit Ticket- und Check-in-Automaten gestartet, die es dem Passagier erlaubte, den Flugschein mittels Kreditkarte zu beziehen und gleichzeitig die Abfertigungsformalitäten zu erledigen. Der Personalbestand stieg auf 17' — mit Einberechnung aller Teilzeit- und Aushilfsbeschäftigten und aller Beteiligungsgesellschaften sogar auf 23' Sämtliche Flugzeuge waren für automatische Landungen unter extrem schlechten Sichtbedingungen ausgerüstet. Nebst der Flottenerneuerung hatten verschiedene Beteiligungsengagements einen wesentlichen Anteil daran: Neuerungen im Streckennetz waren Bordeaux , Catania und Graz ; dafür musste die Bedienung von Khartoum aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden.

Wegen kriegerischen Ereignissen mussten Flüge nach Teheran und Bagdad zeitweilig annulliert werden. Mit der Nationalrätin Vreni Spoerry wurde erstmals eine Frau von der Generalversammlung in den Verwaltungsrat gewählt. Im Hinblick auf die zukünftigen Anforderungen einer weiteren Liberalisierung im Luftverkehr wurde die Organisationsstruktur vereinfacht: So wurden Führungsstufen eliminiert und die Kontrollspanne vieler Vorgesetzter erweitert.

Die Departementschefs waren dem Präsidenten direkt unterstellt und bildeten die Geschäftsleitung. Die Stufe Generaldirektion wurde abgeschafft.

Die Auslandvertretungen wurden neu von 16 regional zuständigen, ergebnisverantwortlichen und mit weitreichenden Kompetenzen ausgestatteten Route Managers geleitet. Persönliche Titel wurden durch Funktionsbezeichnungen ersetzt.

Der ab den er Jahren stark wachsende Luftverkehr erlaubte es vielen Fluggesellschaften als Quasimonopolisten , hohe Gewinne zu erzielen.

Insbesondere die Swissair profitierte in diesem Zeitraum von ihrem exzellenten Ruf als Qualitätsairline und der Möglichkeit, aufgrund der Schweizer Neutralität exotische und daher lukrative Ziele wie Staaten in Afrika oder dem Nahen Osten anzufliegen. Ausserdem verhalf ihr ihre zentrale geographische Lage in der Mitte Europas dazu, Umsteigeverkehr zu generieren. Die Swissair investierte in der Folge ihre hohen Liquiditätsreserven in Zukäufe und verlegte nach und nach einen Grossteil ihrer Geschäftsaktivitäten auf flugverwandte Aktivitäten wie die Flughafenabfertigung, das Catering, die Flugzeugwartung und das Duty-Free-Geschäft.

Der Vorteil dieser Strategie bestand in der Diversifizierung der Aktivitäten und der Reduzierung des Risikos des reinen Luftfahrtgeschäfts; gewichtiger Nachteil war die Vernachlässigung des Kerngeschäfts. Im Hinblick auf die angekündigte weitgehende Liberalisierung des Flugverkehrs in Europa konzentrierte sich die Swissair wieder verstärkt auf das Fluggeschäft und weitete ihre Partnerschaften aus: An einer aussergewöhnlichen Generalversammlung wurde eine Kapitalverflechtung mit der Delta Air Lines genehmigt, wobei nach einer Kapitalerhöhung ' Inhaberaktien an den amerikanischen Partner abgetreten wurden.

Dank der allgemeinen guten Konjunkturlage und einem weiter gestiegenen Reisebedürfnis und positivem Verlauf der Währungskurse ging das Jahr als eines der erfolgreichsten in die Firmengeschichte ein.

Das uniformierte Swissair-Personal wurde neu eingekleidet mit Uniformen die vom Designer Luigi Colani entworfen wurden. Nach jahrelangen und zähen Verhandlungen mit den amerikanischen Behörden, konnte endlich Los Angeles in das Streckennetz aufgenommen werden.

Nach einem Unterbruch von zwei Jahren wurde Santiago de Chile wieder bedient; die Anschlussflüge ab Buenos Aires wurden mit Flugzeugen der chilenischen Ladeco sichergestellt.

Der Frachtflug nach Glasgow wurde aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Die Luftfracht wurde darauf ausschliesslich auf Passagierkursen transportiert; auf Nurfrachtflüge wurde gänzlich verzichtet.

Insgesamt wurden Ziele in 68 Ländern angeflogen. Zudem wurde die Erstmals wurde die Stelle einer Beauftragte für Gleichberechtigungsfragen geschaffen mit der primären Aufgabe, Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Frauen und Männern auf allen Ebenen zu schaffen und zu verwirklichen.

Am Flughafen Zürich wurde neu die Funktion des Ground Managers eingeführt und mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet um die schnelle, unkomplizierte Abwicklung der gesamten Dienstleistung sicherzustellen.

Der durch die Liberalisierung einsetzende Preiskampf und Verdrängungswettbewerb zwischen den Fluggesellschaften verschärfte die Situation zusätzlich. Nach und wurde erst zum dritten Mal in der Firmen-Geschichte keine Dividende ausbezahlt.

Zudem durfte Swissair nach 47 Jahren Unterbruch Berlin wieder anfliegen. Ein Meilenstein war die Aufnahme regelmässiger zweimotoriger Transatlantikflüge: Während der verkehrsschwächeren Wintermonate wurden Montreal und Toronto mit einer A angeflogen.

Weiterhin wurde das Luftfrachtgeschäft als reines Kuppelprodukt betrieben, d. Fracht und Post wurden ausschliesslich auf Passagierkursen befördert. Die vertragliche Arbeitszeit für das Bodenpersonal wurde auf 41 Wochenstunden verkürzt. Für den altersbedingt abtretenden Verwaltungsratspräsidenten Armin Baltensweiler konnte Dr.

Die im Golf-Sport-Tourismus tätige Euroactividade geriet in eine Liquiditätskrise und wurde daraufhin in einer Nachlassstundung liquidiert. Januar wurde der Luftverkehr in Europa liberalisiert, und es entbrannte aufgrund der bestehenden Überkapazitäten ein aggressiver Preiskampf unter den Fluggesellschaften. Zudem sah sich die Swissair im Jahre ihres Jubiläums einer andauernder Wirtschaftsrezession ausgesetzt.

Da zahlreiche Fluggesellschaften trotz Wirtschaftskrise an ihren Expansionsplänen festhielten, vergrösserten sich die Überkapazitäten. Dies führte zu verstärktem Tarifdruck, gebietsweise gar zu einer ruinösen Preispolitik mit absurden Angeboten, denen sich die Swissair aus Konkurrenzgründen nur teilweise zu entziehen vermochte. Der Flugbetrieb schloss wiederum mit einem erheblichen Verlust ab. Das Jahresergebnis jedoch konnte dank Buchgewinnen aus Flugzeugverkäufen positiv abgeschlossen werden.

Fünf der neun im Jahre gelieferten Maschinen wurden auf Lease-Basis übernommen. Selektionsmöglichkeiten bei der automatischen Zinsberechnung:.

Die Depositenkonten können für die Zinsberechnung nach Beleg- oder Valutadatum sortiert werden. Kontokorrentkonten werden immer aufgrund des Valutadatums verzinst. Bei Fremdwährungskonten erfolgt die Zinsberechnung wahlweise auf dem Leitwährungs- oder Fremdwährungssaldo. Konten werden pro Geschäftsbereich verzinst. Bei Verzinsung von Konten über mehrere Geschäftsbereiche wird am Schluss der Auswertung eine Gesamtrekapitulation ausgegeben. Als Option zur Finanzbuchhaltung ist die Abacus Kostenrechnung ein wichtiges analytisches Führungsinstrument für jeden modernen Betrieb.

Mit den Kostenarten werden Geschäftsfälle erfasst, die sowohl in der Finanzbuchhaltung als auch in der Kostenrechnung wirksam sind. Interne Verrechnungskonten werden für die Verbuchung innerhalb der Kostenrechnung verwendet. Kostenarten und Interne Verrechnungen können beliebige Mengeneinheiten aufweisen. Kostenstellen und Kostenträger werden wie Finanzbuchhaltungskonten einer oder mehreren freien Klassierungen zugeordnet, die später für Auswertungen verwendet werden. Die darin enthaltenen Gruppierungselemente dienen bei den Auswertungen für eine empfängergerechte Informationsaufbereitung.

Für die Umlagen steht eine Umlagetabelle zur Verfügung. Darin werden die einzelnen Umlagekombinationen mit Verteilschlüsseln hinterlegt. Der Verteilschlüssel kann als prozentualer Schlüssel, fixer Betrag oder Kennzahlenschlüssel definiert werden.

Kennzahlen sind dynamische Umlageschlüssel, die auf der Basis von Werten aus Excel-Tabellen automatisch Umlagebuchungen generieren. Der Gemeinkostenzuschlag wird auf dem Kostenträger definiert. Ein Zuschlag kann wertmässig z. Der Kostenrechnungslauf wird monatlich ausgeführt. Er kann mehrmals durchgeführt werden, wobei bereits errechnete Werte überschrieben werden. Auch ein Simulationslauf mit Planzahlen kann ausgeführt werden.

Mit den Kostenrechnungsumlagen können mittels Kennzahlen z. Simulationen der Kostenrechnung werden auf der Plan-Ebene ausgeführt. Buchhaltungsabschlüsse mehrerer Gesellschaften resp. Mandanten lassen sich in einem Konsolidierungsmandanten vereinigen. Der Intercompany-Verkehr wird vom Programm eruiert und auf Wunsch automatisch eliminiert.

Fremdwährungsmandanten lassen sich zum entsprechenden Stichtags- respektive Durchschnittskurs umrechnen und anschliessend konsolidieren. Ebenfalls mit konsolidiert werden wahlweise Kostenstellen und Kostenträger.

Mehrstufige Konsolidierungen von Buchhaltungen über beliebig viele Stufen sind dank dem flexiblen Konzept der Konsolidierung möglich. Konzerninterner Verkehr kann in den einzelnen Gesellschaften auf einfache Weise mit den für eine spätere Elimination notwendigen Informationen erfasst werden.

Die Erfassung von Intercompany-Informationen kann zum Beispiel bereits bei der Auftragsabwicklung oder in den Nebenbüchern Debitoren und Kreditoren erfolgen. Der konzerninterne Verkehr wird so konsolidiert, dass er in Auswertungen detailliert ausgewiesen werden kann.

Die Buchungen konsolidierter Konzerngesellschaften werden in einzelnen internen Geschäftsbereichen im Konzernmandanten gespeichert.

Somit ist es möglich, einzelne Konzerngesellschaften, Konzerngruppen oder den Gesamtkonzern abzubilden. Auch die Eliminationsbuchungen können jederzeit in einem separaten Geschäftsbereich dargestellt werden.

Mehrere Mandanten mit verschiedenen Kontenplänen lassen sich über eine freie Konsolidierungskontonummer zu einem einzigen Konsolidierungsmandanten zusammenführen.

Durch die Konsolidierungsnummer lassen sich mehrere Konten der Tochtergesellschaft auf ein einzelnes Konto im Konsolidierungsmandanten verdichten. Zu konsolidierende Mandanten, die in einer fremden Währung geführt werden, können automatisch zum hinterlegten Kurs umgerechnet werden. So kann zum Beispiel die Bilanz zum Stichtagskurs und die Erfolgsrechnung zum Durchschnittskurs bewertet werden.

Zusätzlich zu den Kontensaldi kann auch der Saldo von Kostenstellen mit konsolidiert werden. Dies kann von speziellem Interesse sein, falls auf der obersten Stufe — also dem Konsolidierungsmandanten — eine Kostenrechnung erstellt wird oder die konsolidierten Kostenstelleninformationen von Bedeutung sind. Die Erfassung der Geschäftsfälle verlangt keine spezifischen Buchhaltungskenntnisse.

Es bleibt dem Anwender überlassen, ob er selber kontieren will oder nicht. Während die Daten beim Treuhänder weiterverarbeitet werden, können im Betrieb neue Geschäftsfälle laufend erfasst werden.

Um Fehler bei der Übertragung der Daten zu vermeiden, werden die nötigen Plausibilitätstests von der Finanzbuchhaltung vorgenommen. Allfällige Fehler bei der Übertragung können in einem Protokoll gesichtet werden. Diese Technologie ermöglicht es, dass eine fremde Anwendung die AbaConnect-Schnittstellen verwenden kann. Mit dieser Funktion werden Standardkontenpläne, alternative Konten- wie auch Kostenstellenpläne aus anderen Mandanten der Abacus Finanzbuchhaltung oder von Fremdprogrammen importiert oder exportiert.

Dies erlaubt eine Weiterverarbeitung und auch grafische Darstellung dieser Daten. So lassen sich Dateien von Hostrechnern, manuell erstellte Dateien aus Tabellenkalkulationsprogrammen oder aus der Abacus Finanzbuchhaltung einlesen.

Diese Schnittstelle bietet die folgenden Möglichkeiten:. Die Definition von Kennzahlen erfolgt in einem einfachen, menügesteuerten Auswahlverfahren, wobei Saldi auf allen Verdichtungsstufen definiert werden können. Kennzahlen lassen sich für alle Elemente der Abacus Finanzbuchhaltung bilden:. Neben den Saldozahlen in Grund- und Fremdwährung oder Mengen können auch sämtliche numerische Felder des Konten- und des Kostenstellenstamms verwendet werden.

Die Auswahl der Tabelle oder auch der Zelle kann mittels Parametern gesteuert werden. Elemente in Kennzahlen, deren Werte bei der Definition noch nicht bekannt sind, z. Tageskurs oder Zinssatz, können als Abfragen definiert werden. Diesen Abfragen wird erst bei der Auswertung der jeweils aktuelle Wert zugewiesen. Zur Überprüfung kann die Kennzahl nach der Definition sofort berechnet werden. Die Darstellung von Kennzahlen ist frei gestaltbar. Im Kennzahlenmodul werden die Kennzahlen mit den Zell- resp.

Beim Berechnen von Kennzahlenreports werden die Excel- resp. Word-Dokumente mit den neu errechneten Werten aktualisiert. Wie bei allen Auswertungen der Finanzbuchhaltung kann die Auswertungsperiode frei bestimmt werden.

Als Besonderheit können Auswertungen nur aufgrund des Zusatzjournals durchgeführt werden. Auswertungen können unter Variation eines bestimmten Merkmals Kostenträger oder Kostenstelle automatisch wiederholt werden. Kennzahlen können auch im Anschluss an eine Bilanz als Formular oder als Bemerkung ausgewertet werden.

In der Bilanzsteuerung lassen sich ebenfalls Kennzahlen auswerten. Für die automatischen Kostenstellenumlagen sind Kennzahlen als Umlageschlüssel verwendbar. Somit lassen sich auch komplexe Verteilungsmodelle realisieren wie z.

Die Gemeinkosten würden demzufolge im Verhältnis der Kostentragbarkeit der einzelnen Profit-Center verrechnet. Im Zusammenhang mit dem Zugriff der Kennzahlen auf Excel-Tabellen besteht auch die Möglichkeit, die Umlageschlüssel aufgrund von Werten zu definieren, die nicht in die Abacus Kostenrechnung verbucht werden, z. Dabei ist der Zugriff auf Saldozahlen und Mengen praktisch unbegrenzt.

Die Reports sind für alle Mandanten verwendbar. Die Auswertung kann mit Hilfe von verschiedenen grafischen Elementen den individuellen Anforderungen angepasst werden. Eine Drill-Down-Funktion erlaubt, direkt aus einer Bilanzauswertung einen Kontosaldo bis auf die Detailbuchungen aufzulösen und so bis zum Ursprung der Buchungen zurückzuverfolgen.

Für diverse Branchen z. Reports lassen sich in einen Batch einbinden, damit verschiedene Auswertungen für mehrere Mandanten im selben Arbeitsgang erstellt werden können. Damit lässt sich das Reporting für einen Monatsabschluss auf wenige Mausklicks reduzieren. Je nach Auswahl steht in der Zeilengliederung der Konten-, Kostenarten-, Kostenstellen- oder Kostenträgerplan Klassierung und alternative Klassierungen für die Auswertung zur Verfügung.

Parameter Für alle variablen Teile eines Reports werden symbolische Parameter verwendet, beispielsweise um das Geschäftsjahr oder den Berichtsmonat zu referenzieren. Diese Parameter werden beim Start des Reports abgefragt. Anhang Der Anhang für den Jahresbericht kann hinterlegt werden, so dass die Werte in der Abacus Datenbank gespeichert werden.

Die verschiedenen Fonds wie Geld, Nettogeld, Nettoumlaufsvermögen usw. Damit bei jeder fondswirksamen Buchung der Saldo gespeichert werden kann, muss beim Eröffnen des Kontos die Nummer für die Mittelflussrechnung definiert werden. Aufgrund dieser Angaben werden vom Programm nebst den Konten- und Kostenstellensaldi auch die Mittelflussrechnungssaldi für die Soll- und Habenseite geführt.

Auch eine nachträgliche Erfassung und Zuordnung von Mittelflussgruppen ist dank der integrierten Rekonstruktion möglich, womit Buchungen, die noch gar keine oder eine falsche Zuordnung aufweisen, korrekt für die Mittelflussrechnung berücksichtigt werden. Es können je nach Detaillierungsgrad der Auswertung mehr oder weniger Nummern frei definiert werden.

Im Standard ist z. Zahlungen aus den Nebenbüchern müssen für die Mittelflussrechnung aufgelöst werden, damit für die nachfolgende Auswertung ersichtlich wird, wofür Zahlungen erfolgt sind. Ein eigenes Programm steht für diesen Arbeitsschritt zur Verfügung. Die Auswertung der Mittelflussrechnung erfolgt in einem separaten Auswertungsprogramm. Ein Standardreport wird mitgeliefert, der beliebig individuell angepasst und unter einer eigenen Bezeichnung abgespeichert werden kann.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Mittelflussrechnung auch über die Bilanzsteuerung auszuwerten. Dabei wird die Mittelflussrechnung immer nach der direkten Methode erstellt. Die Auswertung der Mittelflussrechnung kann auf Knopfdruck pro Monat erstellt werden. Grundsätzlich ist es möglich, die Mittelflussrechnung für diverse Fondstypen abzubilden.

So lassen sich auch Mittelgesamtheiten, die über die flüssigen Mittel oder die netto-flüssigen Mittel hinausgehen, definieren. Der Umfang des Fonds kann also selber aus den zur Verfügung stehenden Mittelflussgruppen bestimmt werden.

Sobald diese Arbeit abgeschlossen ist, kann das Budget von einer höheren Stelle kontrolliert und allenfalls zurückgewiesen werden. Das definitive Budget wird als solches markiert und in der Finanzbuchhaltung für die Ist-Vergleiche verwendet. Erfasste Detailpositionen auf dem Budget werden über ein eigenes Auswertungsprogramm in der erweiterten Budgetierung ausgewertet.

Auch das Auswertungsprogramm Bilanzsteuerung kann für individuelle Auswertungen über das erweiterte Budget verwendet werden. Dadurch lassen sich im Kontoauszug auf Wunsch nur noch die aktuell offenen Posten anzeigen. Bilanzkonti, die sich ausziffern lassen sollen, müssen vorgängig als solche in den Stammdaten bezeichnet werden. Sobald ein solches Auszifferungskonto beim Buchungsvorgang ausgewählt wird, kann ein zusätzlicher Text zur Auszifferung erfasst werden.

Das eigentliche Ausgleichen der Positionen erfolgt in einem eigenen Auszifferungsprogramm. In diesem kann das auszuziffernde Konto und auch eine Periode gewählt werden. Diverse Filter ermöglichen es, dass in der Vorschau nur noch die sich gegenseitig ausgleichenden Buchungen angezeigt werden.

Ist der Programmanwender mit dem Ergebnis zufrieden, speichert er diesen Auszifferungsvorgang mit einer Laufnummer. Bei Fehlern kann der Vorgang wieder rückgängig gemacht werden.

Selbst Buchungen aus verschiedenen Buchungsjahren können so mit dem Auszifferungsverfahren quasi zusammengehalten werden. Buchungen aus abgeschlossenen Perioden lassen sich ebenfalls mitberücksichtigen. Im Kontoauszug lassen sich optional die erledigten resp. Diese Art von Auswertung ist mit dem aktuellen Datenbestand aber auch rückwirkend auf ein bestimmtes Auszifferungslaufdatum möglich.

Im Layout des Kontoauszugs gibt es die Möglichkeit die Details zur Auszifferung wie zum Beispiel den Auszifferungstext und die Auszifferungslaufnummer, die auf der Buchung gespeichert sind, in die Auswertung einzubeziehen. Dabei wird im Ursprungs- wie auch im Ziel-Geschäftsbereich gebucht. So ist es möglich auf einem Kreditorenbeleg eine Position für einen anderen Geschäftsbereich zu erfassen.

Im Hintergrund werden automatisch die notwendigen Umbuchungen vorgenommen. Diese ermöglicht es, z. Die Option Individualisierung ermöglicht es in der Finanzbuchhaltung bis zu 20 benutzerdefinierte Felder auf dem Buchungsjournal zu führen. Die user-fields sind auf sämtlichen offenen und zukünftigen Buchungsjournalen vorhanden. Das heisst, beim Eröffnen von einem neuen Geschäftsjahr oder der nachträglichen Definition von einem benutzerdefinierten Feld, ist dieses in den Buchungsjournalen inkl.

Wenn Buchungen an andere Applikationen wie z. In den anderen Applikationen gibt es auch benutzerdefinierte Felder. Inhalte von benutzerdefinierten Feldern dieser vorgelagerten Applikationen können in benutzerdefinierte Felder der Finanzbuchhaltung übertragen werden. Dank der Einfachheit des Eröffnungsprogramms kann jeder Anwender selbständig einen neuen Mandanten eröffnen.

Bei der Eröffnung können einige der Stammdaten eines bereits bestehenden Mandanten übernommen werden. Somit müssen beispielsweise die MwSt. Zudem besteht die Möglichkeit, während der Eröffnung weitere Applikationen für den zu eröffnenden Mandanten anzulegen. Der Wechsel von einem Mandanten in einen anderen ist aus dem Hauptmenü der Debitorenbuchhaltung einfach und schnell möglich.

Über eine passwortgestützte Zugriffsberechtigung kann direkt die Auswahlliste der Mandanten, wobei die Sortierung der Mandanten nach alphabetischen oder numerischen Gesichtspunkten unterstützt wird, gestartet werden. Das Unternehmen ist ein Strukturelement, das es innerhalb eines Mandanten erlaubt mehrere Unternehmen abzubilden. Dabei kann ein Unternehmen eigene Debitorenstammdaten führen. Einem Unternehmen können mehrere Geschäftsbereiche zugewiesen werden. Diese Organisationsstruktur eignet sich insbesondere für Filialorganisationen.

Die Geschäftsbereiche werden in interne und externe unterteilt:. Jeder interne Geschäftsbereich kann mit einer beliebigen Anzahl externer und anderer interner Geschäftsbereiche Verkehr aufweisen. Dieser wird als konzerninterner Verkehr detailliert in einer Liste dargestellt, der als Grundlage für die Konsolidierung auf der nächsten übergeordneten Stufe Konzern dient. In einem Buchungssatz muss immer der gleiche Geschäftsbereich für Soll und Haben verwendet werden, damit die Konsistenz der Auswertungen auf der Stufe Bilanz und Erfolgsrechnung sichergestellt ist.

Die Funktion ermöglicht dem Anwender in allen Applikationen das direkte Buchen eines anderen Geschäftsbereichs. Die Umbuchung erfolgt durch das System, gestützt auf hinterlegte Buchungsregeln, automatisch. Sie ermöglicht, dieselben Kunden in verschiedenen Währungen zu eröffnen und zu führen. In den Firmenstammdaten kann pro Währung ein Vorschlag für die Kontierung von Debitoren hinterlegt werden. Übersichtlich gestaltete Auswertungen geben jederzeit Auskunft wie sich die Guthaben in den verschiedenen Fremdwährungen zusammensetzen.

Die Kurstabelle enthält datumsabhängige Buch- und Bewertungskurse aller aktiven Währungen. Falls mehrere Mandanten verwaltet werden, kann die Kurstabelle mandantenspezifisch oder zentral geführt werden. Die Debitorenbuchhaltung unterscheidet zwischen realisierten und nicht realisierten Kursgewinnen oder -verlusten:. Diese Kursausgleichsbuchungen werden speziellen Erfolgskonten für die Verbuchung von nicht realisierten Kursgewinnen oder -verlusten zugewiesen.

In der Kurstabelle werden die Kurse auf einer Zeitachse eingetragen. Bei der Erfassung von Bewegungsdaten werden Buch- und Bewertungskurse vorgeschlagen.

Die Fremdwährungskurse können mittels Schnittstelle täglich importiert werden. Der Import lässt sich zusammen mit AbaNotify vollständig automatisiert ausführen.

Neben dem Import von noch nicht vorhandenen, sprich neuen Datensätzen, können über die Schnittstellen auch Datensätze mutiert werden. Für die verschiedenen Datenarten wird eine Schnittstellendefinition mit einem Standard-Mapping bereitgestellt. Mappings können kopiert und an Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Die Dateischnittstelle eignet sich für den unkomplizierten Datenaustausch da sie sehr einfach zu bedienen ist. Für die professionelle Anbindung von Um- oder Fremdsystemen zwecks Datenaustauschs kann die Web-Service-Schnittstelle verwendet werden. Diese Technologie ermöglicht es, dass eine fremde Anwendung ohne grossen Programmieraufwand die AbaConnect- Schnittstellen verwenden kann.

Für den Einzug der Forderungen wird ein Belastungsauftrag generiert, mit dem die Zahlungen automatisch ausgebucht und der Bank zum Einzug übergeben werden. Bei Belastungsaufträgen für Schweizer Banken oder die Post werden von den Finanzinstituten Rückmeldungen zur Verfügung gestellt, aus denen hervorgeht, welche Zahlungen eingezogen werden konnten und welche nicht.

Eine manuelle Bearbeitung ist somit nicht notwendig. Von deutschen Finanzinstituten werden keine derartigen Rückmeldungen zur Verfügung gestellt, weshalb die Abacus Debitorenbuchhaltung die Zahlungen selbständig vorschlägt und verarbeitet.

Kann eine Forderung nicht eingezogen werden, kann die Zahlung jederzeit storniert werden. Es werden unterschiedliche Auszahlungsarten unterstützt:.

Pro Kunde werden die möglichen Auszahlungswege definiert. Anschliessend werden auf dieser Basis die möglichen Gutschriften oder Rückzahlungen von Doppel- wie Vorauszahlungen über unterschiedliche Selektionsmöglichkeiten per Fälligkeit zur Auszahlung in einem Auszahlungslauf zusammengefasst. Die Auszahlungsläufe können vom Anwender individuell zusammengesetzt und gesteuert werden.

Mit der Integration des Electronic Bankings können die Auszahlungen direkt und einfach an das Finanzinstitut übermittelt werden. Über einen individuell gestaltbaren Avis, kann der Kunde über die Auszahlungen im Detail auf dem Postweg, oder über eine digitale Kommunikation per E-Mail informiert werden. Die Provisionistengruppe ist ein Gruppierungselement für Provisionisten, um in der Provisionsmatrix die Zuordnung des Provisionssatzes auf Stufe Provisionisten einzeln festlegen zu müssen.

Artikelgruppen sind programmübergreifende Daten, die, wenn die Abacus Auftragsbearbeitung eingesetzt wird, einzelnen Artikeln zugeordnet werden können. Mit der Auftragsbearbeitung kann die Provisionsfindung auf Stufe Artikel vorgenommen werden; ohne Auftragsbearbeitung funktioniert das nur auf Stufe Artikelgruppe.

Der Provisionist bildet die Basis für die Verteilung der ermittelten Provisionen für einen oder mehrere max. Der Artikelgruppe kann ein Provisionist direkt zugeordnet werden. Ein Provisionist beinhaltet entweder einen oder eine Gruppe von Provisionsempfängern. Bei der Erfassung ist in diesem Fall nicht ersichtlich wer Provisionsempfänger ist, wodurch die Vertraulichkeit sichergestellt ist.

Die Provision wird in Form einer Liste ausgewiesen. Die Währung der Provisionen sowie die Währung für die Auszahlung können unabhängig von der Belegwährung bestimmt werden. Keine manuelle Betragseingabe Automatisch berechneter Provisionsbetrag kann nicht verändert werden. Mindestbetrag Unterschreitet der automatisch berechnete Provisionsbetrag den Mindestbetrag, wird der Mindestbetrag vorgeschlagen. Maximalbetrag Überschreitet der automatisch berechnete Provisionsbetrag den Maximalbetrag, wird der Maximalbetrag vorgeschlagen.

Die Berechnungsmethode für die Provisionen kann nach vereinbarter bei Rechnungsstellung oder vereinnahmter bei Zahlung Methode erfolgen. Entgeltsminderungen wie Skonti, Rabatte oder Verluste können wahlweise von der Firma oder den Provisionsbegünstigten getragen werden nur bei vereinbarter Methode.

Folgende Elemente sind für die Verzinsung von Belegen massgebend:. Aufgrund des offenen Postens wird per jeweiligem Zahlungsdatum der Verzugszins berechnet. Selbstverständlich werden sowohl Teilzahlungskonditionen als auch Zinssatzänderungen vollumfänglich berücksichtigt. Bei der Erstellung eines Verzinsungslaufs können folgende Parameter bestimmt werden:.

Die Karenztage berücksichtigen bedeutet, dass die effektiven Verzugstage um die Karenztage gekürzt werden. Für Belege, die vor Ablauf der Zahlungsfrist bezahlt wurden, kann ein Negativzins berechnet werden. Der Zinssatz ist gleich wie bei den Belegen die nach der Fälligkeit verzinst werden.

In der Zinstabelle kann ein datumsabhängiger Schuld- und Habenszins geführt werden, womit die Vorfälligkeit und Überfälligkeit unterschiedlich verzinst werden kann. Der Verzugszinssatz kann per Stichdatum definiert und pro Währung ein unterschiedlicher Verzugszinssatz festgelegt werden.

Aus den errechneten Verzugszinsen können eigene Rechnungen mit Einzahlungsschein erstellt werden, wobei einzeln auf den zu verzinsenden Belegen bestimmt werden kann ob eine Fakturierung der Verzugszinsen erfolgen soll. Die Verzugszins-Belege erscheinen in allen Auswertungen und können selbstverständlich gemahnt werden. Sammelmahnungen werden nach unterschiedlichen mandanten-spezifischen Gesichtspunkten erstellt und können mit ESR an den Kunden gesandt werden.

Mahntexte werden pro Stufe durch den Anwender erfasst. Die Texte können in unterschiedliche Kundensprachen übersetzt werden. Der Mahnbereich kann zum Beispiel einer Sparte, einem Vertriebsweg, einer Verkaufsorganisation entsprechen. Die Steuerung der Mahnungen erfolgt dann getrennt nach Mahnbereichen. Ein weiterer Vorteil dieses Strukturelements ist es, dass die Mahnbereiche ebenfalls in sämtlichen Auswertungen ausgewertet werden können.

Die Formulare können den individuellen Bedürfnissen angepasst werden; der Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt. Mehrere Mahnverfahren sind notwendig, wenn unterschiedliche Anzahl Mahnstufen, Mindestmahnbeträge, Mahnspesen, Mahntexte oder Mahnformulare eingesetzt werden sollen.

Unterschiedliche Mahnformulare können bei mehreren Mahnbereichen oder der Anzeige von Geschäftsbereichabweichenden Informationen notwendig werden. Für jede Mahnstufe können individuelle Mahngebühren erhoben werden. Diese Gebühren können als zusätzliche Position mit der nächsten Rechnung fakturiert werden, sofern sie nicht mit der Mahnung bezahlt wurden.

Eine weitere Art der Mahnspesenhandhabung ist die Erhebung von Hoffnungsspesen. Ein Beleg besteht aus einem Belegkopf und mindestens einer Belegposition. Im Belegkopf sind alle Informationen enthalten die für den gesamten Beleg gültig sind, wie beispielsweise das Belegdatum, die Währung, Belegnummer usw. Für die Belegerfassung können Felder als zwingend definiert werden. Welche Eingabe vorgeschlagen oder geprüft wird, bestimmen die folgenden drei Vorschlagsebenen:.

Damit die Auswertungen und der Mahnprozess pro Mitarbeiter automatisiert vom System erstellt werden können, wird pro Beleg der zuständige Verantwortliche erfasst. Somit müssen, beispielsweise die MwSt. Der Wechsel von einem Mandanten in einen anderen ist aus dem Hauptmenü der Kreditorenbuchhaltung einfach und schnell möglich. Das Unternehmen ist ein Strukturelement, welches es innerhalb eines Mandanten erlaubt mehrere Unternehmen abzubilden.

Dabei kann ein Unternehmen eigene Kreditorenstammdaten führen. Sie ermöglicht, dieselben Lieferanten in verschiedenen Währungen zu eröffnen und zu führen. In den Firmenstammdaten kann pro Währung ein Vorschlag für die Kontierung von Lieferanten hinterlegt werden.

Übersichtlich gestaltete Auswertungen geben jederzeit Auskunft wie sich die Verpflichtungen in den verschiedenen Fremdwährungen zusammensetzen. Für jeden Lieferanten kann bestimmt werden, ob die Debitoren- mit den Kreditorenrechnungen verrechnet werden dürfen.

Dies erlaubt es, unerwünschte Verrechnungen zu vermeiden. Der Anwender bestimmt nun, bei welchen Lieferanten die Verrechnung erfolgen soll. Dazu wird im Kontextmenü der Verrechnungsdialog gestartet. Das Programm schlägt die höchst mögliche Verrechnung von offenen Belegen vor. Dieser Vorschlag kann vom Anwender nochmals angepasst werden. Sobald der Dispositionslauf verbucht wird, werden die offenen Posten sowohl in der Kreditoren- wie auch in der Debitorenbuchhaltung miteinander verknüpft und ausgebucht.

Rechnungen müssen von den zuständigen Personen auf ihre Richtigkeit geprüft werden. Auf digitalisierte Originalbelege kann im Visumsprozess jederzeit zugegriffen und somit gänzlich im innerbetrieblichen Ablauf auf Papier verzichtet werden. Belege visieren oder ablehnen, Bemerkungen erfassen und andere Personen in den Ablauf integrieren wird zum Kinderspiel.

Jede beliebige Person eines Unternehmens kann als Visumsverantwortlicher definiert werden, um Rechnungen vor der Zahlungsfreigabe zu prüfen.

Für jeden Visumsverantwortlichen lassen sich darum wichtige Vorgaben bestimmen wie zum Beispiel die Möglichkeit, Einsicht in Belege anderer Mitarbeiter zu erhalten oder eine Visumslimite pro zu visierende Rechnung zu bestimmen usw. In der Visumsstruktur wird der Standardablauf bestimmt, den ein Beleg zu durchlaufen hat.

Je nach Firmenstruktur kann dieser Ablauf mehrere Stufen umfassen. Wird ein Beleg visiert, gelangt dieser gemäss vorgegebener Struktur automatisch zur nächsten Person.

Je nach Definition kann diese Struktur während dem Visumsprozess verändert und der Beleg einer anderen Person zugewiesen werden. Das eigentliche Arbeitsinstrument des Visumsverantwortlichen ist seine persönliche Inbox. In dieser sind alle von ihm zu visierende Belege abgelegt und können dort auch abgearbeitet werden.

Der Inhalt der Tabelle, in der die Belege angezeigt werden, kann nach jeder Spalte sortiert werden. Auch lässt sich der Aufbau der Tabelle je nach Bedarf anpassen. Soll ein Beleg visiert oder abgelehnt werden, muss lediglich die entsprechende Checkbox in der Tabelle aktiviert und der Vorgang abgeschlossen werden.

Zu jedem Vorgang kann auch eine Bemerkung erfasst werden, die je nach Konfiguration bei einer Ablehnung eines Belegs zwingend verlangt wird. Falls die Originaldokumente digitalisiert und als PDF in den Belegdossiers gespeichert wurden, können diese Rechnungen während des Visumsprozesses angezeigt werden. Dazu wird ein neues Fenster geöffnet und das Dokument im Original aus dem Dossier angezeigt.

Jeder Visumsverantwortliche kann seinen oder seine Stellvertreter aus der Liste sämtlicher Visumsverantwortlicher auswählen. Sobald der Visumsverantwortliche seine Abwesenheit aktiviert, können seine bezeichneten Stellvertreter in seine Inbox wechseln und die Belege bearbeiten. Dabei wird pro Visumsvorgang gespeichert, wer den Beleg visiert hat.

Die Stellvertreter ihrerseits sehen in einer Liste, welche Personen sie zu vertreten haben. Oft ist es vorgesehen, dass in einem Unternehmen viel mehr Personen Rechnungen visieren müssen, als effektiv in der Kreditorensoftware arbeiten und zum Beispiel selber Belege erfassen. Diesen Visumsverantwortlichen stehen dafür zwei spezielle Benutzertypen Visumsverantwortlicher und Visumverantwortlicher erweitert zur Verfügung, mit dem man nur die entsprechende Inbox und die für den Visumsprozess vorgesehenen Funktionalitäten nutzen kann.

Alle weiteren Programme werden diesen Anwendern im Abacus Hauptauswahlmenü gar nicht angezeigt. Die beiden Benutzertypen unterscheiden sich darin, dass der Visumsverantwortliche Belege nur in einem kleinen Umfang bearbeiteten darf. Der Visumsverantwortliche erweitert kann hingegen den Beleg vollständig anpassen.

Allfällige Zusatzmöglichkeiten werden über Zusatzfelder definiert. Das mitgelieferte Standardformular zeigt von jedem beglichenen Beleg das Belegdatum, die Belegreferenz, allfällige Abzüge und den bezahlten Betrag. Für alle Postauszahlungsschein-Zahlungen wird mit Hilfe des mitgelieferten Standardformulars ein Postauszahlungsschein nach den Vorschriften der Post ausgedruckt. Alle drei Check-Formulare wurden mit einem Abacus Formulargenerator erstellt.

Damit ist die Möglichkeit gegeben, ohne weiteres individuelle Anpassungen dieser Formulare aufgrund spezieller Kundenbedürfnisse vorzunehmen.

Dies kann durch den Abacus Vertriebspartner geschehen oder durch den Anwender selbst. Mit den AbaConnect-Schnittstellen können in die Kreditorenbuchhaltung Lieferantenstammdaten und Belege importiert werden.

Die Dateischnittstelle eignet sich für den unkomplizierten Datenaustausch, da sie sehr einfach zu bedienen ist. Diese Technologie ermöglicht es, dass eine fremde Anwendung ohne grossen Programmieraufwand die AbaConnect-Schnittstellen verwenden kann.

Welche Eingabe vorgeschlagen oder geprüft wird bestimmen die folgenden drei Vorschlagsebenen:. Zudem besteht die Möglichkeit, während der Eröffnung weitere Applikationen und deren Einstellungen für den zu eröffnenden Mandanten zu installieren. Der Wechsel von einem Mandanten in einen anderen ist aus dem Hauptmenü des Electronic Banking einfach und schnell möglich.

Da Spesen und Bearbeitungsgebühren für Auslandzahlungen schnell eine beträchtliche Summe ausmachen können, ist diese Option für alle Abacus Anwender, welche nach Deutschland zahlen, ein optimales Werkzeug um Kosten zu sparen. Verschiedene Auswertungen bieten die Möglichkeit, den Zahlungsfluss und die Veränderung der Liquidität für einen Zeitraum von bis zu 60 Tagen in die Zukunft aufzuzeigen.

Dazu stehen Import-Schnittstellen zur Verfügung. Die Gutschriften und Lastschriften werden in das Abacus Electronic Banking importiert und aufgrund von Zuordnungsregeln wird ein entsprechender Beleg für die automatische Verarbeitung vorgeschlagen. Hauptsächlich werden damit Zahlungseingänge zu offenen Rechnungen zugewiesen oder Belastungen für disponierte Zahlungen bestätigt.

Die offenen Belege für eine Zuweisung werden in der Debitoren- bzw. Sollte aufgrund der Regeldefinition kein Beleg gefunden werden, kann auch eine Direktbuchung in die Finanzbuchhaltung erfolgen.

Sämtliche automatische Zuordnungen können überprüft und manuell nachbearbeitet werden. Die Zuordnung kann dann mittels Direktsuche über Listen erfolgen und muss nicht zwingend über das Regelwerk durchgeführt werden. Manuelle Verbuchungen und Zuordnungen können so optimiert werden; die zeitraubende Verarbeitung von Kontoauszügen wird stark reduziert.

In der Schweiz ist die Kontoauszugsverarbeitung nicht der Regel-fall, da die Zahlungsverarbeitung mit ESR Einzahlungsschein mit Referenznummer einen sehr hohen automatischen Verarbeitungsgrad aufweist. Mit der umfangreichen tastaturunterstützten Buchungsmaske erledigen Sie die Datenerfassung schnell und effizient. Stammdatenabhängig können zeitliche Abgrenzungen über mehrere Monate oder jahresübergreifend erfolgen. Die Buchungen können Sie mit eigenen Datenbankfeldern ergänzen und die Standardauswertungen mit benutzerdefinierten Feldern erweitern.

Eine Software muss flexibel sein und sich anpassen können — zum Beispiel bei einem neuen Mehrwertsteuersatz. Programmgesteuerte geschäftsbereichs-übergreifende Buchungen ermöglichen einen schnellen Ablauf von Transaktionen über verschiedene Gesellschaften.

Kosten den effektiven Verursachern zuzuordnen, ist Aufgabe der integrierten Kostenrechnung. Mit ihr werden Aufwände nach individuellen Schlüsseln verbucht. Ein Beispiel für die umfangreichen Möglichkeiten sind Gemeinkostenzuschläge in Prozent, fix pro Einheit oder nach einer individuellen Formel.

Damit Sie sich jederzeit auf tagesaktuelle Informationen verlassen können, stehen Standardauswertungen zur Verfügung. Deren Einstellungen legen Sie selber fest und speichern diese als Vorgabe.

So sind diese bei Bedarf sofort wiederverwendbar. Korrekturen von Buchungen werden akribisch protokolliert. Und welche Benutzer Änderungen an Buchungen vornehmen, entscheiden Sie. Verbessern Sie die Liquidität im Unternehmen durch die regelmässige Kontrolle der Debitorenausstände.

Das Abacus Mahnwesen lässt sich einfach und individuell an die Geschäftsbeziehung mit dem Kunden anpassen; mit flexiblen Formularen, Mahn-Einzahlungsscheinen und Spesen — selbstverständlich unter Einhaltung allfälliger Branchengegebenheiten. Mit der automatisierten Zahlungserfassung erledigen Sie die Debitorenbewirtschaftung zeitsparend.

Durch die direkte Integration in die Finanzbuchhaltung und ins Verkaufsprogramm ist die Grundlage für realtime Daten und fundierte Entscheidungen gegeben. Die Kreditwürdigkeit eines Kunden und sein Zahlungsverhalten können Sie bereits beim Erstellen der Offerte oder der Auftragserfassung prüfen. Die Integration unterschiedlicher Daten aus Branchenlösungen und Fremdprogrammen ist über moderne Schnittstellen möglich.

Das macht die Debitorenlösung zu einem wichtigen Kontrollinstrument für die Verkaufsabteilung. Die Kreditorensoftware ermöglicht eine akribische Kontrolle der offenen Lieferantenrechnungen. Auf dieser Basis können Sie Geldmittel optimal verwalten und einsetzen.

Alle relevanten Informationen und Statistiken über Umsätze stehen sofort zur Verfügung und bieten Ihnen eine wichtige Grundlage für Verhandlungen mit Lieferanten. Offene Rechnungen bezahlen Sie fristgemäss unter Berücksichtigung der Geldmittelverwaltung — dafür sorgt das automatische Dispositionsprogramm mit einer Offen-Posten- und Fälligkeitsliste.

Über die Drill-Down-Funktion wird jeder Originalbeleg sofort angezeigt. AbaScan ist die ideale Lösung, um Ihre Papierrechnungen zu digitalisieren und weiterzuverarbeiten.

Der anschliessende Rechnungsprüfungs- und Visumsprozess wird in der Kreditoren-Software vollständig elektronisch und über mehrere Instanzen abgewickelt.

Manuelle Erfassungsarbeiten sind nicht mehr nötig. Abacus Electronic Banking ist ein multibankfähiges Programm für die direkte Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit Kunden und Lieferanten. Übersichtlich, intuitiv, sicher — ob als Einzelplatzlösung oder als integrierter Bestandteil der Abacus Finanzanwendungen — Abacus Electronic Banking spart Zeit und Geld.

Mehr zum Electronic Banking. Jedes Dashboard lässt sich individuellen Bedürfnissen anpassen. Unternehmenskennzahlen und Zahlen aus Bilanzkonten oder der Erfolgsrechnung werden in Echtzeit verarbeitet und grafisch aufbereitet. Die Entwicklung der Werte wird aufgezeigt. Rund 45 Teilnehmende fanden am November im Rahmen des Abacus Forums zum Die Suchresultate können möglicherweise noch nicht die gewünschte Qualität aufweisen. Am Hauptsitz in St. Wir entwickeln die Abacus Business Software laufend weiter und passen sie neuen Technologien an.

Die Update-Kompatibilität bestehender Versionen auf neuere — inklusive der vollständigen Datenmigration — garantieren wir Ihnen. Profitieren Sie von den Erfahrungen aus drei Jahrzenten Abacus.

Abacus Software bietet vielfältige Lösungen, zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse: Treffen Sie täglich die richtigen Entscheidungen für Ihr Unternehmen? Auch für Ihre Branche bietet Abacus die richtige Lösung. Täglich entwickeln wir an unserem Hauptsitz in St. Die modular aufgebaute Abacus Software wächst mit Ihrem Unternehmen und passt sich problemlos an veränderte Geschäftsmodelle an. Unser Anspruch ist es, Software zu entwickeln, welche die täglichen Arbeitsprozesse unserer Anwender optimal unterstützt.

Wir bieten Ihnen technischen Support. Wir stellen Ihnen Marketing- und Akquisitionsmaterial zur Verfügung. Wir bieten Ihnen Unterstützung bei Eventplanungen. Dadurch steigen auch die Anforderungen an Sie als Partner. Aus diesem Grund hat Abacus ein Programm konzipiert, das einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung der Partner leistet. Abacus engagiert sich für Schweizer Treuhänder. Dank Partnerschaften mit Branchenverbänden und Mitgliedschaften in Organisationen erkennen wir neue Branchenanforderungen früh.

So können wir unsere Lösungen effizient den Bedürfnissen der Treuhandbranche anpassen. Alle Texte und Links wurden sorgfältig geprüft und werden laufend aktualisiert. Wir sind bemüht, richtige und vollständige Informationen auf dieser Website bereitzustellen, übernehmen aber keinerlei Verantwortung, Garantien oder Haftung dafür, dass die durch diese Website bereitgestellten Informationen, richtig, vollständig oder aktuell sind.

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