Die USA will in Europa noch mehr Fuß fassen



Verhandlungsrunde in Brüssel statt. Das Freihandelsabkommen wird auch in naher Zukunft noch nicht ratifiziert werden können, denn die Vertragspartner haben auch in der Ausgangspunkt dafür war vor allem die Theorie Ricardos, welche die Relevanz komparativer Vorteile für den Handel betonte. Bei den Themen der regulatorischen Kooperation und besseren Rechtsetzung durch Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden konnten nun die Texte beider Seiten konsolidiert werden. Verhandlungsrunde wurde überwiegend über die Annäherung von Vorschriften, Standards bei Dienstleistungen, Urheberrechten und der Telekommunikation diskutiert.

STICHWÖRTER


Verhandlungsrunde fand vom 3. Seit Januar ruhen die Verhandlungen. Derzeit ist offen, ob und wann die Verhandlungen mit der neuen US-Administration weiter geführt werden können. Oktober wurden in New York die Verhandlungen in allen Bereichen fortgeführt, aber mit einem Schwerpunkt auf der regulatorischen Säule, zum Beispiel zum Thema regulatorische Kooperation. Juli fand die Verhandlungsrunde in Brüssel statt. Für das Nachhaltigkeitskapitel hat die Europäische Kommission wichtige Ergänzungen zum Klimaschutz vorgeschlagen.

April wurde in New York in fast allen inhaltlichen Bereichen des geplanten Abkommens intensiv verhandelt. Bei den Themen der regulatorischen Kooperation und besseren Rechtsetzung durch Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden konnten nun die Texte beider Seiten konsolidiert werden.

Februar wurden in Brüssel unter anderem die Themen Investitionsschutz, regulatorische Kooperation und Öffnung der amerikanischen Beschaffungsmärkte für europäische Unternehmen diskutiert. Erstmals wurde der Vorschlag zu einem modernen Investitionsschutz diskutiert. Investitionsgerichte sollen demnach mit öffentlich bestellten Richtern in transparenten Verfahren arbeiten. Einzelne Expertengruppen beider Seiten verhandelten dabei in den drei Bereichen Marktzugang, Regulierungsfragen und Handelsregeln.

Nur demokratisch gewählte Parlamente entscheiden in Europa über Verbraucher- und Umweltschutz, soziale Sicherheit und kulturelle Vielfalt.

Die Verhandlungspartner diskutierten ihre überarbeiteten Verhandlungsangebote in diesem Bereich. Februar in Brüssel stand die Annäherung bei Regulierungen und Standards in technischen Fragen, bei Energie und Rohstoffen sowie bei Dienstleistungen, Investitionen und dem Öffentlichen Beschaffungswesen auf der Tagesordnung. Die Offenlegung des Mandatstextes stärkt die Transparenz der Verhandlungen. Vorrangig ging es bei dieser Runde darum, die Verhandlungen auf technischer Ebene voranzubringen.

Schwerpunkt war unter anderem die regulatorische Zusammenarbeit. In den Gesprächen vom Dem neuen Beirat gehören unter anderem Vertreter von Gewerkschaften, Sozial-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden sowie des Kulturbereichs an. März wurden in Brüssel die Verhandlungen über Marktzugang, regulatorische Fragen und Regeln fortgesetzt.

Dezember wurden in Washington D. November wurde in Brüssel zu den Themen Marktzugang, regulatorische Fragen und Handelsregeln - über die Einzelthemen Investitionen, Dienstleistungen, Energie, Rohstoffe, regulatorische Kooperation und Sektoren verhandelt. Erste Texte wurden vorgelegt und diskutiert. Dadurch soll vor allem ein Überblick über die theoretischen Grundlagen gegeben und das Verständnis für weitere Ausführungen im Zuge der Arbeit erleichtert werden.

Neben der Definition von Freihandel und seinem Verhältnis zum Protektionismus erfolgen genauere Betrachtungen verschiedener Theorien des internationalen Handels. Im nächsten Kapitel wird näher auf die institutionelle Entwicklung und praktische Umsetzung der Freihandelsidee eingegangen.

Im Anschlusswird der zum multilateralen Handelssystem parallel verlaufende Regionalismus vorgestellt. Diese bildet die Basis für das Verständnis der transatlantischen Partnerschaft und der Diskussion darüber, welchen Nutzen oder Schaden diese für die multilaterale Welthandelsordnung mit sich bringt. Danach erfolgt die Betrachtung der transatlantischen Partnerschaft im Zusammenhang mit ihren möglichen Auswirkungen auf die multilaterale Welthandelsordnung.

Nachfolgend werden Möglichkeiten aufgezeigt, die zu einer Harmonisierung regionaler und multilateraler Ziele beitragen könnten. Freihandel versus Protektionismus — diese Gegenüberstellung beschäftigt die globale Wirtschaftspolitik seit jeher und bildet die Grundlage eines der meist diskutierten Themen der Handelsgeschichte.

Freihandel umfasst daher allen voran die Abwesenheit oder Reduzierung von Handelshemmnissen zwischen Nationen und die damit einhergehende Schaffung eines gemeinsamen Marktes vgl. Die Abschöpfung vorhandener Wohlfahrtsgewinne sowie die Verbesserung der Faktormobilität sind dabei die angestrebten Ziele der klassischen Freihandelsdoktrin vgl. Trotz der aufgezeigten Vorteile besteht jedoch immer noch ein starker Kontrast zwischen den in der Theorie vermittelten Erkenntnissen und deren Umsetzung in die Realität.

Tarifäre Handelshemmnisse wie Zölle oder Exportsubventionen werdendabei direkt auf ein bestimmtes Gut erlassen. Zusätzlich erschweren nichttarifäre Handelshemmnisse wieEinfuhrkontingente, Sicherheitsstandards oder auch Importverbote den Marktzugang ausländischer Waren zu Gunsten der heimischen Industrie vgl. Mit der Regulierung von Importen und Marktzugängen soll folglich die Erreichung wohlfahrtsökonomischer Ziele gewährleistet sowie möglichen Marktineffizienzen entgegengewirkt werden vgl.

Seit dem Beginn internationaler Handelsbeziehungen bilden die Theorien des Freihandels sowie Protektionismus die Grundlage wirtschaftspolitischer Debatten und kommen nach Jahrzehnten der Auseinandersetzung immer noch zu keinem Konsens. So zeigt die Geschichte ein Wechselspiel zwischen Freihandel und Protektionismus, das auf unterschiedliche Faktoren zurückzuführen ist.

Neben Kriegen, Wirtschafts- und Finanzkrisen, die zu Phasen instabiler Wirtschaftsordnungen beitrugen vgl. Im Laufe der Zeit erwies sich der Handel etwa nicht als rein statisches, sondern dynamisches Phänomen, das fortan durch stetige Veränderungen gekennzeichnet ist.

Waren die vorangegangenen Jahrhunderte noch vom Austausch von Gütern geprägt, die in einem einzigen Land gefertigt wurden, zeigt sich im Jahrhundert eine starke Fragmentierung der Produktions- und Beschaffungsprozesse.

Zum anderen treten neben wirtschaftlichen auch zunehmend soziale und ökologische Aspekte in den Mittelpunkt der Diskussionen, die den Protektionismus vorantreiben und die Freihandelsdebatte zu einer immer komplizierteren und abstrakten Thematik werden lassen vgl.

Für beide Theorien ergibt sich sowohl ein Für als auch ein Wider. Statt nun beide Ansätze in ihren grundlegenden Idealen zu hinterfragen, sollte es vielmehr das Ziel sein, Freihandel und Protektionismus in Balance zu bringen. Neben Adam Smith, der als eine der Schlüsselfiguren in der Volkswirtschaftstheorie anerkannt ist, finden sich noch viele weitere Ökonomen, die sich dem Freihandelsthema annehmen.

Aus der Kritik am im Diese neue Wirtschafts-philosophie stellte eine regelrechte Innovation dar, die sich den Annahmen des merkantilistischen Wirtschaftsmodells entgegenstellte.

Wurde bis dahin der Staat als Hauptakteur der Wirtschaft angesehen, rückte nun zunehmend die Trennung von Markt und Staat in den Vordergrund vgl. Aufbauend auf diesem Verständnis, entwickelte Smith den Ansatz des absoluten Kostenvorteils, um zu beweisen, dass alle beteiligten Nationen vom gegenseitigen Handel profitieren können. Grundlage dieser Überlegung war dabei die Erkenntnis, dass kein Marktakteur in der Lage sei alle benötigten Güter selbst herzustellen.

Diese als Invisible Hand bezeichnete Selbstregulierung ermöglicht einen gesamtgesellschaftlichen Wohlstand, indem alle Marktakteure denjenigen Tätigkeiten nachgehen, die sie am besten können Smith zit. Kann demnach das Ausland Güter zu günstigeren Kosten als das eigene Land herstellen, dann ist es nach Smith vorteilhafter, diese besagten Güter mit einem Teil der Erzeugnisse zu kaufen, die wiederum das eigene Land günstiger als das Ausland herstellen kann S.

Folglich spezialisiert sich jedes Land auf die Herstellung desjenigen Gutes, in dessen Produktionsprozess die Arbeitsproduktivität durchgängig höher ist als im Ausland und demzufolge es über einen absoluten Vorteil verfügt. Vom reinen Grundverständnis her wäre es sicherlich möglich, die meisten Produkte im eigenen Land zu erzeugen. Unter der Annahme es existiere ein Land, das im Vergleich zum Ausland für beide Produkte den absoluten Kostenvorteil besitzt, dann würde internationaler Handel für dieses besagte Land nach den Aussagen Smiths keinen Nutzen mehr bringen.

Hintergrund dieser Erweiterung war die bis dahin primäre Betrachtung derjenigen Länder, die bei jeweils einem Gut einen absoluten Kostenvorteil aufwiesen. Länder, die dahingehend bei keinem Gut über einen absoluten Vorteil verfügten, wurden dementsprechend ausgeblendet. Über diesen sogenannten komparativen Kostenvorteil verfügt ein Land, wenn die Opportunitätskosten [1] für die Erzeugung dieses Gutes im eigenen Land niedriger sind als im Ausland vgl.

Infolgedessen können Länder auch dann am internationalen Handel teilnehmen, wenn sie in allen Produktbereichen über Produktivitätsnachteile verfügen.

Wie auch Smith geht Ricardo in seiner Theorie dabei von zwei unterschiedlich entwickelten Ländern mit jeweils zwei Gütern aus, deren einziger Produktionsfaktor Arbeit [2] ist und sich durch Produktivitätsunterschiede auszeichnet vgl. Letzteres verweist damit auf den unterschiedlichen Entwicklungsstand der beiden Länder, der sich durch Unterschiede im technologischen Niveau ergibt und als eine der Grundvoraussetzungen für das Funktionieren des Modells gilt.

Dementsprechend sollte sich das generell produktivere Land auf die Güter spezialisieren, in dessen Produktion es am meisten überlegen ist, während sich das weniger produktivere Land auf die Güter konzentrieren muss, in dessen Produktion es am wenigsten unterlegen ist. Die eben genannten Merkmale verdeutlichen die starke Vereinfachung des, auf der Arbeitswerttheorie beruhenden und mit konstanten Opportunitätskosten arbeitenden, Modells. Als Ursache für den Handel gehen aus beiden Theorien dabei unterschiedliche Kostenvorteile der beteiligten Länder hervor.

Demzufolge spezialisieren sich Länder auf diejenigen Güter, die effizienter als im Ausland produziert werden können. Jedoch stehen nun nicht mehr Produktivitätsunterschiede als Ursache komparativer Vorteile im Vordergrund, sondern die unterschiedlichen Ressourcenausstattungen vgl.

In der Realität zeigen sich neben dem bisher einzig betrachteten Faktor Arbeit noch weitere, zu denen beispielsweise Boden, Klima und Kapital zählen. Diese Erkenntnis lässt sich am einfachsten an einem zwei Länder - zwei Güter - zwei Faktoren - Modell erläutern. Land A, beispielsweise China, ist mit dem Faktor Arbeit reichlich ausgestattet, der für die Produktion eines Gutes X, angenommen Textilien, intensiv benötigt wird.

Im Autarkiezustand würden beide Güter sowohl in China als auch in Deutschland produziert werden. Jedoch ergeben sich dabei für beide Länder erhebliche Kostenunterschiede bei der Erzeugung dieser Güter. Textilien wären in China relativ günstig, wohingegen Autos relativ teuer wären vgl. Freier internationaler Handel ermöglicht nach dem Modell nun den Ausgleich von Faktor- und somit Güterpreisen in den beteiligten Ländern vgl. Dementsprechend sollen Länder, die mit reichlich Kapital ausgestattet sind, sich auf die Herstellung kapitalintensiver Güter konzentrieren, während Länder, die ausgiebig über den Faktor Arbeit verfügen, sich auf die Herstellung von arbeitsintensiven Gütern spezialisieren vgl.

Deutschland würde daher die Produktion sowie den Export von Autos intensivieren, da diese kapitalintensiv sind. Textilien würden aus China importiert werden, da diese wiederrum arbeitsintensiv sind.

Unterschiede in der Produktivität und Faktorausstattung von Ländernbegründen hierbeiden Austausch verschiedener Güter aus unterschiedlichen Industrien und bilden somit den Ausgangspunktdes eben beschriebenen intersektoralen Handels vgl.

Im Rahmen der neuen Handelstheorie entfernt sich Krugman , von dieser Ansicht, revidiert bisherige Annahmen und passt sie einer neuen Realität an. Sein Modell widmet sich dementsprechend entgegen klassischer Ansätze dem Austausch gleichartiger Güter oder Güter gleicher Industrien und betrachtet die Ursachen des intrasektoralen Handels vgl.

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