Nordsee: Interessenskonflikt - Kies oder Schweinswale?



Ausbildung im medizinischen Bereich, Ausbildung im Bereich Sicherheit,. Wir machen Sie auch darauf aufmerksam, dass die Kommunikation über E-Mail infolge technischer Mängel des Internets weder sicher noch vertraulich ist. Operationstechnik Nicht zu dieser Klasse gehören: Dienstleistungen von Krankenhäusern und zugehörige Leistungen. Wärmeaustauscher, Klimaanlagen und Kältemaschinen sowie Filtriergeräte Nicht zu dieser Klasse gehören:

Platz 10: OMV 7,38 KGV


Bin ich nicht unterwegs, werde ich unleidlich. Die Welt wird mir zu eng. Ich kann die Uhr danach stellen. Nach drei Tagen Hafen wird es mir zu eng, selbst die Aussicht, in schlimmes Wetter zu geraten, hält mich nicht fest. Also bin ich heute morgen los. Und fahre hinüber von Ravenna. Aber es gibt sie nicht. Also werde ich erst irgendwann heute nach Mitternacht in Pula ankommen. Später, viel später als ich wollte, drehte ich Levjes Zündschlüssel, um den Motor zu starten.

Ich liebe den Moment, wenn Levjes Motor anspringt. Ein dumpfes Grollen, wie tief im Inneren eines Berges. Ich liebe es, wenn der Motor mit unendlich langsamer Drehzahl startet, fast kann ich jede Umdrehung der Kurbelwelle mitzählen.

Ich höre einen Moment zu. Dann springe ich hinunter auf die Pier. Löse die vier Leinen, die Levje gestern im Gewitterregen fest an der Pier hielten. Es ist immer ein wenig unheimliich, die Leinen seines Schiffes als Einhandsegler vom Land aus zu lösen. Schaffe ich es noch, nach dem Lösen der letzten Leine schnell hinüber auf mein Schiff zu springen? Bevor der Wind es von der Pier wegtreibt?

Den kurzen Moment hatte sich das Schiff schon fast einen Meter vom Ufer entfernt. Ich stelle mich schnell hinters Steuerrad, und lege den Gashebel nach vorne. Der Motor verändert seine Drehzahl nicht, er klingt immer nach langsam, beruhigend, eine kraftvolles Wummern.

Nur die Schraube ist jetzt eingekuppelt. Majestätisch beschleunigt das Schiff, es kostet den Motor keine Anstrengung. Langsam gleiten wir aus dem Hafen hinaus. Darf jetzt raus, in die Weite, alles jubelt in mir, während ich an diesem Tag ungenutzte, vergessene Schiffe im Hafen zurücklasse. Ich schalte das Funkgerät auf Kanal 16, für alle Fälle. Sollte mich jemand per Funk anpreien, dann kann ich hören. Jetzt ist das Funkgerät still. Italienisches Hafengeplapper, hin und wieder.

Das Deck nach dem Ablegen klarieren. Erst die fünf, sechs Leinen, die noch herumliegen, sauber in Schlingen zusammenlegen. Sie läuft zwar unter Autopilot. Aber in der engen Gasse zwischen den Molen laufen ständig Tanker, Schlepper, Stückgutfrachter ein und aus - zu blöd, wenn ich unachtsam wäre jetzt. Dafür ist das Meer ein zu ungewisser, unsicherer Ort. Der, den Du heute unnötig verärgerst, könnte der sein, der Dich morgen im Sturm rauszieht.

Nein, achtsam bleiben, während ich Leinen und Fender an der Reling festbinde, mein Schiff, während es langsam läuft, seeklar mache. Dann habe ich die langen Molenfinger hinter mir. Italien betreibt sage und schreibe solcher Plattformen im Meer. Hier vor Ravena, aber auch vor der Küste Siziliens. Alles sieht frei aus vor mir, auf der weiten glitzernden Fläche an diesem Morgen. Aber das ist es ganz und gar nicht. Hier ein Verkehrs-Trennungsgebiet, das Korridore für die gesamte Schiffahrt definiert, wie Ravenna angelaufen werden darf.

Dort Sperrzonen um die zehn Ölplattformen herum, zwischen denen ein Kriegsschiff träge liegt wie ein dösender Wachhund. Weil sonst niemand unterwegs ist, haben die mich längst auf dem Schirm. Es kostet Mühe, den auf mich zukommenden Ölplattformen aus dem Weg zu gehen. Nein, natürlich fahre ich auf sie zu. Aber die Strömung, Windhauch, treiben mich immer näher heran, als ich will. Die Plattform wurde in Betrieb genommen - 47 Jahre Zeit, mal nach dem Motor zu sehen.

Und öffne eine kleine Tür in der Wand. Jetzt habe ich den Motor vor mir. Er arbeitet in einer eigenen kleinen Kammer. Ich schalte das Licht an in dem kleinen Geviert. Schaue, ob der Motor irgendwo Öl verliert. Aber alles sieht gut aus. Es ist zwölf geworden. Und mir etwas zu Mittag etwas zu kochen: Eine Tortilla vielleicht, mit gerösteten Zwiebeln und geraspelten Zuccini.

Und werfe alle zwei Minuten einen Blick oben ringsum. Oder der dösende Wachhund aufgewacht ist. Sie ist kein sonderlich tiefes Meer, die Adria. Auf der gedachten Linie, auf der ich jetzt gerade unterwegs bin, Kilometer südlich der Nordküste, ist die Adria gerade mal 45 Meter tief. Das ist wenig, gemesssen am Mittelmeer und seiner tiefsten Stelle mit 5. Jeder doofe Binnensee schafft da mehr. Der Bodensee Meter.

Der Starnberger See Meter. Selbst der lumpige Ammersee ist fast doppelt so tief wie die Aria km weit vom Nordufer entfernt.

Im Grunde genommen ist die Adria eine breite, flache Senke. Sie bleibt eine vollgelaufene Ebene, die Wassertiefe des Starnberger Sees erreicht sie erst weit im Süden, fast Kilometer weiter südlich, irgendwo zwischen den Marken und der Insel Brac. Der Finanzkonzern verwaltet über vier Billionen Dollar.

Der Konzern sammelt überall auf der Welt Geld von Anlegern ein und investiert es in eigene Anlagefonds. Stark ist Blackrock auch in der Schweiz investiert. Oft ist Blackrock hier der grösste Einzelaktionär. Eher interessant für Trittbrettfahrer sind somit Aktien von kleineren und mittelgrossen Schweizer Unternehmen, an denen Blackrock beteiligt ist: Einige dieser Titel erzielten im Zuge der langjährigen Börsenhausse schöne Kursgewinne. Carl Icahn Er ist der klassische Firmenschreck.

Icahn kauft sich bei Unternehmen ein, macht dies publik und versucht dann im Gespann mit anderen Aktionären eine möglichst hohe Dividende oder ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm herauszupressen. So geschehen bei Dell, Apple oder Transocean. Icahn machte sein Vermögen vor allem in den er-Jahren, indem er Firmen, die sich in einer schwierigen Lage befanden, möglichst günstig kaufte und dann zerschlug. Die profitablen Teile veräusserte er mit hohem Gewinn wieder.

Doch wie Blackrock verschätzte sich Icahn bei Transocean. Wegen des Ölpreiszerfalls sackten die Aktien des Betreibers von Ölförderplattformen deutlich ab. Gross ist aber sein Portfolio: Das entspricht einer Rendite von jährlich elf Prozent. Aktien kaufen und möglichst lange halten. Einige Milliarden Dollar von Larson bzw. Beim Riechstoffhersteller Givaudan hält er eine Beteiligung von rund zehn Prozent.

Etwas heute kaufen, um es morgen wieder mit Gewinn zu veräussern, dies ist nicht das Ding von Michael Pieper. Er gilt als klassischer Langfrist-Investor. In den vergangenen zehn Jahren hat Pieper schrittweise Beteiligungen an Firmen aufgebaut, die an der Schweizer Börse kotiert sind: