«Die Probleme haben nicht mit Trump angefangen»


Die Artikel Wirtschaftspolitik Russlands und Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Russlands überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ .

Aber Konfrontation ist einfacher als Lösungen zu suchen, falls dann noch eine kleine belgische Gemeinde Einspruch einlegen kann , geht es auch nicht und das ist auch ein Problem der EU. Energie- und Rohstoffpreise bestimmen insbesondere die Entwicklung der Exporterlöse und der Staatseinnahmen.

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Problematisch sind dabei nicht zu hohe Exporte, sondern die Regulierung zahlreicher Dienstleistungssektoren und unzählige andere Hindernisse: All das macht es wenig attraktiv für Unternehmen, in Deutschland zu investieren. Geringere Investitionen führen in der Folge zu niedrigeren Importen, weniger Wachstum und letztlich zu einem höheren Überschuss der Leistungsbilanz.

Auch die deutsche Steuerpolitik ist eine Art von Protektionismus. Auch werden im internationalen Vergleich in Deutschland die Arbeitseinkommen recht stark und die Vermögenseinkommen ungewöhnlich gering besteuert, was letztlich nicht nur die wirtschaftliche und gesellschaftliche Polarisierung verstärkt, sondern auch den privaten Konsum reduziert.

Bessere Investitionsbedingungen und ein klügeres Steuer- und Transfersystem in Deutschland würden Unternehmen dazu veranlassen, wieder mehr in Deutschland zu investieren. Dadurch würden Innovation, Produktivität und Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft gestärkt. Schneller steigende Löhne würden einen zusätzlichen Nachfrageimpuls geben, und der Handelsüberschuss könnte sinken, denn mehr inländische Nachfrage zieht mehr Importe nach sich. Mittel- bis langfristig wäre IWF-Berechnungen zufolge ein "gesunder" Leistungsbilanzüberschuss von drei bis vier Prozent der Wirtschaftsleistung möglich - anstelle von rund acht Prozent wie derzeit.

Davon würde nicht nur Deutschland wirtschaftlich profitieren, sondern auch der schädliche Konflikt um die deutschen Exportüberschüsse endlich beigelegt. Deutschland sollte die Kritik an seinen Handelsüberschüssen ernst nehmen, denn sie ist im Kern gerechtfertigt. Etwas mehr Selbstkritik und die Einsicht, dass die deutsche Wirtschaftspolitik trotz der ökonomischen Stärke nicht unfehlbar ist, stände Deutschland gut zu Gesicht.

Die neue Bundesregierung sollte auf die europäischen und amerikanischen Partner zugehen, um sich gemeinsam für einen fairen Welthandel einzusetzen und einen offenen Handelskonflikt zu verhindern. Wo Deutschland und China wirklich zu protektionistisch sind.

Diskutieren Sie über diesen Artikel. Alle Kommentare öffnen Seite 1. Ich habe da keine konkreten Beispiele gefunden sondern nur herumgeschwurbel. Ich meine mich erinnern zu können dass in Delaware - das ja bekanntlich irgendwo bei Bottrop liegt - in einem Haus ca Unternehmen ihre Firmenzentrale haben Solange dieser Aussenhandelsüberschuss mit "Exportweltmeister" umschrieben wird und damit extrem positiv besetzt ist und überhöht wird bleibt das auch so.

Man muss nur, auch und gerade von Seiten der Presse, die [ Man muss nur, auch und gerade von Seiten der Presse, die Kunde verbreiten das das mitnichten etwas positives ist, sondern nur ein paar Bonzen und Konzerne davon profitieren, vielleicht statt Exportweltmeister ein negativ besetztes Wort wie "Aussenhandelsparasit" benutzen, dann wird sich daran vielleicht was ändern Der Schmerz einer globalen Handelskontraktion ist jedoch nicht für alle Länder gleich verteilt, das geht aus der Geschichte hervor.

Sie wird hauptsächlich von den Ländern mit Aussenhandelsüberschüssen getragen. Und was sind die Konsequenzen für die internationale Zusammenarbeit und die Handelsorganisationen, etwa die lokalen Abkommen und die WTO?

Ich glaube, dass wir vor einigen Jahren den Höhepunkt der jüngsten Globalisierungswelle erreicht haben. In den nächsten ein oder zwei Jahrzehnten erwarte ich eine Umkehrung. Ich bin nicht davon überzeugt, dass die Zölle erhebliche Auswirkungen auf die Handelsungleichgewichte haben werden. Es sind vielmehr die Ungleichgewichte der Kapitalströme, die die Handelsungleichgewichte antreiben, und nicht umgekehrt.

Die Politik müsste daher bei den Kapitalimporten in die USA ansetzen, sonst werden die Zölle kaum Einfluss auf die Handelsungleichgewichte haben, abgesehen davon, dass sie vielleicht das gesamte Handelsvolumen leicht reduzieren werden. Er selbst spricht von einem Verlust. Das Defizit ist kein Verlust. Im Prinzip hätten die USA eine neue globale Konferenz organisieren sollen, auf der sich die Länder auf ein neues und angemesseneres globales Handels- und Kapitalflussregime hätten einigen können.

Aber eine solche Einigung wäre unwahrscheinlich, da es keinen Anreiz für die Überschussländer gibt, sich auf ein neues Regelwerk einzulassen.

Ein einseitiges Handeln durch die USA führt für die Weltwirtschaft zum schlechtesten Ergebnis, aber es könnte der einzig mögliche Weg sein, um eine Lösung zu erzwingen. Das bezweifle ich sehr. Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der die Globalisierung zurückgefahren werden muss, da die Länder — insbesondere die westlichen Demokratien — die Kontrolle über die inländischen Löhne, die Einkommensungleichheit und die Steuerpolitik wiederzuerlangen versuchen, die sie in einer zunehmend globalisierten Welt nach und nach verloren haben.

Dieses Problem hat nicht mit Trump angefangen, und es wird nicht mit ihm enden. Letztendlich sind die Interessen Europas, vielleicht ohne Deutschland, jenen der USA sehr ähnlich, und ich vermute, dass sich die USA und die Europäer nach einer gewissen Konfrontation letztendlich einigen werden.

Etwa die Hälfte der weltweiten überschüssigen Ersparnisse landet als Kapitalzufuhr in den USA, vor allem weil keine andere fortschrittliche Wirtschaft über die notwendige finanzielle Infrastruktur verfügt, und solange die USA oder Grossbritannien gezwungen sind, ausländisches Kapital zu importieren, haben sie keine andere Wahl, als ein Handelsdefizit zu betreiben.

Nützt Trumps Handelskrieg seinen Wählern denn? Wenn es Donald Trump gelingt, das US-Handelsdefizit drastisch zu senken — was ich bezweifle —, dann wäre seine Politik eindeutig gut für die US-Haushalte, denn sie bedeutet, dass das Wachstum aufrechterhalten werden kann, ohne dass gleichzeitig wie bisher die Schulden stark anwachsen. Der jährige in Spanien geborene Amerikaner ist heute Wirtschaftsprofessor an der Ganghua School of Management in der chinesischen Hauptstadt Peking.

Er ist Autor mehrerer Bücher zu Fragen der internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Er schlägt vor, chinesische Einfuhren mit einem Zollsatz von 25 Prozent zu belegen. Jetzt den neuen kostenlosen Newsletter entdecken! Arbeitnehmende zu benoten ist gängige Praxis. Das kann die Zusammenarbeit im Team unterbinden, sagen Fachleute. Kolumne Heimarbeit ist selten befriedigend.

In Gegenwart anderer arbeitet es sich angenehmer und produktiver. Porträt Er war der Superstar der Autobranche, aber irgendwann in diesem Höhenrausch hat sich Carlos Ghosn überschätzt. Das Treffen sei bestätigt. Donald Trump zitiert neuerdings seinen Vorgänger sowie seine ehemalige politische Gegenspielerin.

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