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Als Gegenbewegung zum Einheitsgeschmack der Industrie hat sich eine Szene etabliert, in der es auf Individualität, Qualität und Geschmack ankommt und in der dafür hohe Preise bezahlt werden. Nespresso galt im Unternehmen als Karrierekiller. Die Rhetorik Pekings gegenüber seiner angeblich "abtrünnigen Provinz" Taiwan wird schärfer. Um sich abzusichern, lassen sich viele Farmen und Kooperativen mehrfach zertifizieren und erfüllen etwa gleichzeitig den AAA-Standard von Nespresso oder den von Fairtrade.

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Carlo Drechsel hat es trotzdem probiert und war eineinhalb Jahre unterwegs. Menschen, die in ihrem Alltag jede Kleinigkeit vergessen, blühen auf, wenn sie alte Erinnerungsschätze hervorholen können. Das geht besonders gut beim Singen. Denn selbst wer seine Angehörigen kaum noch erkennt, hat die Melodien seiner Jugend oft noch parat. Knapp neue Pkw-Modelle kommen jedes Jahr neu auf den deutschen Markt.

Einige davon haben das Zeug, Bestseller, Klassiker oder Hingucker zu werden. Hier sind die Kandidaten für Sicherheitsexperte Jan Bindig erklärt n-tv. Es gibt zwar ein paar Hürden, aber mit den richtigen Tipps sind auch die schnell gemeistert. Wer eine Reha beantragt, kann eine Wunschklinik angeben. Mit der Einweisung klappt es am ehesten, wenn die angegebene Einrichtung für das Krankheitsbild des Patienten medizinisch geeignet ist. Was Versicherte sonst noch beachten sollten.

Schneeschippen gehört eindeutig nicht zu den schönen Dingen im Winter. Doch es ist so notwendig wie die Erfüllung der Streupflicht, damit Anwohner und Passanten nicht hinfallen und sich keiner verletzt.

Ein Überblick zu den Pflichten für Hausbesitzer und Mieter. Viele Eltern sind entsetzt über das Verhalten ihres dreijährigen Nachwuchses. Bis zur Grundschule wird es aber besser - bei den meisten, nicht bei allen. Weihnachten ist schon einige Tage vorbei - wohin also mit dem Baum?

Viele werden in den kommenden Tagen geschreddert oder an Zootiere verfüttert. Doch es gibt auch andere Lösungen. BSI korrigiert Angaben zu Datendiebstahl. Kelly Tänzerin beobachtete Sex mit jähriger Aaliyah. Schönes Wochenende Unterhaltung Bilderserien meistgesehen Panorama Flucht unmöglich Mädchen sterben bei Feuer in Escape-Room. Wenn's sein muss auch Notstand Trump droht mit jahrelangem Shutdown. Feuer in Escape-Room Mädchen hatten keine Chance zu entkommen. Wer gewinnt die Dschungel-Krone?

RTL gibt Dschungelcamp-Kandidaten bekannt. Daten von Personen geleakt Barley erwägt schärfere IT-Gesetze Unter Experten kursieren erste Vermutungen, wer hinter der Veröffentlichung teils privater Daten von rund Politikern und Prominenten stecken könnte. Widerstand gegen Salvini "So etwas gibt es in einer Diktatur". Milliarden-Steuersenkung geplant Finanzministerium wappnet sich für Wirtschaftskrise Noch läuft Deutschlands Wirtschaft - wenn auch deutlich langsamer als zuletzt.

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Nespresso galt im Unternehmen als Karrierekiller. Auch Jean-Paul Gaillard war gewarnt, als er bei der damals glücklosen Abteilung anfing. Kollegen hatten versucht, ihn von seinem Wechsel zur damaligen Kapselklitsche abzubringen.

Innerhalb weniger Jahre wuchs eine Art Glaubensgemeinschaft heran, deren Produkttreue allenfalls mit der Kundschaft des Handybauers Apple vergleichbar scheint: Die Inszenierung ist sagenhaft. In der "Tasting Area" fragen sie die Kunden so einfühlsam nach der bevorzugten Geschmacksrichtung, als ginge es um etwas Intimes. Der Eingangbereich sieht aus wie das Entree einer Bank. Dort stehen Geräte, die aussehen wie Geldautomaten, nur edler. Der Kunde schiebt seine Kreditkarte hinein - die Kapseln fallen in Papiertüten mit goldenem Schriftzug.

Gaillard selbst ist mittlerweile vom Glauben abgefallen. Gaillards Kapseln passten nicht nur in die Nespresso-Maschinen, sie waren auch rund ein Viertel günstiger und biologisch abbaubar, wie er versichert. Zeitweise stattete Nespresso seine Maschinen mit Piratenhaken aus, die fremde Kapseln zerstörten.

Inzwischen, so eine Sprecherin des Unternehmens, produziere man solche Maschinen nicht mehr. Immerhin geht es um viel Geld. Nespresso setzt jährlich geschätzte vier Milliarden Euro um. Trotz der neuen Kapsel-Konkurrenten liegt die Profitmarge immer noch bei etwa 25 Prozent. Asien entdeckte den Kaffee. Starbucks expandierte selbst ins Teetrinkerland China. Und mit einem Mal interessierten sich für die behäbige Bohnenbranche ganz andere Leute. Harf, 71, der derzeit mächtigste Investor der Branche, spricht mit rheinischem Akzent und empfängt im trutschig-vergoldeten Fünfsternehotel Excelsior am Kölner Dom.

Der Kaffee wird in Tassen aus feinem Porzellan serviert. Doch Harf scheint sich für das Getränk kaum zu interessieren. Er ist weniger aus Leidenschaft ins Kaffeegeschäft eingestiegen, sondern aus Vernunft. Kaffee ist für ihn ein Rohstoff, ein stabiles Geschäft mit hoher Rendite. Harf führt eine milliardenschwere Finanzholding namens JAB. Der Geldfluss, der Harfs Geschäfte nährt, scheint nie zu versiegen.

Nun will sie den nächsten Milliardenmarkt erobern. Die übrig gebliebenen regionalen Kaffeefirmen müssen nun überlegen, ob sie den Wettbewerb mit einem Konzern aufnehmen wollen, der in fast allen Erdteilen präsent ist. Oder ob sie lieber gleich aufgeben und verkaufen sollen.

Harfs Eroberungszug verändert die Kaffeewelt noch grundlegender, als es die Kapselrevolution getan hat. Sie wird konzentrierter, globaler, industrialisierter. Er und seine Kollegen hätten "die Industrie komplett verändert", sagt Harf, "indem das Unternehmen eine global führende Position erobert hat". Harf referiert gern über "Skaleneffekte" und dergleichen. Zulieferer von JAB-Firmen berichten: Das Geld für den Rohkaffee erhielten sie nun nicht mehr nach 30 Tagen, sondern teilweise erst nach Tagen.

Wer den neuen Regeln nicht zustimme, laufe Gefahr, ausgemustert zu werden. Der Clou für die JAB: Während die Lieferanten monatelang auf die Bezahlung warten, können die Manager den Kaffee bereits verkaufen und das Geld anderweitig investieren - zum Beispiel in weitere Zukäufe.

Von den verhandelten Verträgen würden "alle Seiten profitieren". Wer den neuen Eigentümern nicht wettbewerbsfähig erschien, wurde ausgemustert. Die Blaupause für Harfs Aktivitäten ist der Biermarkt, der in den letzten Jahren von einem globalen Konzern neu sortiert wurde. Was beim Bier so gut geklappt hat, wird seiner Ansicht nach auch beim Kaffee funktionieren.

Ein Gastarbeiter unter vielen. Konkurrenz gab es kaum. Niemand witterte ein Geschäft. Die Kaffeekultur der Deutschen steckte bei Filtermaschinen und Kondensmilch fest. Benvenuto verkauft in ihrem Laden in Hamburg-Eimsbüttel neben Bohnen auch teure und teuerste Espressogeräte. Edelmarken wie La Pavoni und Elektra. Geräte, die eigentlich für die Gastronomie gedacht sind und die dann in den Küchen des gehobenen Bürgertums prangen.

Auch das ist eine Parallele zwischen Kaffee und Bier. Als Gegenbewegung zum Einheitsgeschmack der Industrie hat sich eine Szene etabliert, in der es auf Individualität, Qualität und Geschmack ankommt und in der dafür hohe Preise bezahlt werden. Für die richtige Espressomischung gern 30 Euro pro Kilo. Für die passende Espressomaschine samt Kaffeemühle gern mal mehrere Tausend Euro. Leider erwarteten sie dann auch, dass es genauso funktioniert.

Ohne eine gewisse Leidenschaft und Liebhaberei sei auch die teuerste Espressomaschine eine vergebliche Investition. Da die Geräte für sie nur ein Nebengeschäft sind, rate sie kaufwilligen Kunden manchmal auch ab. Obwohl sie vom Boom profitiert, sieht sie ihn kritisch. An der Spitze würden die Kunden oft abgezockt mit überdimensionierten Espressomaschinen, überteuerten Kapseln und fragwürdigen Premium-Röstungen. Und in der Masse würde den Leuten meist eine billige Brühe verkauft, die mit Kaffee als Genussmittel eigentlich nichts mehr zu tun habe.

Ein täglicher Luxus für alle. Warum ist es so, dass kaum ein Konsument ein paar Cent mehr für fair gehandelten Kaffee ausgibt - aber so mancher das Zigfache des gewohnten Preises für schicke Kapseln berappt? Aber beim Kaffee ist die Ungerechtigkeit besonders offensichtlich.

Und sie ist seit Jahrzehnten eigentlich jedem Konsumenten bekannt. Fairtrade-Kaffee sei für viele Konsumenten "vielleicht zu politisiert", erinnere zu sehr an Nicaragua-Kaffee, an linke, gar kommunistische Projekte. Lessenich sieht die Möglichkeiten der Weltverbesserung durch richtigen Konsum eher nüchtern.

Ohnehin sei den Deutschen trotz aller Nachhaltigkeits- und Gerechtigkeitsbekenntnisse das Elend der Welt um sie herum ziemlich gleichgültig. Wieso Syrien-Machthaber Assad jetzt Die CSU versucht es Bundesagentur-Chef Scheele wirbt für Hartz-Reform Haftbefehl gegen Protestführer Nordkoreanischer Top-Diplomat in Italien Berichte über patrouillierende Rechte Debatte um Kieferorthopädie - Was bringen Nur noch drei Monate bis zum Prozess gegen elf Verdächtige Deutsche sehen Steuern nicht so negativ Gleich mit seiner ersten Entscheidung Kriminologe über Amokfahrt in Seehofer will Abschiebungen besser Streaming-Dienste im Dilemma Abschiebung nicht möglich Im Verhör wütete der Republikaner Romney hält Trump als Präsident für Deutsche Justiz an der Belastungsgrenze Brasiliens Präsident Bolsonaro legt die Axt an den China droht Taiwan mit gewaltsamer