So hat sich China an die Spitze der Weltwirtschaft gearbeitet


Stabsabteilung Wirtschaftspolitik 1 von 2 Kommentar Wirtschaftspolitik /29, , Zukunft Weltwirtschaft. Die aktuelle Ausgabe der Wirtschaftspolitischen Blätter.

Die Beliebtheit von populistischen Anführern, die in nationalistischen, euroskeptischen und einwanderungsfeindlichen Bewegungen verankert sind, zeigt sich auch in der französischen Marine Le Pen sowie in Alice Weidel und Alexander Gauland, die mit der AfD bei den Bundestagswahlen drittstärkte Kraft wurden. Zahlen und Fakten zu China Sozialistische Marktwirtschaft: Chinas meist staatliche Unternehmen dagegen kauften sich für mehr als 35 Milliarden Euro europäische Hightechfirmen wie etwa den deutschen Roboterbauer Kuka.

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Die Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit stellt die Zukunft der Weltwirtschaft vor Herausforderungen Es gibt einen neuen Bericht des Weltwirtschaftsforums. Dieser bewertet die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften im Global Competitiveness Index

Der bislang so starken Exportindustrie macht die weltweite Konjunkturflaute zu schaffen. Die chinesische Regierung hat deshalb Wirtschaftsreformen gestartet, um in Zukunft unabhängiger zu werden vom Export.

Eine Kehrtwende für die Werkbank der Welt. Und dabei auf Raumfahrt, Biotechnologie und erneuerbare Energien setzen. China soll langsamer, dafür aber nachhaltiger wachsen, der Umweltschutz dabei eine zentrale Rolle spielen. Die staatlichen Energieversorger haben bereits Windfarmen und Solarparks aus dem Boden gestampft. China will weg auch vom Image des Super-Klimasünders.

Die erste fand in den frühen er Jahren statt und führte für die meisten Länder der Region zu einem verlorenen Jahrzehnt. Die Länder hatten Schuldenprobleme, eine hohe Inflation, hohe Arbeitslosenquoten und einen deutlichen Anstieg der Armutsraten und der Einkommensungleichheit.

Die zweite Krisenwelle kam in den er Jahren. Die negativen Auswirkungen waren in jedem Land unterschiedlich deutlich spürbar, aber insgesamt erlebte die gesamte Region eine starke Deindustrialisierung, einen deutlichen Rückgang der industriellen Beschäftigungsquote sowie eine Zunahme von informeller Beschäftigung, von Ungleichheit und Armut. Wahrscheinlich war es Argentinien, das mit seinem Globalisierungsversuch schlechter fuhr als jedes andere lateinamerikanische Land.

Drei verlorene Jahrzehnte mit schwerwiegenden sozialen Folgen. Mitte der er Jahre war die Arbeitslosenquote dreimal so hoch wie 30 Jahre zuvor, die Armutsrate war neunmal höher und die Einkommensverteilung hatte sich erheblich verschlechtert. Die Unzufriedenheit der südamerikanischen Bevölkerung mit der Globalisierung erreichte Anfang der er Jahre ihren Höhepunkt.

Sie führte nicht zu starken nationalistischen oder fremdenfeindlichen Bewegungen wie in den Industrieländern, sondern wurde vielmehr durch linksdemokratische — und in einigen Fällen populistische — Regierungen gesteuert und eingehegt.

Die profitierten zunächst von einer Periode hoher Rohstoffpreise und Kapitalzuflüsse während der er Jahre und nutzten ihre Dividenden für den Ausbau des Sozialstaats. Der wurde jedoch unbezahlbar, als die Rohstoffpreise Anfang der er Jahre zurückgingen.

Andere Technologien stellen uns weltweit vor Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten, denen wir grenzüberschreitend begegnen müssen. Nanotechnologie, Künstliche Intelligenz und Hochleitungscomputer ermöglichen völlig neue Geschäftsmodelle — auch z. Wir selbst und unser Verhalten werden zur — auch international gehandelten — Ware. Gleichzeitig sehen viele Menschen in Entwicklungsländern zu Recht in den neuen Technologien eine Chance, im globalen Internet-Umfeld einen Erwerb zu sichern, ohne zunächst ein Industriezeitalter durchlaufen zu müssen.

Blockchain-Technologien sind schon heute dabei direkte Rechnungsbeziehungen zu ermöglichen. Bislang sahnen Zwischenhändler fast immer einen erheblichen Teil des Geschäftsvolumens ab und das trägt zur Verstetigung der Armut bei. Teile der politischen Kräfte um Donald Trump, die inzwischen in vielen Ländern zum Vorschein kommen und leider auch in Mitgliedstaaten der EU Erfolge erzielen, wollen den angesichts des seit langem tagtäglich erlebten Rückzugs des Staats aus der Regulierung verbitterten und verunsicherten Bevölkerungen als billige Lösung anbieten, das Rad einfach zurückzudrehen.

Dieser rückwärts gerichtete Isolationismus ist weder Lösung noch menschenwürdige Politik. Als Linke können wir diese Entwicklungen nicht ignorieren. Für eine friedliche Welt, für eine gerechte Welt, für eine nachhaltige Welt, für eine libertäre Welt. Ein Artikel von Helmut Scholz. Die Regulierung der Wirtschaftsbeziehungen hat mit dem Tempo der technologischen Entwicklung nicht Schritt halten können.

Die Kernprobleme, die die Krise verursacht haben, sind nicht angegangen worden. Die Weltwirtschaft stellt uns vor neue Herausforderungen. Die Weltwirtschaft stellt uns vor neue Herausforderungen Helmut Scholz: