Aktuelle Marktberichte


A: ABC-Analyse: Es handelt sich dabei um eine Methode, die eine bestehende Grundgesamtheit (wie z.B. Produkte/Programme, Kunden, Lieferanten usw.) im Hinblick auf bestimmte Kriterien wie Umsatz oder Rentabilität in 3 Klassen einteilt.

Die Technik ist aber auch interessant, um Menschen, die auf der Intensivstation liegen, zu leichten Bewegungen zu animieren. Allein das einschlägige europäische Register zählt rd. Vorschläge zu ihrer Verbesserung machen zu können. Heute verdient der Japaner mit jährlich durchschnittlich Mark noch weniger als der Italiener.

Flüssiggas bestellen – so funktioniert es

Mit einem Anteil von rund 34 Prozent am Primärenergieverbrauch im Jahr ist Mineralöl nach wie vor der größte Primärenergieträger in Deutschland.

Ihr Einfluss wird weit überschätzt. Die falsche Einschätzung hat allerdings eine wahre Geschichte. Und selbst das war noch nicht extrem. Bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts gab es eine Gesellschaft, die mindestens so bestimmend im Ölgeschäft war, wie später Microsoft in der Software-Branche oder Google im Internet.

Es war Rockefellers Standard Oil of America. Nach einem spektakulären Kartellverfahren wurde der Konzern zerschlagen. Es entstanden Exxon , Chevron und viele weitere bekannte Gesellschaften daraus. Über 80 Prozent des weltweit verbrauchten Öls wird von Staatsunternehmen gefördert. Allein daran wird die politische Dimension des Ölgeschäfts deutlich. Sie decken rund 40 Prozent des globalen Ölaufkommens ab. Und wer macht nun den Preis? Alle, die an den Ölbörsen und auf den Ölmärkten tätig sind.

Dabei spielt Staatlichkeit keine Rolle. Der Preis spielt bei der Ölversorgung Deutschlands zweifellos eine wichtige Rolle. Er beeinflusst mittelbar und unmittelbar die Wirtschaftskraft des Landes. Aus Prinzip einen minimalistischen Preis zu fordern und zu erzielen, ist für einen Exportweltmeister allerdings nicht zielführend.

Wie kaum ein anderes Land müssen wir daran interessiert sein, unsere Handelspartner wirtschaftlich gut zu stellen, um mit ihnen langfristig Handel treiben zu können. Wichtiger als der Ölpreis ist die Verlässlichkeit der Ölversorgung.

Deutschland entwickelte über viele Jahrzehnte ein breit angelegtes Versorgungsnetz, das den Gefahren von regionalen politischen Verwerfungen Rechnung trägt. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten galt es dabei gering zu halten. Heute verfügen wir über eine risikooptimierte Versorgungsstruktur, die Liefer- und Preissicherheit gewährleistet.

Lediglich zwei Prozent des Ölbedarfs stammen aus heimischen Ölfeldern. Russland ist der wichtigste Energielieferant für Deutschland. Ein Ölpreisdiktat aus Moskau kann gleichwohl kaum ausgeübt werden. Das wird nicht zuletzt durch die Diversifizierung der Lieferländer verhindert.

Von Öl zu sprechen, ist sehr unpräzise. Hier war bisher von Rohöl die Rede. Aber selbst Rohöl ist eine unzureichende Bezeichnung für eine Ware im kaufmännischen Sinn. Es gibt so viele Rohölsorten wie Ölfelder in der Welt. Jede hat ihre eigene Spezifikation und damit ihren speziellen Wert.

Wesentliche Unterscheidungsmerkmale von Rohölsorten sind ihre Dichte, ihr Schwefelgehalt und teilweise ihr Säuregehalt. Physisch spielen diese Sorten keine Rolle, weil sie kaum vorkommen. Buchungstechnisch sind sie indes so etwas wie die Leitwährungen der Ölwelt. Der Preis jeder Rohölsorte wird am Markt ausgehandelt. Näherungsweise lässt er sich durch die Bewertung von Dichte, Schwefel- und Säuregehalt gegenüber einer an der Börse gehandelten Sorte errechnen. Die Einflussfaktoren sind auf Ölpreise heute so vielfältig, dass sie niemand vollständig erfassen kann.

Prinzipiell ist die Wette auf eine Preisentwicklung nichts Verwerfliches. Ursprünglich diente sie der Sicherung realer Geschäfte. Spieler oder Spekulanten übernehmen dabei das Risiko von Produzenten und Händlern. Solange beide Seiten mit ausgeglichenen Werten Waren und Geld im Markt auftreten, sorgt die Spekulation für wirtschaftliche Stabilität. Das Gleichgewicht ist gestört, wenn die spekulativen Geldwerte die fairen Warenwerte übersteigen. Spekulationsblasen steigern dann das Kollapsrisiko der Wirtschaft.

Seit den fragwürdigen Rettungsaktionen der Zentralbanken nach dem Finanzkollaps sind tendenziell alle Märkte mit ihrer bisweilen unbegrenzten Geldschöpfung vom Kollaps bedroht, so auch der Ölmarkt. Nach dem Ölpreisverfall in nahm das Kollapsrisiko ab. Börsen dienen der standardisierten Spekulation. An ihnen werden physische Märkte in Form von Finanzmärkten abgebildet. An Börsen wird ein Vielfaches der real existierenden Ölmengen in Form von Terminkontrakten, sogenannten Futures, ge- und verkauft, ohne dass dabei ein einziges Barrel Öl physisch weitergegeben wird.

Preise für physisches Öl folgen den Börsenpreisen direkt oder in vertraglich festgelegter Näherung. Das Festlegen der Preise erfolgt dabei rasend schnell mit wachsender Geschwindigkeit. Das ist eine Voraussetzung, um diese Rohölsorten an der Börse als Kontrakt zu handeln und sie als Referenz für die Preisbildung ähnlicher Produkte zu verwenden.

Deshalb eignet sich dieser Kontrakt besonders gut als reines Finanzprodukt. Neben den oben aufgeführten Hauptkonditionen gibt es weitere Spezifikationen der Produkte wie Dichte, Schwefelgehalt und andere Inhaltsstoffe. Langfristige Handelsabkommen für Öl können zwischen den Vertragsparteien vollkommen frei formuliert werden. Häufig lehnt sich ihre Preisgestaltung an die Börsennotierung einer Referenzsorte an.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Eigenschaften des zu handelnden Öls identisch mit einer Referenzsorte sind. Deshalb wird der Vertragspreis mit errechneten Auf- oder Abschlägen zum börslichen Referenzpreis versehen. Über das letzte Barrel Öl zu sprechen, war im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends beliebt und gefürchtet. Es steht für die maximal mögliche Förderung von Erdöl.

In vielen Ölländern war sie längst erreicht. Danach setzte der erbarmungslose Schwund der Fördermengen ein, wie es Daten aus der Zeit nahe legten.

Als Konsequenz der physischen Begrenztheit des Materiellen schossen die Rohölpreise in schwindelerregende Höhen von über Dollar pro Barrel auf einer unbegrenzten Panikskala. Und das war nur der Anfang. Energieexperten überboten sich mit verwegenen Preisprognosen für das absehbare Ende des Öls. Das letzte Barrel würde teuer werden. Zentralbanken begannen schon mal mit dem Geldschöpfen, um wenigsten nominell den Erfordernissen einer nicht allzu fernen Zukunft gerecht werden zu können.

An den Börsen ging es beim Rohöl gut ein Prozent abwärts. Am Donnerstagvormittag zeigten sich nicht nur Kursrückschlägen beim Öl, sondern auch der Dollar rudert schnell wieder zurück.

Zum Wochenende wurden unsere Ölpreise nochmal deutlich teurer. Mit Blick auf die heimischen Heizölpreise startet das Jahr wie endete. Durch den anhaltenden Abwärtstrend an den Börsen standen die Heizölpreise weiter unter Abgabedruck.

Aufgrund der anhaltenden starken Nachfrage schöpften sie dieses jedoch bis auf Weiteres nicht voll aus. Die Margensituation entlang der gesamten Handelskette von der Raffinerie bis hin zum Heizölhändler vor Ort orientiert sich an der seit Monaten andauernden Vollauslastung. Neu eingehende Bestellungen treffen auf prall gefüllte Auftragsbücher und verhinderten ein finales absinken der Endverbraucherpreise. Besonders Kurzfristlieferungen blieben durch hohe Logistikaufschläge geprägt.

Wer kann sollte sein Heizöl also unbedingt rechtzeitig bestellen und mit einer Lieferfrist von ca. Beim Öl ist zu beobachten, dass sich die Rohölnotierungen nach dem Langzeittief vom Das für den Heizölpreis ausschlaggebende Gasöl hat sich mit rund neun Prozent am wenigsten verteuert.

Bereits in der kommenden Woche dürfte es entscheidende Hinweise darauf geben, ob der Ölpreis die Talsohle durchschritten hat und längerfristig mit steigenden Notierungen zu rechnen ist, oder ob ein rascher Rückfall in den Abwärtstrend stattfindet. Wir wünschen unseren Lesern ein gesundes Neues Jahr und einen guten Start in Ölpreise volatil aufgrund des ruhigen Handels.

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Argentinien bremsen und könnte heimischem Rapsöl wieder bessere Absatzchancen an die Biodieselindustrie bescheren bzw. Auch die zuletzt noch einmal belebte Nachfrage der Mineralölkonzerne für Rapsmethylester zur sofortigen Lieferung wirkte sich preistreibend auf Rapsöl aus. Bullische Impulse vom Terminmarkt in Chicago, wo die Sojaölkurse von festeren Sojabohnenkursen mit nach oben gezogen werden, verfehlen ihre Wirkung am hiesigen Kassamarkt. Dieser Rückgang wiederum geht auch am hiesigen Kassamarkt nicht vorüber, denn die Ölmühlen heben ihre Prämien nicht an, weil sie auf den vorderen Positionen gut gedeckt sind.

Zusätzlich bremst nach wie vor die Logistik das Geschäft. Kleinwasser verzögert die Lieferungen von Raps und Nachprodukten und hat kräftige Aufgelder zur Folge, die aber kaum einer zahlen will. Rapserzeuger halten sich unterdessen weiterhin zurück, aus deren Sicht müssten die Preise angesichts kleiner Rapsernte und geringer Aussaat für wesentlich höher liegen. Doch da spielen weder der Terminmarkt, noch die Ölmühlen mit. Letztere haben entweder auf Sojaverarbeitung umgestellt oder sind bis auf Weiteres gut gedeckt oder vermarkten weniger Rapsöl an die Biodieselindustrie und benötigen deshalb ihrerseits weniger Rohstoff.

Erzeuger jedenfalls sehen keinen Grund zur Vermarktung von Raps aus der Ernte und werden die Ware teilweise bis kurz vor der Ernte zurückhalten um dann, so deren Hoffnung, höhere Forderungen durchzusetzen.

Mit den näher rückenden Feiertagen beruhigt sich der ohnehin bereits träge Rapsmarkt noch zusätzlich. Auffällig ist, dass Ölmühlen bislang noch so gut wie gar keine Anfragen ex Ernte gestellt haben. Das ist ungewöhnlich, denn normalerweise werden zu dieser Jahreszeit bereits erste Mengen zumindest besprochen. Die Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China, der die Sojanotierungen mal in die Höhe katapultiert, mal zu Boden drückt, und Rapskurse, die diese Bewegungen zumindest teilweise nachvollziehen.

Und auch die schwierige Vermarktung von Rapsöl an die Biodieselindustrie und der Flächenrückgang für Raps in Deutschland verunsichern. Von eine stetigen bis regen Nachfrage aus der Mischfutterindustrie wird berichtet, während das Angebot zugleich begrenzt ist, wegen logistischer Probleme aufgrund niedriger Flusspegel, aber auch weil die meisten Ölmühlen fast leegekauft sind, sodass sich Ware häufig nur noch aus Zweithand mobilisieren lässt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine belebte Nachfrage kaum Angebot findet, was die Preise zuletzt aber noch nicht hat steigen lassen. Am Sojaschrotmarkt sind die Umsätze nach wie vor stetig. Das sorgt für relativ stabile Preise. Die Forderungen für Rapsöl wurden zurückgenommen. Grund sind schwächere Rapsterminkurse in Paris sowie die zurückhaltende Nachfrage aus der Biodieselindustrie. Marktteilnehmer berichten, dass sich die Mineralölkonzerne im September und Oktober dieses Jahres mit Biodiesel eingedeckt haben, was die Preise in die Höhe getrieben hat.

Zudem gibt es Preisaufschläge aufgrund logistischer Probleme wegen Niedrigwasser. Die bereits gute Abdeckung bis Jahresende und das hohe Preisniveau haben die Nachfrage ausgebremst und bis Jahresende dürfte wohl auch nicht mehr viel passieren, mit einer weiteren Kaufwelle ist jedenfalls nicht zu rechnen. Viele Biodieselhersteller werden deshalb wohl keine ergänzenden Mengen Rapsöl mehr zukaufen müssen.

Allerdings war die Marktbelebung nur von kurzer Dauer. Es scheint, dass lediglich einzelne Mühlen noch kleinere Lücken auf den vorderen Positionen zu stopfen hatten, aber das ist nun erfolgt. Die Bereitschaft, weiter so tief in die Tasche zu greifen, sinkt mit der nun besseren Versorgungslage wieder. Bestenfalls werden die Verarbeiter ihre Prämien unverändert halten, aber sollten die Terminkurse in Paris, mit Druck durch den festeren Euro und schwächere US-Sojakurse weiter nachgeben, würde das den Preisrückgang am Kassamarkt nicht verhindern können.

Kommen keine preistreibenden Impulse von Terminmarkt ist ein Abkühlen der Verkaufsbereitschaft bei hiesigen Rapsanbietern schon absehbar. Ende November scheint die Versorgung bei den Ölmühlen gut ausreichend zu sein und auch für das erste Quartals sind viele bereits gut gedeckt. Rapserzeuger halten sich zurück, sie wittern Absatzchancen im zweiten Quartal , wo die Versorgung der Ölmühlen noch lückig ist. Doch auch für diesen Vermarktungszeitraum werden sie nichts überstürzen.

Denn schon jetzt wird rege auf Preissteigerungen im Übergang auf die Ernte spekuliert. Bis Jahresende ist nicht mehr mit einer Belebung des Rapsmarktes zu rechnen. Aber auch im neuen Jahr, wenn die Geschäftsbücher wieder aufgeschlagen werden, könnte es zunächst noch verhalten weitergehen, weil die Versorgung der Mühlen vorerst ausreichend sein dürfte, während sich die Erzeuger aufgrund höherer Preisvorstellungen vom Markt fernhalten.

Am Sojaschrotmarkt in Deutschland ist die Lage ruhig und abwartend. Käufer sind wegen der niedrigen Flusspegel und hoher Frachtkosten weiterhin kaum aktiv, währen das Angebot der Ölmühlen zugleich nicht drängend ist. Angeführt von deutlich schwächeren Palm- und Sojaölpreisen wurden zuletzt auch die Forderungen für Raps- und Sonnenblumenöl gekürzt.

Sojaöl an der Börse in Chicago rutschte zuletzt auf ein 2-Monatstief. Die Schwächetendenz hat sich nun auch auf den hiesigen Kassamarkt übertragen, zumal stützende Nachfrage aus der Biodieselindustrie für Soja- und Palmöl derzeit fehlt und diese auch erst im Frühjahr wieder langsam in Gang kommen dürfte. In diesem bärischen Umfeld haben auch die Rapsölpreise nachgegeben, auch wenn der Rückgang vergleichsweise gering war.

Fehlende Impulse aus der Biodieselmarkt — die Nachfrage ist abwartend — erzeugen Preisdruck. Auf den vorderen Positionen sind die meisten Verarbeitern aber ohnehin gut gedeckt, sodass allenfalls noch kleinere Lücken zu stopfen sind. Die meiste Ölmühlen konzentrieren sich nun auf Termine im neuen Jahr. Die niedrigen Flusspegel sind weiterhin ein Problem.

Der Transport per Schiff ist oft nicht oder nur teilweise beladen möglich und es werden deutliche Frachtaufschläge erhoben. Vor allem entlang der Rheinschiene könnte sich die Situation noch bis ins Frühjahr hinziehen, da sich der Rhein aus dem Bodensee speist, dessen Hauptwasserzufuhr die Schneeschmelze ist. Die Rapserzeugerpreise profitieren von der Kleinwasserproblematik und den auf Wochensicht festeren Vorgaben aus Paris.

Dem Vernehmen nach, sind in der aktuellen Handelswoche so gut wie keine Käufer aktiv. Es wird allenfalls vereinzelt eine LKW-Ladung angefragt, die dann aber mit kräftigen Preisaufschlägen aufgrund logistischer Probleme versehen wird. Denn auch am Rapsschrotmarkt ist die prekäre Lage auf den Flüssen spürbar. Wegen gut gedeckter Mischfutterhersteller und der fortwährenden Logistikprobleme könnte die Ware aber noch einige Wochen im Lager schlummern.

Bis Jahresende wird sich an der ruhigen Marktlage kaum etwas ändern. Auch Sojaschrot wird derzeit kaum umgesetzt. Marktteilnehmer berichten von einem impulsarmen Handel und Käufern die vor allem eines tun — abwarten.

Stabilisierend auf die Preise für Raps und Nachprodukte bis hin zum Biodiesel wirken sich nach wie vor niedrige Flusspegel aus, die den Transport erschweren und verteuern. Einen deutlichen Preissprung legten die Sojaölpreise hin. Einerseits sind die Ölmühlen bis Jahresende weitgehend gedeckt, andererseits konzentrieren sich die Erzeuger bereits auf Termine im neuen Jahr, warten auf Preissteigerungen und halten die Ware zurück.

Auch die logistischen Probleme bestehen fort. Kleinwasser erschwert den Transport von Raps und Nachprodukten. Schiffe können teilweise nur zu einem Viertel beladen werden, es kommt zu Lieferverzögerungen und es werden hohe Frachtaufschläge erhoben.

Jüngst war allerdings von der einen oder anderen Kaufanfrage von Ölmühlen auf Lieferterminen bis Jahresende zu hören. Marktteilnehmer berichten, dass immer wieder mal Anfragen eingehen. Verarbeiter, die noch nachkaufen müssen, heben ihre Prämien an, um den wenig am Handel interessierten Anbietern Verkaufsanreize zu setzen.

Die Lage am Sojaschrotmarkt ist unverändert ruhig. Mischfutterhersteller halten sich mit Käufen zurück, fast alle beobachten die Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China, der für Verunsicherung und Zurückhaltung sorgt. Jüngst war zu hören, dass, wenn der Konflikt nicht beigelegt werden sollte, China seinen Bedarf durchaus über alternative Herkünfte decken könnte. Dann müssten sich die USA ihrerseits nach neuen Absatzmärkten umsehen und würden diese auch in Europa suchen.

Am Rapsschrotmarkt bleibt die Lage ebenfalls ruhig. Vordere Ware ist zwar knapp verfügbar, aber gleichzeitig ist das Interesse aus der Mischfutterindustrie sehr gering.

Da die meisten bereits vor Wochen langfristig vorgesorgt haben, ordert jetzt kaum noch jemand nach, zumal Kleinwasser die Lieferungen verteuert. Dort hatten sich die Umsätze mit kräftig steigenden Preisen bereits vor zwei Woche abgekühlt und noch immer warten die Käufer ab, vor allem das Termingeschäft ruht.

Die niedrigen Pegelstände sind nach wie vor ein Problem, da sie für Lieferverzögerungen sorgen und den Transport verteuern, was die Preise für Raps-Rohstoff und Nachprodukte zwar tendenziell stützt, die Nachfrage allerdings belastet.

Am deutschen Rapsölmarkt geht es in der Berichtswoche daher ruhig zu. Darin dürften sich vor allem die zu Monatsbeginn sprunghaft gestiegenen Sojakurse in den USA widerspiegeln.