Blockhaus Blog: Holzhaus in Blockbauweise und Blockhausbau



Die Entwicklung von neuen Werkstoffen und die marktreife erfolgt in immer kleiner werdenden Abständen. Es dient der Beurteilung und Überwachung von Abweichungen beziehungsweise Änderungen innerhalb von Aufträgen. Aus den so ermittelten Teilnutzenwerten lässt sich der Gesamtnutzen ableiten. Darüber hinaus soll die Rückgabe der ausgelaufenen Batterien und Akkus abgedichtet in einer Plastiktüte erfolgen. Mit dieser Frage beschäftigt sich seit vielen Jahren der Arbeitsmediziner Dr.

Alte Tradition und gesundes Wohnen im Blockhaus


Ein erfolgreiches Beschaffungsmanagement kann einen herausragenden Beitrag zum Unternehmenserfolg darstellen, bspw. Der Zweck des Beschaffungsmarketings liegt in dem Aufbau und der Pflege einer langfristigen Lieferantenbeziehung sowie die nachhaltige Sicherung von Lieferquellen. Dies soll durch eine offensive Positionierung des Einkäufers beim Lieferantengespräch realisiert werden. Durch die Nutzung von Marketinginstrumenten wird eine gezielte Beeinflussung der Lieferanten mit dem Ziel der Leistungsmotivation angestrebt.

Des Weiteren soll die Koordination der Beschaffungsaktivitäten bedarfsgerecht erfolgen. Besondere Bedeutung im Rahmen des Beschaffungsmarketings kommt der Beschaffungsmarktforschung zu. In deren Rahmen werden Informationen über relevante Beschaffungsmärkte, potenzielle Lieferanten sowie Beschaffungsbedingungen und -konditionen erhoben.

Preisnachlässe oder sonstige Verbesserungen in der Konditionenstruktur lassen sich durch diese aktive Herangehensweise einfacher realisieren.

Der Beschaffungsmarkt ist im Gegensatz zum Absatzmarkt der Produktion im Unternehmen vorgelagert und dient dabei der Beschaffung von Betriebsmitteln und Dienstleistungen. Auch der Kapital- oder Arbeitsmarkt kann als Beschaffungsmarkt verstanden werden.

Unter Beschaffungsmarktforschung versteht man die Beobachtung bestimmter, für das Unternehmen relevanter, Aspekte des Beschaffungsmarktes. Damit das Marktgeschehen detailliert beurteilt werden kann, werden alle für das Unternehmen relevante Vorgänge auf den Beschaffungsmärkten aufgezeigt, analysiert und deren Entwicklung verfolgt. Zu untersuchende Kriterien sind zum Beispiel: Marktpotenziale, Beschaffungsmengen, die Struktur des Beschaffungsmarktes, zukünftige Marktentwicklungen in technischer, wirtschaftlicher, konjunktureller und politischer Hinsicht, das Verhalten von Konkurrenten, Marktrisiken sowie Engpässe auf Beschaffungsmärkten.

Nachhaltigkeit bedeutet für den Bereich Beschaffung , dass Ethiklinien einen übergeordneten Rahmen für alle Beschaffungsprozesse abbilden. Der Einkäufer muss somit eine neue Funktion als Umweltmanager wahrnehmen und die Nachhaltigkeitsstandards in seinem Unternehmen anhand von Umweltkennzahlen kontinuierlich steigern.

Der Begriff Beschaffungsorganisation beschreibt die Strukturen in einer Einkaufsabteilung, die Verteilung von Kompetenz- und Handlungsbefugnissen sowie die Definition von Rollen und Pflichten. Die Eingliederung der Materialbeschaffung in die Gesamtorganisation kann zentralisiert, dezentralisiert oder in einer Mischform erfolgen.

Bei der zentralen Eingliederung werden dabei die Aufgaben der Beschaffung von einer einzelnen Organisationseinheit übernommen. Die dezentrale Eingliederung beinhaltet, dass die Aufgaben der Beschaffung von mehreren Organisationen nebeneinander wahrgenommen werden. Eine Mischform liegt dann vor, wenn die Aufgaben der Beschaffung kombiniert von zentralen und dezentralen Organisationseinheiten übernommen werden. Der Aufbau der Materialbeschaffung, mit dem die Arbeitseinheiten zum Beispiel Abteilungen in der Beschaffung organisiert werden, kann verrichungs-, objekt-und regionenorientiert erfolgen.

Verrichtungsorientiert bedeutet, dass die Einheiten nach Beschaffungsverrichtungen gegliedert werden, zum Beispiel: Disposition, Bestellung, Anfragen, Lager. Das Beschaffungsportfolio verfolgt das Ziel, Chancen und Risiken auf den Beschaffungsmärkten zu erkennen. Dabei können vier Produktkategorien unterschieden werden, diesen vier Kategorien können Normstrategien zugeordnet werden.

Einsetzen der Marktmacht, internationale Beschaffung, mittelfristige Lieferantenbindung 2. Allianzen und Kooperationen eingehen, Lieferantenintegration, langfristige Lieferantenbindung, hohe Bindungsintensität 3. Vereinfachung von Abläufen und mögliche Automatisierungen, Lieferantenreduktion, Beschaffungsdienstleisterkonzepte 4. Materialsubstitution, Lieferantensubstitution, Risikominimierung, Verschiebung in einen der anderen Quadranten anstreben.

Das Beschaffungsprogramm unterteilt sich in direktes Produktionsmaterial, wie zum Beispiel: Rohstoffe oder Bauteile, und indirektes Material. Zu den qualitativen Risiken zählen unter anderem Qualitätsabweichungen. Dabei bedient sich das Bestandscontrolling Kennzahlen , die verdichtete Informationen über Bestände wiedergeben und helfen, diese unter Berücksichtigung der betrieblichen Erfordernisse zu optimieren.

Zu den Betrachtungsobjekten des Bestandsmanagements zählen Lager-, Transport- und Bearbeitungsbestände. Das Bestandsmanagement verfolgt zwei Ziele. Zunächst ist die Sicherstellung der Versorgung interner Unternehmensbereiche bzw. Produktionsstufen sowie der Kunden mit Gütern zur Vermeidung von Fehlmengenkosten zu nennen. Des Weiteren gilt es, die Bestandskosten zu minimieren. Zwischen diesen beiden Zielen besteht jedoch ein Zielkonflikt.

Beide Ziele des Bestandsmanagements sollten daher an der Maxime ausgerichtet werden, die Versorgungssicherheit des Unternehmens mit möglichst geringen Beständen zu garantieren und dadurch einen funktionsübergreifenden Optimierungsansatz sicherzustellen.

Die Bestandsoptimierung steht in einem Zielkonflikt zu anderen Zielen des Unternehmens, wie zum Beispiel der Versorgungssicherheit. Die Bestellabwicklung umfasst die Elemente Bestellanforderung , Bestellung, dem registrierten Wareneingang und dem darauf folgenden Rechnungseingang. Meist erfolgt die Bestellabwicklung heute elektronisch und standardisiert, um den Geldmittel- und den Warenfluss, also allgemein den Wertfluss im Unternehmen, zu optimieren. Unter Bestellprozesskosten sind die Kosten zu verstehen, die pro Bestellungsvorgang auftreten.

Dabei fallen unter Sachkosten z. Das Bestellpunktverfahren legt den Bestellzeitpunkt nicht statisch fest, sondern dieser orientiert sich an einem definierten Lagerbestand, dem sogenannten Meldebestand , bei dessen Erreichen eine Bestellung ausgelöst werden soll. Das Bestellintervall passt sich also dynamisch dem Lagerbestand an.

Das Bestellpunktverfahren arbeitet in der Regel mit einer fixen Bestellmenge. Das Pendant zum Bestellpunktverfahren stellt das Bestellrhythmusverfahren dar. Bei dem Bestellrhythmusverfahren wird in gleichbleibenden Zeitabständen eine Bestellung ausgelöst. Die Bestellmenge ist dabei variierend. Das Pendant zum Bestellrhythmusverfahren stellt das Bestellpunktverfahren dar. Betriebskosten sind all jene laufenden Kosten, die zur Aufrechterhaltung des selbstständigen Betriebes eines Unternehmens anfallen.

Betriebsmittel sind die beweglichen und unbeweglichen Mittel, die zur Leistungserstellung dienen. Sie zählen zu den elementaren Produktionsfaktoren. Zum Produktionsfaktor Betriebsmittel gehörten mit Ausnahme der menschlichen Arbeit alle langfristig nutzbaren Güter, wie Maschinen. Betriebsmittel werden nicht durch einen einmaligen Einsatz im Produktionsprozess verbraucht, sondern geben während der Nutzungsdauer fortlaufend Leistung für die Produktion ab.

Sie dienen der Aufrechterhaltung der Produktionsfähigkeit und werden im Verlauf der Produktion verbraucht. Beispiele für Betriebsstoffe sind Schmiermittel und Maschinenöle. Unter Bezugskosten sind alle Kosten zu verstehen, die zur Beschaffung einer Ware aufgewendet werden müssen. Neben dem Einkaufspreis zählen dazu auch Transportkosten , Transportversicherung, Rollgeld , Gehalt des Einkäufers etc.

Fakturierung Billing steht für einen Vorgang im Rechnungswesen, bei dem einem Kunden nach erfolgter Lieferung bzw.

Leistung eine Rechnung über den vereinbarten Kaufpreis zugestellt wird. Nach dem Umsatzsteuergesetz muss eine Rechnung definierte Bestandteile, wie zum Beispiel die Steuernummer des Rechnungsstellenden, das Datum, den Brutto- und Nettobetrag, enthalten.

Ansonsten kann der Empfänger keinen Vorsteuerabzug vornehmen. Lieferanten, die das Sollprofil im Pflichten - und Lastenheft erfüllt haben werden frühzeitig in die Produktentwicklung miteinbezogen. Das Brainstorming zählt zu den Kreativitätstechniken und eignet sich zur Ideenfindung in beliebigen Themenzusammenhängen. Dabei werden in einer Gruppe von Teilnehmern zunächst Ideen zur Lösung einer Problemstellung unkommentiert gesammelt um diese daraufhin zu priorisieren.

Bei der Ideensammlung muss beachtet werden, dass die Anzahl und nicht die Qualität der Beiträge entscheidend ist. Dementsprechend werden oberhalb dieses Punktes Gewinne und unterhalb Verluste erwirtschaftet.

Lieferanten die dem Hersteller ins Ausland folgen, um durch ihre räumliche Nähe Liefersicherheit herzustellen. Unter Bruttobedarf versteht man den auf eine Periode bezogenen Primär -, Sekundär - oder Tertiärbedarf. Lieferanten haben so einen guten Einblick in die Bedarfssituation und können leicht Kontakt aufnehmen.

Peitschenschlageffekt Der Bullwhip Effekt charakterisiert Auftragsschwankungen entlang der Lieferkette, die umso stärker werden, je weiter man sich in der Lieferkette bewegt. Ein Merkmal dieser Auftragsschwankungen sind hohe Bestände.

Für die Akteure der gesamten Supply Chain besteht die Problematik darin, dass jeder nur die Bedarfe der ihm unmittelbar vor gelagerten Kunden kennt. Der Bullwhip Effekt entsteht aus Informationsdefiziten innerhalb der Lieferkette. Hierzu zählen die mit zeitlichem Verzug an die Lieferanten weitergegebenen Bedarfsprognosen , die sich ändernde Beschaffungspolitik von Abnehmern, Bedarfsbündelungen sowie Preisvariationen als Folge von Verkaufsförderungsaktionen und damit einhergehende Nachfrageschübe.

Unter BusinessConsumer versteht man die Kommunikation und Geschäftsabwicklung zwischen Herstellern oder professionellen Anbietern und Endverbrauchern. Aus dem jährlichen, vom World Economic Forum aktualisierten, BCI lässt sich ablesen, ob die Unternehmen des jeweiligen Landes in der Lage sind, mit ihrem Leistungsportfolio im internationalen Wettbewerbsumfeld zu bestehen. Dazu werden die Qualität des Managements und die mikroökonomischen Gegebenheiten bewertet.

Das aktuelle Ranking ist unter www. Auf dieser Homepage ist ebenfalls der Growth Competitiveness Index abgebildet. Hier wird das Potenzial für das Wirtschaftswachstum eines Landes widergespiegelt. Unter Business Intelligence werden alle informationstechnischen Instrumente verstanden, die das Erfassen, Analysieren und Auswerten von Informationen in quantitativer und qualitativer Hinsicht umfassen und ggf.

Business Process Outsourcing bezeichnet, als Sonderform des Outsourcings , die Auslagerung von Teilen der Aufbauorganisation, also ganzer organisatorischer Einheiten, wie zum Beispiel der Logistik oder der Buchhaltung inklusive der dafür benötigten Infrastruktur zum Beispiel IT-System.

Ein Unternehmen sollte lediglich die Bereiche outsourcen, welche nicht zur Kernkompetenz zählen. Vorteile für ein Unternehmen bestehen insbesondere aus der Verlagerung von Betriebsrisiken und operativen Tätigkeiten auf den Dienstleister.

Damit wird das Unternehmen transparenter, schlanker und kann sich besser auf seine strategischen Aufgaben konzentrieren. Alle unternehmensinternen Prozesse werden hinsichtlich ihrer Effektivität und Effizienz kritisch hinterfragt und unter Umständen neu ausgerichtet.

Renewing zielt dabei auf die verbesserte Schulung und Einbindung der Mitarbeiter in die Prozesse der Unternehmung.

Unter Revitalizing wird eine Prozessneugestaltung verstanden. Reframing zielt auf eine Änderung von Einstellungen durch das Ablegen herkömmlicher Denkmuster und das Einschlagen neuer Wege. Die Mitglieder dieser Gruppe setzen sich dabei oft aus Vertretern verschiedener Abteilungen und Funktionen zusammen. So können zum Beispiel Techniker, Juristen, Finanzexperten und Einkäufer ein gemeinsames Buying Center bilden und ihr jeweiliges Fachwissen einbringen.

Da diese im Normalfall ganz unterschiedliche Einkaufszielsetzungen haben, wird auch davon ausgegangen, dass das Buying Center das allgemeine Einkaufsverhalten in einem Unternehmen wieder spiegeln kann. Werden die verschiedenen Erfahrungen und das breit gefächerte Wissen im Einkaufsgremium sinnvoll miteinander verknüpft, können Synergien genutzt und das Ergebnis der Verhandlung optimiert werden.

Definiert wird der Cash-to-Cash-Cycle als durchschnittliche Zeitspanne, die ein Euro, der für Rohmaterialien ausgegeben wurde, bis zum Rückfluss vom Kunden benötigt. Gemessen wird der Cash-to-Cash-Cycle in Tagen. Ein negativer Cash-to-Cash-Cycle bedeutet, dass ein Unternehmen die Forderungen der Kunden erhält, bevor die Verbindlichkeiten bei den Lieferanten beglichen werden.

Dabei spielt insbesondere die Kooperation zwischen Handel und Herstellern eine Rolle. Marketing Seite im Vordergrund. In diesen Richtlinien sind zwingende Sicherheits- und Qualitätsstandards definiert.

Im Zusammenhang der Änderungen der Organisation, der Prozesse, der Systeme oder der Technologien initiiert das Change Management die Entwicklung und Umsetzung von Strategien, welche diese Veränderungen zielführend beeinflussen. Dabei kann nahezu jeder umfassendere Eingriff in eine Unternehmung durch ein Change Management unterstützt werden.

Die Zielsetzung dieses Instrumentes besteht darin, die Akzeptanz aller Beteiligten, die Minimierung des Ressourceneinsatzes im Veränderungsprozess und die Erreichung der definierten Ziele anzustreben. Claim Management ist hauptsächlich im Projektmanagement oder bei langfristigen Verträgen vorzufinden. Es dient der Beurteilung und Überwachung von Abweichungen beziehungsweise Änderungen innerhalb von Aufträgen.

Auf dieser Basis werden die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen für den Auftraggeber und Auftragnehmer eingeschätzt. Denn nach der Auftragserteilung kommt es oftmals zu Änderungen, Nachträgen, Erweiterungen durch ungenügende und unvollständige Spezifizierung des Auftrages, Fehler beziehungsweise Änderungswünsche im Liefer- und Leistungsumfang oder aber durch unvorhersehbare Umstände. Cloud Computing bezeichnet die ausgelagerte Informationsspeicherung und —verarbeitung in einem Netzwerk.

Dabei entstehen folgende Vorteile: Der Ausfall eines Netzwerkknotenpunktes führt nicht zum Ausfall des gesamten Systems. Die Software wird auf einem virtuellen Rechner bereitgestellt, und kann auf Zeit gemietet werden. Neben diesen positiven Effekten besteht die Gefahr von Datenmissbrauch und Datendiebstahl, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Daten durch verschiedene Firmen. Unter Cocooning wird von Trendforschern eine Tendenz bezeichnet, sich aus dem öffentliche Leben in den privaten Bereich zurück zuziehen.

In diesem Zusammenhang erfährt die Ausstattung des privaten Lebensbereichs eine besondere Bedeutung zum Beispiel durch den Erwerb neuer Möbel oder Unterhaltungselektronik. So haben sich die Ausgaben für diese Güter auch in Zeiten der Finanzkrise konstant bis leicht steigend entwickelt. Ziel ist es, Neuentwicklungen nicht nur auf interne Ressourcen zu beschränken, sondern frühzeitig auf externes Know-how zurückzugreifen. Der Management- und Organisationsansatz fördert eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten, so dass im Voraus Synergien entdeckt und dann ab der Produktions- und Markteinführungsphase Kosten gespart werden können.

Dabei werden die strategischen Ziele aufeinander abgestimmt und miteinander definiert, so dass die operativen Tätigkeiten danach ausgerichtet werden können. Gemeinschaftliche, organisierte und abgestimmte Beschaffung. Es dient dazu, einen transparenten Beschaffungsmarkt zu schaffen, indem mehrere Unternehmen zu einem Beschaffungsobjekt Angebote abgeben. Compliance Management stellt sicher, dass alle verbindlichen Unternehmensrichtlinien effektiv und effizient erfüllt werden.

Die Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung sind ebenso Bestandteil von Compliance Management, wie der Vermögensschutz mit Aufdeckung und Verhinderung von Vermögensschädigungen. Beschaffungskooperationen zwischen selbstständigen Tochterunternehmen eines Konzerns werden als Conglomerate Purchasing Group Purchasing bezeichnet.

Der Kunde gibt an, welchen Wert er bestimmten Produkteigenschaften beimisst. Aus den so ermittelten Teilnutzenwerten lässt sich der Gesamtnutzen ableiten. Connectivity beschreibt die die Vernetzung der Lieferkette unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit von Softwareschnittstellen und führt zu einem unternehmensübergreifenden Austausch von Daten.

Eine umfangreiche Datenbasis und entsprechende Software versetzen die Einkaufsabteilung in die Lage, die Bestellplanung und Bestelldurchführung noch detaillierter aber gleichzeitig automatisiert abzuwickeln. Durch den Datenaustausch sowie die Schaffung einer homogenen Datenbasis können Bedarfe und Bestände entlang der Lieferkette besser geplant und disponiert werden. Eingehende Kundenaufträge können sofort mit der Verfügbarkeit der Lieferkette verglichen werden und somit entlang dieser Bestände vollständig reduziert werden.

Der Bullwhip Effekt wird so vermieden. Dieser beinhaltet die Vertragsstrategie eines Unternehmens, Vertragssteuerung und-optimierung, Vertragsverhandlungen und —verwaltung sowie das Management von Rückerstattungen, Rabatten und Gebühren. Für weitere Informationen siehe Vertragsmanagement. Das Abgrenzungsmerkmal dieser Produkte besteht darin, dass der Ge- oder Verbrauch vereinfacht wurde, beispielsweise indem verzehrfähige Mahlzeiten angeboten werden.

Corporate Social Responsibility verfolgt den unternehmerischen Ansatz, gesellschaftliche Verantwortung über die gesetzlichen Pflichten hinweg zu übernehmen. Auf Grund der zunehmenden Sensibilisierung der Konsumenten wird diese strategische Komponente zu einem immer wichtigeren Kriterium für den Unternehmenserfolg. So dient diese Ausrichtung schon heute auf Finanzmärkten als Bewertungsindikator. Die Beanstandung von Mängeln an gelieferter Ware wird mit der Forderung an eine Kostenrückerstattung verbunden.

Cross Docking ist ein logistisches Verfahren des Efficient Consumer Response ECR und bezeichnet eine effiziente Nachschubsteuerung durch die sich die Bestände im Distributionslager senken lassen und ggf. Beim Cross Docking liefert der Hersteller die Ware nicht mehr direkt zum Kunden, sondern an eine zentrale Docking Station wo eine filialgerechte Kommissionierung erfolgt und die Ware zum Kunden ausgeliefert wird.

Die ursprüngliche Funktion des Lagers wird somit aufgegeben und durch einen effizienten Umschlagplatz ersetzt. Durch die steigende Sehnsucht vieler Konsumenten nach Einzigartigkeit und Differenzierung sehen sich viele Unternehmen zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, individualisierte Produkte herstellen zu müssen. Mit diesem als Mass Customization bekannten Konzept der individuellen Massenfertigung sind weltweit inzwischen viele Unternehmen erfolgreich.

Ein Data Warehouse bezeichnet eine Datenbank, in der alle Arten von Unternehmensinformationen gesammelt und systematisch abgelegt werden. Optimalerweise haben alle Unternehmensteile Zugriff auf das Data Warehouse, damit eine durchgehende Wissensverfügbarkeit vorherrscht. Siehe Days Payables Outstanding. Dies wiederum mindert die Kapitalbindung im Unternehmen. Der Wareneinkauf auf Ziel stellt somit eine Finanzierungsquelle für das Unternehmen dar und mindert die Kapitalbindung des Unternehmens.

Siehe Days Inventory Held. Als eine Komponente des Cash-to-Cash-Cycle geben sie an wie viele Tage durchschnittlich vergehen, bis Kunden ihre Forderungen begleichen bzw. Sie messen somit die Zeitspanne, die zwischen der Realisierung eines Umsatzes und dem tatsächlichen Geldeingang nach der Zahlung der Forderungen durch den Kunden liegt. Der aus dem Controlling stammende Begriff Deckungsbeitrag stellt eine grundlegende Kennzahl dar und gibt die Differenz zwischen dem Verkaufserlös und den variablen Kosten wider.

Die Intention der Deckungsbeitragsrechnung ist es herauszufinden, in welchem Umfang ein Produkt die fixen Kosten deckt. Obwohl ein Unternehmen kurzfristig Produkte zu einem Betrag verkaufen kann, der lediglich die variablen Kosten deckt, gilt es langfristig alle Kosten zu decken um ein wirtschaftliches Agieren zu sichern.

Bestandsveränderungen Anlieferungen, Verkäufe werden hierbei in Echtzeit verarbeitet. Droht ein Artikel nicht mehr lieferbar zu sein, erfolgt eine Warnung im System. Siehe hierzu auch Out of Stock. Design to Cost strebt das Ziel an, neue Produkte unter optimalen Kostengesichtspunkten zu konstruieren und somit Kundenwünsche zu einem Minimum an Kosten zu realisieren.

Unter Desktop-Purchasing-Systeme werden Systeme verstanden, die es jedem einzelnen Mitarbeiter von seinem Rechnerarbeitsplatz ermöglichen, seine Bedarfe in Bestellungen umzuwandeln. Dies geschieht zumeist über die Auswahl der Artikel in elektronischen Produktkatalogen.

Siehe auch horizontale Integration und diagonale Integration. Services Procurement Die Dienstleistungsbeschaffung beschreibt den Einkauf von Dienstleistungen, die für den Arbeitsfluss in einem Unternehmen benötigten werden. Dabei können Dienstleistungen in ganz unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens und in unterschiedlicher Tiefe auftreten.

So können sowohl einzelne Dienstleistungen, so wie ganze Geschäftseinheiten zum Beispiel die Buchhaltung an externe Anbieter abgegeben werden. Direkte Einflussnahme des Abnehmers auf den Lieferanten zur Steigerung von dessen Leistungsfähigkeit. Zur Ermittlung des Unternehmenswertes mittels DCF-Verfahren stehen verschiedene Varianten zur Verfügung, denen wiederum unterschiedliche bewertungsrelevante Cash Flows und anzuwendende Diskontierungszinssätze zugrunde liegen.

Dispute Management unterstütz Unternehmen bei der Bearbeitung von Kundenreklamationen und Klärungsfällen, die sich auf den Forderungsbestand beziehen. Dieser enthält sämtliche Daten, die sich bereits im Buchhaltungssystem befinden, als auch Informationen, die für den Klärungsfall neu erfasst werden. Dispute Management Systeme finden insbesondere im Rahmen des Financial Supply Chain Management Anwendung und helfen mittels elektronischer Prozessabwicklung Reklamationen schneller zu bearbeiten und das Forderungsmanagement zu optimieren.

Gründe hierfür können unter anderem international auftretende Währungsrisiken, politische Instabilität oder schlechte Infrastruktur sein. Double Sourcing bezeichnet den Bezug einer Materialart bei zwei Lieferanten. Modell zur transparenten Ermittlung und Darstellung von Potenzialen zum Abschluss einer Potenzialanalyse unter Berücksichtigung der drei Modelle: Lieferantenmanagement , Beschaffungsorganisation , Beschaffungscontrolling und Global Sourcing 2. Gewichtung der Veränderbarkeit einer Warengruppe anhand des Versorgungsrisikos und der Angebotsmacht des Anbieters 3.

Auswahl der Warengruppe , Auswahl relevanter Projekte aus der Firmendatenbank und gewichtung des Potenzials Die in den unterschiedlichen Modellen ermittelden Potenziale fliesen je nach Gewichtug des Gesamtmodells in das Endpotenzial ein. Prinzip des Dual Sourcing ist das Beziehen von gleichen Beschaffungsobjekten durch zwei verschiedene, voneinander unabhängige Lieferanten. Ziel des Dual Sourcing ist es, die Gefahr des Versorgungsengpasses sowie das Risiko der Lieferantenabhängigkeit zu minimieren.

Bereitstellungszeit Die durchschnittliche Wiederbeschaffungszeit gibt die Zeitspanne an, die erforderlich ist, um Materialien bereitzustellen. Veränderungen dieser Kennzahl haben Einfluss auf die Lieferbereitschaft und die Höhe der Lagerbestände. Beim EAN-Code handelt es sich um eine europaweite genormte Schnittstelle zwischen der artikelbezogenen Datenverarbeitung der verschiedenen Handelsstufen.

Somit ermöglicht es diese Kennzahl eine globale Vergleichbarkeit des Unternehmensergebnisses herzustellen, da regionale Unterschiede zum Beispiel in Bezug auf Steuerbelange nicht berücksichtigt werden.

Im Rahmen der Beschaffung tritt der Einkäufer als Auktionsinitiator auf. Die Lieferanten stehen hierbei im direkten Wettbewerb und unter- bzw.

Ziel ist es, den jeweiligen Lieferant mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu ermitteln. Eine E-Auktion sollte am Ende einer Ausschreibungsphase zur endgültigen Entscheidungsfindung durchgeführt werden. Es sollten jedoch mindestens drei Lieferanten an einer Auktion aktiv teilnehmen und die Nachfrage sollte eindeutig spezifisiert sein, sowie einem angemessenen Wert entsprechen, um den Aufwand einer E-Auktion zu rechtfertigen. E-Business beschreibt die Gesamtheit aller automatisierbaren Geschäftsprozesse, die über Kommunikations- und Informationstechnologie abgewickelt werden.

Durch die Integration der Geschäftsprozesse und deren Automatisierung können Transaktionskosten gesenkt werden. Der Lieferant stellt hierbei dem beschaffenden Unternehmen ein Verzeichnis mit Produkt- und Dienstleistungsbeschreibungen online zur Verfügung. Im B2B-Bereich werden Lieferantenkataloge häufig in das unternehmenseigene Beschaffungssystem integriert. In einem solchen Fall sind Schnittstellen zu den jeweiligen E-Procurement - bzw. Häufig werden C-Teile über E-Kataloge beschafft.

E-Collaboration beschreibt die web-basierte Zusammenarbeit zwischen allen an einem Projekt Beteiligten Personen. Der Internet-Browser wird zur wichtigsten Kommunikationsplattform. Damit stehen alle Informationen jederzeit zur Verfügung. Ecologial Footprint beschreibt also die Nutzung und den Verbrauch von natürlichen Ressourcen, wenn diese in die Produktion eingehen oder im Zusammenhang von Dienstleistungen verbraucht werden.

Heute gibt es verschiedene Organisationen, die den Ecological Footprint von Unternehmen oder Endverbrauchern berechnen. Hierzu zählt der Informationsaustausch für eine Transaktion, die Transaktions- und Zahlungsabwicklung, sowie die damit verbundene Dienstleistungen. Ein negativer EVA hingegen, bedeutet, dass die Finanzierungskosten nicht durch das Nettobetriebsergebnis gedeckt werden. Net Operating profit after taxes , Nettobetriebsergebnis nach Ertragssteuern - Capital: Weighted average cost of capital, gewichteter Gesamtkapitalkostensatz.

Ursächlich hierfür sind bspw. Der Ausdruck Economies of Scope bezeichnet Verbundeffekte, die trotz zunehmender Produktvielfalt entstehen und Kosteneinsparungen bewirken.

Diese Synergieeffekte werden erzielt, wenn für unterschiedliche Produkte gemeinsame Ressourcen, also Fertigungsanlagen, Vertriebskanale etc. Denn dann sind die Gesamtkosten der Produktion niedriger, als die Produktkosten die entstünden, wenn die Produkte getrennt gefertigt würden.

Es entstehen Ecomonies of Scope, da eine bereits vorhandene Ressource lediglich besser ausgelastet wird und keine Neuanschaffung notwendig ist. Die Effektivitätskennzahl beschreibt das Verhältnis eines Outputs zu einem definierten Ziel. Dabei sollen Ineffizienzen entlang der Lieferkette, unter besonderer Berücksichtigung von Kundenwünschen, vermieden werden. Der Begriff Efficient Replenishment stellt eine Strategie für die Warenversorgung sowie des darauf gerichteten Kommunikationsflusses dar.

Efficient Replenishment ist die logistische Komponente des Efficient Consumer Response Konzeptes und beschreibt einen Oberbegriff, der wiederum verschiedene Konzepte zur Verbesserung zusammenfasst. Die Handelsbeziehungen werden aufgrund der weltweiten Vernetzung effizienter, wenn beispielsweise die Bonität oder die Qualität eines Lieferanten bereits durch unabhängige Dritte bestätigt wurde. Aufgrund der optimal aufeinander abgestimmten Planung wird die gesamte Supply Chain effizienter.

Die Effizienz beschreibt also die Wirksamkeit von Strukturen, beantwortet dabei jedoch nicht die Frage, ob diese Struktur grundsätzlich sinnvoll ist. Innerhalb einer EDV-Umgebung werden in dem Einkaufscockpit alle einkaufsrelevanten Kennzahlen übersichtlich dargestellt. Die Berechnung erfolgt im Hintergrund. Lieferantenumsätze und offene Bestellungen. Einkaufsdienstleistungen angeboten von Einkaufsdienstleistern haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen und werden von Unternehmen sowohl für einzelne Dienstleistungen oder sogar für ganze organisatorische Geschäftseinheiten in Anspruch genommen.

Die Einkaufsfinanzierung beinhaltet den Aufbau und die Implementierung von kunden- und warengruppengerechten Finanzierungskonzepten. Sie schützen vor Währungsrisiken und Forderungsausfall. So trägt der Einkauf durch die Ausnutzung verschiedener Modelle zur Liquiditätssteigerung des Unternehmens bei.

Die Einkaufsorganisation regelt die Struktur und die Verantwortlichkeiten in einer Einkaufsabteilung. Beim Zentraleinkauf nimmt nur eine Stelle im Unternehmen oder eines Unternehmensverbunds Einkaufsaufgaben wahr. Dadurch lassen sich Mengenrabatte und eine vereinfachte Produktionsplanung realisieren. Durch die jeweils geringeren Mengen lassen sich keine Mengenvorteile realisieren- es kann jedoch auf spezielles Know-How der Einkäufer zurückgegriffen werden.

Existiert ein federführenden Einkauf für eine bestimmte Waren- oder Produktgruppe, spricht man vom Lead Buying. Ziel ist es, die Marktposition aufgrund der Mengen- und Prozessbündelung zu verbessern. Durch diese Charakteristika versteht sich das Lead Buying als Kompromiss zwischen zentraler- und dezentraler Beschaffung. Dabei lässt sich das preisliche Einkaufsvolumen wie folgt ermitteln: Eine Tonne Rohstall kostet Euro. Eine Erhöhung des Wert ist anzustreben.

Die Berechnung der Einstandskosten basiert auf dem individuellen Angebots- oder einem veröffentlichtem Listenpreis. Von diesem werden verschiedenartige Preisnachlässe subtrahiert: Sowohl am Anfangs- als auch am Endpunkt des Rechnungsprozesses liegen die Daten in digitaler Form vor, womit eine durchgängige elektronische Abwicklung möglich ist.

Von der Erstellung der Rechnung, bis zum Zahlungsabgleich beim Rechnungssteller, werden die Prozesse elektronisch abgebildet. EBPP beinhaltet dabei zwei Teilprozesse: Hierbei wird die Rechnung dem Rechnungsempfänger auf elektronischem Weg z. Link oder E-Mail zugestellt.

Elektronischer Datenaustausch EDI bezeichnet alle elektronischen Verfahren des asynchronen, vollautomatischen Datenaustauschs zwischen den Anwendungssystemen zweier Organisationen. So können beispielsweise Daten der Warenwirtschaftssysteme der angebundenen Unternehmen ausgetauscht werden.

Der Vorteil liegt in der sehr schnellen vollautomatischen Übertragung der Daten und einer maximalen Rationalisierung der Geschäftsprozesse begründet. E-Invoicing Die elektronische Rechnungsstellung ist die papierlose Rechnungsstellung auf elektronischem Wege. Der Lieferant führt im Vorfeld alle für die Rechnungsstellung relevanten Daten zusammen und stellt diese dem Kunden zu.

Unter einem elektronischen Marktplatz wird eine elektronische, auf Internettechnologie basierende, Plattform verstanden, die sowohl Käufer und Verkäufer als auch angebotene und nachgefragte Mengen virtuell zusammenbringt. Dabei können die IT-Systeme von Kunden und Lieferanten über die Unternehmensgrenzen hinweg an den elektronischen Marktplatz angebunden werden.

Für Einkäufer besitzt der Aspekt Energieeffizienz weitreichende Implikationen. Denn vielfach kann ein Einsparpotenzial identifiziert und realisiert werden, zum Beispiel in den Bereichen Beleuchtung, Druckluft- und Pumpensysteme, Kältetechnik, Lufttechnik und Fördertechnik. Viele Unternehmen haben bereits Einsparpotenziale erkannt und suchen weltweit nach Techniken und Verfahren, welche es erlauben, die benötigte Energie wirtschaftlicher einzusetzen.

Vor diesem Hintergrund wird künftig nicht mehr allein der Anschaffungspreis eines Produktes den Ausschlag geben, sondern vielmehr die Betriebskosten , der Energieeinsatz sowie der tatsächliche Rohstoffverbrauch. E-Procurement beschreibt die elektronische Abwicklung von operativen Beschaffungsvorgängen. Systeme können beispielsweise auf Java oder anderen Entwicklungsumgebungen aufbauen. Denn diese Kompetenz stellt unter anderem sicher, dass der Einkäufer teure Ausfallzeiten in der Produktion minimieren kann.

In der Praxis wird die Versorgungssicherheit oftmals durch die Implementierung eines Konsignationslagers sichergestellt. In der Praxis ist die Abgrenzung von E-Sourcing operativer Einkauf und E-Procurement strategischer Einkauf oftmals unklar, so dass beide Begriffe für die elektronische Abwicklung des gesamten Beschaffungsmanagements eingesetzt werden.

Mit dem Extranet kann die gesamte Wertschöpfungskette eines Unternehmens Lieferanten, Hersteller, Kunden vernetzt werden. Über das Extranet können z. Interaktionen mit Lieferanten, wie Entwicklungs-, Änderungs-, Innovationsmanagement, abgewickelt werden. Forderungszession Beim Factoring handelt es sich um eine Finanzdienstleistung, die den Verkauf von Forderungen beinhaltet.

Der Kaufpreis der Forderungen ergibt sich aus dem tatsächlichen Wert der Forderungen abzüglich der Gebühr und dem Zins, den der Factor für seine Leistung verlangt. Der Factor selbst tritt nun gegenüber den Kunden seines Klienten als Kreditor auf. Ziel des Factoring-Kunden ist die Realisierung eines direkten Zahlungseingangs auch bei erst späterer Fälligkeit der Forderungen, die Minimierung des Forderungsausfallrisikos sowie die Entlastung von allen mit dem Forderungsmanagement verbundenen Aufgaben.

Dabei wird auf ein Produkt ein zusätzlicher Preis aufgeschlagen. Unter anderem soll durch diesen Preisaufschlag sichergestellt werden, dass alle Teile der Lieferkette zu menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können. Zu derartigen Fair trade Produkten zählen oftmals Güter, die auf dem Weltmarkt einem starken Preisdruck bzw.

Preisverfall unterliegen, wie zum Beispiel Bananen oder Kakao. Wenn ein Lieferant ein Produkt liefert, das nicht die vereinbarten Produktmerkmale erfüllt, so entstehen Fehlerkosten, die unterschiedlicher Natur sein können, zum Beispiel Imageverlust beim Kunden, Reklamationsbearbeitung oder Nacharbeit in der Produktion. Bei Minderlieferungen wird hingegen von Fehlmengenkosten gesprochen. Fehlmengenkosten entstehen durch Minderbelieferungen und sind somit abhängig vom Lieferservicegrad.

Je höher der Lieferservicegrad, desto geringer die Fehlmengenkosten. Die Fehlmengenquote stellt, in Kombination mit der Lieferausfallquote und dem Lieferbereitschaftsgrad , ein Instrument dar, um Lieferanten zu bewerten. Die Fehlmengenquote erlaubt Rückschlüsse auf den Umfang der Fehlmengenkosten: Als fertige Erzeugnisse werden diejenigen Produkte bezeichnet, welche die gesamte Wertschöpfung durchlaufen haben und zum Verkauf bereit stehen.

Wertschöpfungstiefe Die Fertigungstiefe eines Unternehmens misst den Anteil der von einem Unternehmen in einer Wertschöpfungskette Supply Chain erbrachten Leistungen bei der Gütererstellung.

Unter Tiefe wird dabei die vertikale Ausdehnung innerhalb der Supply Chain, also in Richtung vor- und nachgelagerter Wertschöpfungsstufen verstanden. Die Wertschöpfung bezieht sich auf die Herstellung von Gütern durch den Einsatz von Produktionsfaktoren. Sind in einem Unternehmen alle Wertschöpfungsstufen vom Rohstoffabbau bis zum fertigen Produkt vorhanden, so existiert die höchst mögliche Fertigungstiefe. Die Fertigungstiefe eines Unternehmens lässt sich durch vertikales Outsourcing verringern.

In diesem Kontext spielen insbesondere Make or Buy Entscheidungen sowie strategische Entscheidungen bezüglich der Konzentration auf die Kernkompetenzen eines Unternehmens eine Rolle. Festpreisvereinbarungen haben zum Gegenstand, dass sowohl für den Abnehmer als auch den Lieferanten der Preis in der Vertragslaufzeit determiniert ist. Dabei muss der Preis während der Vertragslaufzeit nicht fix sein, sondern es kann auch ein im Zeitablauf sinkender oder steigender Preis vereinbart werden.

Eine andere Art der Preisvereinbarung stellt die Preisgleitklausel dar. Fifo steht für First in First out und beschreibt eine Methode, um Verbrauchsmengen monetär zu bewerten. Im Gegensatz zum Lifo-Verfahren wird hier angenommen, dass zuerst eingelagerte Artikel auch zuerst wieder verbraucht werden. Das Fifo-Verfahren ist insbesondere bei verderblichen Produkten anzuwenden.

Als die Financial Supply Chain eines Unternehmens wird der monetäre Teil der Logistikkette verstanden, der parallel zur physischen Supply Chain eines Unternehmens verläuft. Dabei setzt die Financial Supply Chain als finanzielle Wertschöpfungskette bereits vor der Geschäftsanbahnung an und unterstützt den geschäftsübergreifenden Handel bis zur Zahlungsabwicklung.

Die Financial Supply Chain zielt darauf ab, die unternehmensübergreifenden Finanzprozesse zwischen Lieferanten, Herstellern, Kunden und anderen Dienstleistern zu ermöglichen. Um die Angebote eines Lieferanten kritisch zu hinterfragen und dessen Position im Wettbewerb zu analysieren, bietet sich das Five Forces Model von Porter an. Fuhrparkmanagement zur Verfügung stellt. Die Gängigkeitsanalyse ist ein Instrument zur Bestandssenkung.

Dabei wird eine Einteilung der Bestände in gängig, ungängig und völlig ungängig vorgenommen. Gängige Vorräte weisen eine Reichweite von kleiner oder gleich drei Monaten auf. Dagegen zeichnen sich völlig ungängige Bestände Obsolete Vorräte durch eine Reichweite von mehr als zwölf Monaten aus. Zur Wahrung des kaufmännischen Vorsichtsprinzips und zur Sicherstellung einer periodengerechten Zuordnung werden ungängige Bestände durch das Controlling abgewertet.

Die Abwertung verfolgt das Ziel, Auswirkungen auf die Ergebnisrechnung zu glätten und den Effekt der Verschrottung abzufedern. Neben dem Schadensersatz ist eine Schadensersatzhaftung, auch in Form einer Garantie möglich. Diese ist jedoch gesetzlich nicht definiert. Ein Garantiefall tritt ein, wenn der Lieferant für eine bestimmte Eigenschaft eines von ihm gelieferten Produktes eintritt, die er in einer unterschriebenen Garantieerklärung angeführt hat.

Bei einer solchen Erweiterung der gesetzlichen Schadenersatzansprüche erklärt sich der Lieferant bereit, ohne den Nachweis eines Verschuldens für diese bestimmten Eigenschaften einzustehen. Zeigt denAnteil der indirekten Kosten. Hohe Werte können auf Ineffizienzen hinweisen. Im Branchenvergleich oder Zeitablauf aufschlussreich. Eine Generalvollmacht ist eine Vollmacht, die zur Vertretung des Vollmachtgebers in allen Geschäften ermächtigt.

Der Bevollmächtigte handelt im Namen des Inhabers nicht aber im Namen der Firma, da die Vollmacht nicht im Handelsregister vermerkt ist. Eine Gerichtsstandsvereinbarung sagt aus, in welche örtliche und sachliche Zuständigkeit eines Gerichtes ein Vertrag entfällt. Eine solche Vereinbarung sollte aus diesem Grund Bestandteil eines jeden Vertrages sein. Bezieht ein Unternehmen von einem chinesischen Lieferanten Güter, so muss es sich bei Schadensersatzansprüchen an die chinesischen Gerichte wenden, wenn als Gerichtsstand China vereinbart wurde.

Demnach gilt auch chinesisches und nicht etwa deutsches Recht. Die Global Sourcing Strategie beinhaltet eine Ausrichten der Einkaufsaktivitäten eines Unternehmens auf die weltweit vorhandenen Beschaffungsmärkte. Die Einbeziehung ausländischer Märkte und Lieferanten hat unter anderem folgende Vorteile: Wer Global Sourcing richtig betreibt, investiert somit in die anhaltende Wettbewerbsfähigkeit seiner Unternehmung.

Beim Gozintographen handelt es sich um eine vereinfachte grafische Darstellung der Anzahl an Werk- und Zwischenstoffe, die in ein Endprodukt eingehen. Somit kann die Produktionsplanung berechnen, wie viele Werk- und Zwischenstoffe für die Produktion eines Gutes benötigt werden.

Eine Beschaffung unter ökologischen Gesichtspunkten, auch Green Procurement genannt, bringt Produzenten und Lieferanten klare Vorteile: Kosteneinsparungen durch geringe TCO , die frühzeitige Anpassung an die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen sowie eine gute Reputation bei Kunden und Zulieferern.

Eine ökologisch orientierte Beschaffung leistet damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und zum Schutz der Umwelt. Siehe auch Klimawandel , Carbon Footprint. Der Grenzertrag gibt an, in welchem Umfang die Ausbringungsmenge ansteigt, wenn ein Produktionsfaktor um Einheit erhöht wird. Als Grenzkosten werden die Kosten bezeichnet, die bei einer weiteren Mengeneinheit eines Produktes zusätzlich anfallen.

Über die Website http: Beim Gutschriftverfahren wird durch den Lieferanten keine Rechnung im klassischen Sinn an den Kunden geschickt. Vielmehr sendet hier der Kunde Einkäufer dem Lieferanten nach der Buchung des Wareneingangs eine elektronische Mitteilung, welche besagt, dass eine Zahlung über die im Wareneingang gebuchten Artikel zu den definierten Preisen erfolgen wird.

Das Gutschriftverfahren ersetzt somit die Kreditorenrechnung und kann daher als Paradigmenwechsel bei der Bezahlung von Gütern gesehen werden. Beim Heavy-User Konzept wird die Einkaufsverantwortung für eine Warengruppe auf eine bestimmte organisatorische Einheit übertragen. Dieser übernimmt dann die Aufgaben des Zentraleinkaufs für den gesamten Konzern. Ziel eines Heavy-User-Konzepts ist es, innerhalb des Beschaffungsprozesses eine Kombination aus spezifischem Know-how der Fachabteilung und dem kaufmännischen Wissen des Einkaufs herzustellen.

Unter Hedging versteht man ein Finanzgeschäft zur Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie zum Beispiel Wechselkursschwankungen oder Veränderungen von Rohstoffpreisen. Diese Absicherung beinhaltet ein Finanzgeschäft als Gegenposition, wobei sich das Risikoprofil dieses Finanzgeschäfts dabei spiegelbildlich zu dem der abzusichernden Transaktion verhält. Es wird somit sichergestellt, dass der Wertverlust der einen Position durch den Kursgewinn der Gegenposition kompensiert wird und die Gesamtposition bezüglich des Risikos ausgeglichen ist.

Hilfsstoffe gehen in ein Produkt ein, erfüllen jedoch im Gegensatz zu Rohstoffen nur eine untergeordnete Funktion. Als Beispiel für Hilfsstoffe können Schrauben genannt werden. Der Höchstbestand definiert den maximalen Lagerbestand, also die Materialmenge, die maximal im Lager vorhanden sein darf. Ziel ist die Vermeidung eines zu hohen Lagerbestandes verbunden mit einer zu hohen Kapitalbindung. Ein sogenannter Hochzeitsrabatt tritt immer dann auf, wenn zwei Unternehmen miteinander im Zuge einer Übernahme verschmelzen.

Gemeint ist damit die Aufforderung an die bestehenden Lieferanten beider Unternehmen, den Kauf eines Unternehmens zu bezuschussen, um somit weiterhin auf der Liste der Zulieferer zu verbleiben. Die horizontale Kooperation beschreibt die Zusammenarbeit zweier Unternehmen der gleichen Wertschöpfungsstufe.

Siehe auch diagonale Kooperation und vertikale Kooperation. Im logistischen Kontext beschreibt ein Hub einen zentralen Umschlagplatz für Güter, die kommissioniert und im Anschluss auf kleinere Lager verteilt werden. So kann beispielsweise für ein Unternehmen, das in Europa in verschiedenen Ländern vertreibt oder produziert, an einem zentralen Ort ein Hub eingerichtet werden, von welchem aus die Güter an jeweilige kleinere Lager geliefert werden.

Hub wird oftmals mit Zentrallager oder Drehkreuz übersetzt. Es sagt aus, dass er die temporäre Vollmacht übertragen bekommen hat im Auftrag eines anderen zu unterzeichnen. Niedrige Quoten können Hinweise auf eine zu sehr national ausgerichtete Beschaffung hinweisen. Die Incoterms definieren einheitliche internationale Regeln zur Auslegung von handelsüblichen Vertragsformeln.

Sie definieren somit insbesondere auch für den zwischenstaatlichen Handelsverkehr eindeutige Klauseln. Unter indirektem Material sind solche Güter zu verstehen, die nicht direkt in ein Enderzeugnis eingehen. Hierzu zählen zum Beispiel Büroartikel.

Siehe auch direkte Materialien. Individual Sourcing beschreibt die eigenständige und unabhängige Beschaffung. Bei Insourcing handelt es sich um die Reintegration von Leistungsprozessen eines Unternehmens.

Diese Leistungsprozesse können unter Umständen zu einem früheren Zeitpunkt im Rahmen des Outsourcing ausgegliedert worden sein. Siehe Electronic Data Interchange. Bei einem Internal Sourcing besteht eine unmittelbare geografische Nähe zum Lieferanten. In der Praxis befinden sich Kunde und Lieferant zum Beispiel in einem Industriepark, die Lieferanten sind also direkt an der Produktionsstätte angesiedelt.

Siehe Electronic Bill Presentment and Payment. Das Interviewing umfasst die systematische Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Gesprächen, die mit spezifischen inhaltlichen Zielen durchgeführt werden. Grundsätzlich kann jede Unterredung systematisch vorbereitet werden, allerdings steht die Intensität in Korrelation zu der Bedeutung, die der Interviewer dem Gespräch beimisst. Das Interviewing verfolgt die Zielsetzung, den Zeiteinsatz aller Beteiligten sowie den Zielerreichungsgrad zu optimieren.

Darüber hinaus lassen sich Mitschriften strukturierter Gespräche im Nachgang besser für Dritte nachvollziehen. Das Intranet ist ein unternehmens- oder organisationsinternes Netzwerk, welches einen zentralen Datenzugriff und Informationsaustausch ermöglicht.

Als abgegrenztes Netz eignet sich das Intranet für den Austausch von sensiblen Daten. Informationen und Applikationen werden den Mitarbeitern hierbei über einen Webserver zur Verfügung gestellt.

Das Pendant zum Intranet ist das Extranet. Die International Standardization Organisation ist ein Zusammenschluss der nationalen Normungsgremien. Ein Junktimgeschäft ist eine besondere Form des Verbundgeschäftes. Jedes der beiden Unternehmen agiert einmal als Lieferant und einmal als Abnehmer.

Dabei erfolgt die Versorgung der Produktion mit Roh- und Halbfertigprodukten nicht nur möglichst bestandslos und fertigungssynchron, sondern auch in der Reihenfolge, in der die Roh- und Halbfertigprodukte in der Produktion benötigt werden. Damit das Verfahren beanstandungslos funktionieren kann, müssen alle liefer- und produktionsrelevanten Daten von Herstellern und Zulieferern gemeinsam genutzt sowie die betrieblichen Abläufe aufeinander abgestimmt werden.

Just-in-Time ist ein logistisches Konzept, dass die möglichst bestandslose, fertigungssynchrone Versorgung der Produktion mit Roh- und Halbfertigprodukten zum Ziel hat. Damit sollen Eingangs- und Produktionslager reduziert und wenn möglich gänzlich überflüssig gemacht werden.

Kaizen Management bedeutet das Einleiten eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses zur dauerhaften Steigerung des Kundennutzens. Dabei stellen sich Veränderungen nicht sprunghaft sondern allmählich ein. Kaizen richtet sich somit auf die ständige Suche nach Ursachen von Problemen, um alle Aktivitäten im Unternehmen ständig zu verbessern und den Konsumentennutzen dauerhaft zu steigern.

Kaizen macht die kontinuierliche Verbesserung zum Bestandteil des selbständigen Handelns jedes einzelnen Mitarbeiters. Kanban bezeichnet die zeitsynchrone Steuerung der Fertigung nach dem Pull-Prinzip. Es handelt sich dabei um ein dezentrales Planungs- und Steuerungsverfahren auf Basis eines sich selbst steuernden Regelkreises.

Kanban verfolgt das sogenannte Supermarktprinzip. Demnach wird eine Lücke, die durch die Entnahme von Waren aus dem Lager entsteht, unmittelbar wieder mit dem gleichen Artikel aufgefüllt. Als Hilfsmittel dienen Behälter, welche in einem Pufferlager aufbewahrt werden und mit einer Karte versehen sind. Ausgelöst wird der Prozess stets durch die im Produktionsprozess nachgelagerte Produktionsstufe, dies bedeutet, dass die Endmontage Auslöser des gesamten Prozesses im Unternehmen ist.

Der Kapazitätsauslastungsgrad gibt das Verhältnis der verfügbaren Kapazität zum Beispiel einer Maschine zur tatsächlich genutzten Kapazität an. Es wird also der tatsächliche Auslastungsgrad des Betrachtungsobjektes angegeben.

Die ungenutzte Kapazität erzeugt Leerkosten beziehungsweise Opportunitätskosten. Im Rahmen der Produktion gilt es bei einer längerfristigen Über- oder Unterauslastung der verfügbaren Kapazität eine Kapazitätsanpassung Investition, Deisnvestition vorzunehmen. Ziel ist es, das gebundene Kapital möglichst gering zu halten, um die Liquidität des Unternehmens sicher zu stellen sowie dessen Innenfinanzierungskraft zu stärken. Bei einem Kataloglieferanten handelt es sich um einen Lieferanten für Standard- oder Normteile, die aus einem Katalog bestellt werden.

Unter Katalogmanagement versteht man die Verwaltung von elektronischen Produktkatalogen. Besonders indirekte Güter lassen sich über dieses Medium beschaffen, da sie sich gut in Katalogen beschreiben lassen. Ein Käufermarkt beschreibt eine Marktsituation, in der das Angebot steigt aber die Nachfragesituation konstant ist.

Alternativ kann sich auch das Angebot auf einem konstanten Niveau bewegen und die Nachfrage sinken. Beide Szenarien haben zur Folge, dass ein Angebotsüberschuss auftritt und eine Preissenkung wahrscheinlich ist.

Der Einkäufer befindet sich also in einer besseren Verhandlungsposition als der Verkäufer. Der Käufer hingegen verpflichtet sich, den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und den gekauften Gegenstand anzunehmen. Ein Kaufvertrag bedarf nicht der Schriftform und unterliegt keinem Formerfordernis.

Kennzahlen werden zur laufenden Überwachung der Unternehmensabläufe und zum Benchmarking eingesetzt. Kennzahlen dienen somit zum einen der Transparenz und decken zum anderen Handlungsbedarfe auf. Als Kernkompetenzen eines Unternehmens werden besondere Fähigkeiten bezeichnet, über die das Unternehmen auf einem bestimmten Gebiet verfügt.

Bei Kernkompetenzen handelt es sich um eine schwer imitierbare Kombination aus Fähigkeiten, Routinen und materiellen Aktiva. Unterschieden werden materielle und immaterielle Kernkompetenzen. Während materielle Kernkompetenzen, zum Beispiel Maschinen, von Konkurrenten imitiert werden können, stellen Fähigkeiten personenabhängige, immaterielle Kernkompetenzen dar, die die Wissensbasis des Unternehmens bilden und von Konkurrenten nur schwer nachgeahmt werden können.

Bei Routinen handelt es sich ebenfalls um immaterielle Kernkompetenzen, die jedoch personenunabhängig und somit im Unternehmen gebunden sind.

Das Key Account Beschaffungsmanagement wird bei Lieferanten angewendet, die für das beschaffende Unternehmen von herausragender Bedeutung sind und aufgrund dieser Stellung eine Schlüsselposition für den Unternehmenserfolg einnehmen.

Sämtliche mit der Beschaffung bei diesen Lieferanten verbundenen Aktivitäten werden aus der Standardeinkaufsorganisation des Unternehmens ausgegliedert und zentral von einer Stelle betreut. Der Begriff Kick-Off ist ein aus der amerikanischen Sportwelt übernommener Begriff, der im Zusammenhang des Projektmanagements die Veranstaltung beschreibt, die den Beginn eines Projektes determiniert.

In dieser Veranstaltung, an der in der Regel neben dem Auftraggeber auch alle Projektteilnehmer teilnehmen, werden die Vorgehensweise und die Aufgabenverteilung, welche eine termingerechte Bearbeitung des Projektes sicherstellen, erläutert. Bislang fehlte in den Einkaufsabteilungen vieler Unternehmen und Betriebe eine systematische Verbindung umweltbezogener Kriterien mit dem Beschaffungswesen. Es mangelte an erprobten Mustern sowie definierten Handlungsmöglichkeiten.

Psychology of Sport and Exercise, 14 5 , Exercise maintenance after rehabilitation: How experience can make a difference. Förderung von körperlicher Aktivität im betrieblichen Kontext: Ein randomisiertes Kontrollgruppen-Design zur Untersuchung von stadienspezifischen Interventionseffekten. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 18, Initiation and maintenance of physical exercise: Stage-specific effects of a planning intervention.

Research in Sports Medicine, 12, Überprüfung der Stadienspezifität der Processes of Change bei Besuchern eines internetbasierten Expertensystems zur Bewegungsförderung. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 12, Modeling health behavior change: How to predict and modify the adoption and maintenance of health behaviors.

An International Review, 57, Interventions to break and create consumer habits. The case of physical activity. Psychology of Sport and Exercise, 9 1 , Evaluation im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Die Evaluation sollte in Form einer wiederholten Analyse z. Hierzu ist es nicht immer nötig, alle Analyseverfahren der Eingangsanalyse zu wiederholen.

Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die gleichen Personengruppen und Tätigkeitsbereiche in die Evaluation eingeschlossen sind. Nun ist festzustellen, wie weit man von der Zielsetzung entfernt ist oder ob man diese bereits erreicht hat. Damit Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement möglichst reibungslos und flüssig ablaufen kann sollten Sie den zeitlichen Ablauf genau planen. Abhängig von der Anzahl der Beschäftigten und den ausgewählten Analyseverfahren, dauert die Auswertung der Ergebnisse.

Hierfür sollten realistischer Weise Monate eingeplant werden. Nach der Ergebnisauswertung sollten Sie eine Kommunikationsphase einplanen in der die Erkenntnisse an die Unternehmensleitung, die Führungskräfte und vor allem die Mitarbeiter weitergeleitet und erläutert werden.

Es ist wichtig, dass die Ergebnisse über alle Ebenen und über unterschiedliche Kanäle verteilt werden, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Bei dezentral organisierten Unternehmen ist dies besonders zu beachten und bedarf mehr Zeit als bei zentral geführten Organisationen. Planen Sie hierfür ca. In diesen Ergebnispräsentationen sollten Sie auch schon die nächsten Schritte in Ihrem BGM ankündigen, damit deutlich wird, dass nicht nur analysiert, sondern auch umgesetzt wird.

Diese können sehr unterschiedlich aussehen und sollten abgeleitet von den Analysenergebnissen ausgewählt werden und alle Zielgruppen im Unternehmen mit einbeziehen. Nun kann es los gehen. Lassen sich die Wirkungen auch durch Kennzahlen messbar machen? Um diese Fragen zu beantworten führen Sie nun eine erneute Analysephase Ergebnisevaluation durch. Hierbei ist es wichtig, dass Sie die selben Messverfahren und Messinstrumente wie in Ihrer 1. BGM-Analyse einsetzen, um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen.

Da die Vorgehensweise und Instrumente nun bereits bekannt und vorhanden sind wird sich die Dauer der Durchführung hier auf ca. Auch diese Ergebnisse sollten wieder an die Belegschaft kommuniziert werden. Dieser kontinuierliche BGM-Prozess bedarf einer gründlichen Planung und sollte vom Aufwand nicht unterschätzt werden, deshalb ist es sinnvoll eine feste Stundenanzahl bzw.

Diese personenbezogenen Daten sind besonders sensibel, weshalb der Datenschutz und -sicherheit so eine hohe Bedeutung erfährt, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.

In diesem Zusammenhang ist es problematisch, dass es keine gesetzlichen Vorgaben dazu gibt, wer die gesammelten Daten einsehen und verwenden kann, sodass der Datenschutz der sensiblen Daten im Grunde genommen ungeklärt ist. Theorie und Praxis, Durch die Digitalisierung der Daten ist eine Kontrolle dieser Gesetze nicht immer einfach, was Datenmissbrauch begünstigen kann. Der Datenschutz ist daher auch ein wichtiges Auswahlkriterium, wenn Unternehmen sich für digitale Instrumente entscheiden, da sie ihren Mitarbeitern gegenüber versichern müssen, dass sie ihre individuellen Daten nicht sehen können Röttker, Dennoch sollte der Datenschutz das dBGM nicht ausbremsen.

Eine private Krankenversicherung unterliegt bspw. Rechtliche Ausnahmen sind bspw. Daher kommt als Grundlage nur die Einwilligung der Beschäftigten gem. An einer solchen Einwilligung werden seitens des Datenschutzes hohe Anforderungen gestellt, da sie auf der freien Entscheidung des Betroffenen beruht. Gerade im Kontext des Angestelltenverhältnisses kann diese Freiwilligkeit fragwürdig sein. Freiwillig ist die Entscheidung erst dann, wenn diese auch verweigert werden kann, ohne das ihm eine Benachteiligung droht.

Eine Benachteiligung birgt allerdings nicht nur die Drohung von Nachteilen, sondern auch in Aussicht gestellte Vorteile können die Freiwilligkeit beinträchtigen ebd. Aus diesem Grund sollten die Unternehmen bspw. Für das BGM interessant ist, dass es durchaus umsetzbar ist, eine gesonderte und transparent geregelte Vereinbarung zusätzlich zum Arbeitsvertrag geschlossen werden kann, dass solche gesundheitsrelevanten Daten erhoben werden dürfen.

Allerdings muss dem Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit gegeben sein, dass er diese Vereinbarung in der Zukunft jederzeit widerrufen kann und das mit diesem Wiederruf die bis dahin erhobenen Daten gem. Betriebliches Gesundheitsmanagement in dezentral organisierten Unternehmen. Dezentral organisierte Unternehmen haben viele Besonderheiten. Nicht selten fühlen sich die dezentralen Standorte vernachlässigt und haben das Gefühl, dass man sie vergisst.

Die Standorte werden aufgrund der geringeren Mitarbeiteranzahl oft nicht so betreut, wie sie es sich wünschen würden. Gesundheitstage , finden nur in der Zentrale statt und auch die Kommunikation erreicht nicht immer jeden dezentralen Beschäftigten.

Besonders bei der Einführung eines BGMs in dezentral organisierten Unternehmensstrukturen ist es wichtig, Vertreter aus allen Standorten, die sog. Gesundheitskoordinatoren, Gesundheitspaten, Gesundheitspartner bzw. Gesundheitspiloten, in einem gemeinsamen Gremium zu integrieren. Anpassungen oder Alternativen abstimmen. Darüber hinaus sind die Gesundheitspiloten bzw.

Gesundheitskoordinatoren meist auch diejenigen, die die konkrete Vorgehensweise dann vor Ort organisieren und umsetzen. Alles andere lässt sich lernen. So lassen immer mehr Betriebe Gesundheitsverantwortliche, wie z. Diese erfahren dann z.

Bewegung, Ernährung, Stressabbau und können diese Kenntnisse dann an ihre Kollegen in den Standorten weiter geben. So ist es nicht jedermanns Ziel, Vegetarier zu werden oder komplett auf Alkohol zu verzichten. Ebenso möchte nicht jeder gleich einen Marathon laufen oder an der nächsten Olympiade teilnehmen. Betriebliches Gesundheitsmanagement speziell für ältere Mitarbeiter. Der demografische Wandel macht auch vor dem Betrieb nicht halt.

Die Erkenntnis, dass die meisten Menschen heutzutage älter werden, als noch vor 50 oder 60 Jahren, ist nicht neu. Neben vielen Vorteilen darf aber nicht verschwiegen werden, dass dies auch strukturelle Veränderungen zur Folge hat.

Derzeit sind rund 30 Prozent aller Arbeitnehmer zwischen 50 und 64 Jahren. Die Zahl wird bis auf rund 40 Prozent steigen. In diesem Beitrag soll geklärt werden, welche Aufgaben das betriebliche Gesundheitsmanagement übernehmen kann, um den Bedürfnissen älterer Arbeitnehmer im Betrieb gerecht zur werden. Schon jetzt sind ältere Arbeitnehmer unverzichtbar für den Betrieb. Dies liegt vor allem an der langjährigen Erfahrung im fachlichen und zwischenmenschlichen Bereich.

Darüber hinaus müssen sich Unternehmen im Klaren sein, dass der bevorstehende Fachkräftemangel eine erhebliche Schwierigkeit darstellt und gerade deshalb ältere Arbeitnehmer eine wertvolle Ressource sind. Allerdings hat gerade diese Gruppe auch mit den natürlichen Begleiterscheinungen des Älterwerdens zu kämpfen.

So kann die physische Leistungsfähigkeit mit steigendem Alter abnehmen. Bekannte Beispiele hierfür sind:. Es ist daher wichtig, Arbeitsplätze altersgerecht zu gestalten. Darüber hinaus spielen die Bereiche Arbeitsorganisation und Gesundheitsförderung eine sehr wichtige Rolle.

Und genau hier kann das Betriebliche Gesundheitsmanagement aktiv werden. Schon jetzt müssen in den Betrieben die Weichen für die Auswirkungen des demografischen Wandels gestellt werden. Ansonsten kann es zukünftig zu Personalengpässen, Schwierigkeiten in der Arbeitsorganisation oder langen Fehlzeiten kommen.

Bevor man mit der Gestaltung altersgerechter Arbeitsplätze beginnt, muss deutlich werden, was überhaupt unter altersgerecht verstanden wird. Hierbei ist eine Definition des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sehr hilfreich, die sich wie folgt zusammenfassen lässt:. Durch eine Altersstrukturanalyse ist es möglich, schon jetzt mögliche Zukunftsszenarien zu erkennen.

Diese dienen als Arbeitsgrundlage für die Gestaltung der Arbeitsorganisation, des Personalmanagements und der Risikoanalyse. Ältere Mitarbeiter werden für die Wirtschaft immer wichtiger. Zu den wichtigsten Arbeitsfeldern gehören hierbei die Umstrukturierung der Arbeitsorganisation, die altersgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes und die Angebotserweiterung im Bereich der Gesundheitsförderung. Alle drei Bereiche wurden in diesem Artikel vorgestellt.

Unterschiede in der Risikoprävention bei Männern und Frauen. Auf der Führungsebene wird gesehen, dass zufriedene Mitarbeiter, die sich in das Unternehmen einbringen können und dürfen, leistungsstärker sind. Um aber eine optimale Wirkung der verschiedenen Mittel des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu erzielen, sollte man nicht die unterschiedlichen Bedürfnisse von weiblichen und männlichen Mitarbeitern aus dem Auge verlieren. Ein guter Umgang mit Stress ist zum Erzielen der besten Leistungen genauso wichtig wie ein gesunder Körper.

Nur wenn man auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement die Ungleichheit der Geschlechter erkennt und die Betriebsführung darauf abstimmt, kann man eine Chancengleichheit der Geschlechter möglich machen.

Deshalb werden in der betrieblichen Risikoprävention Aspekte des Gender Mainstreaming genutzt. Man kann Ungleiches nicht gleich machen. Genauso ist man sich in der öffentlichen Diskussion wie auch in der Forschung mittlerweile bewusst, dass es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt. Dass man auch im Unternehmen auf die verschiedenen Lebenssituationen der einzelnen Mitarbeiter eingehen muss ist wichtig, denn nur so kann man Arbeitnehmer langfristig optimal fördern und so die besten Leistungen abrufen.

Zudem kann man typische Risiken wie psychische und physische Erkrankungen besser vorbeugen. Zunächst ist es wichtig, sich die wichtigsten Werkzeuge des Betrieblichen Gesundheitsmanagements vor Augen zu halten:. In einer Gesellschaft die es zunehmend anstrebt, dass auch Männer sich während einer Elternzeit oder in Teilzeit um den Nachwuchs kümmern, kann es beispielsweise sinnvoll sein, Abteilungsleiter und Führungspersonal zu diesem Thema zu sensibilisieren.

Frauen hingegen benötigen Unterstützung bei der Organisation von Familie und Beruf. Um das Risiko von psychischen und physischen Erkrankungen bei Mitarbeiterinnen wie auch Mitarbeitern zu minimieren sollten verschiedene Themenbereiche geschlechterspezifisch aufbereitet werden. Welche Angebote man im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements anbietet hängt nicht nur vom jeweiligen Geschlecht ab, sondern auch von der Tätigkeitsebene.

Männer sind überproportional oft in Führungspositionen tätig, Frauen hingegen üben vermehrt Sekretariats- und Sachbearbeitertätigkeiten aus. Während es für männliche Mitarbeiter noch immer normal ist in Vollzeitbeschäftigungen tätig zu sein, werden Teilzeitbeschäftigungen oft von Frauen ausgeübt. Das typische Rollenbild bringt es mit sich, dass Frauen sowohl den Beruf wie auch die Familie unter einen Hut bringen müssen. Der Wiedereinstieg in eine Vollzeittätigkeit ist erschwert, zudem ist Frauen in einer Teilzeitstelle oft der Aufstieg verwehrt.

Unternehmen müssen sich innerhalb des Betrieblichen Gesundheitsmanagements darauf einstellen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiters flexible Arbeitszeitmodelle anzubieten, so dass unnötige Spannungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vermieden werden. Zu starre Arbeitszeiten führen eher dazu, dass Frauen wie Männer und Leistungs- und Zeitdruck geraten, denn sie möchten sowohl ihrer Arbeit wie auch der Arbeitsstelle gerecht werden.

Diese bisher geschlechterspezifische, weibliche Problematik verlagert sich zunehmend in die Mitte, denn auch immer mehr Männer möchten der Familienplanung und dem Nachwuchs mehr Platz einräumen. Dass es einmal hektischer werden kann und man zeitweise verzweifelt vor einem nicht zu bewältigenden Berg Arbeit steht, ist Realität.

Wer jedoch chronisch überfordert ist und körperlich wie auch geistig ausgepumpt ist, derjenige hat ein erhöhtes Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einem Burn-out zu erkranken.

Auch in diesem Bereich gibt es Hinweise darauf, dass Männer und Frauen unterschiedlich mit Stress umgehen und diesen verarbeiten. Auch die Auslöser für ein Burn-out sind wahrscheinlich geschlechterspezifisch. Demnach reagiert das männliche Gehirn eher auf externe Reize, das weibliche Gehirn hingegen eher auf interne Stressoren.

Zur Risikoprävention sollten diese Auslöser während einer Stress-Schulung also besondere Beachtung finden. Möchte man Schulungen zum Umgang mit Stress anbieten dann kann man das richtige Verhalten in Stresssituationen auch üben. Hier sollte berücksichtigt werden, dass Frauchen dazu neigen in stressigen Situationen lösungsorientiert vorzugehen und im Team zu arbeiten. Männer werden hingegen vermehrt aggressiv oder vermeiden die stressauslösenden Situationen, auch durch die Flucht in Süchte.

Auch im Bereich der Ernährung gibt es geschlechterspezifische Unterschiede. Das geht aus dem Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hervor der Anfang veröffentlichte wurde. Demnach essen Männer pro Woche fast doppelt so viel Fleisch wie Frauen.

Hier scheinen vor allem Männer zwischen 19 und 24 Jahren gesundheitsgefährdend zu leben, denn Männer in dieser Altersgruppe trinken viermal mehr gezuckerte alkoholische Getränke wie Alkopops, Liköre oder Cocktails als Männer anderer Altersgruppen. Solche aktuellen Ergebnisse sollten auch bei der Planung von internen Angeboten zum Thema Gesundheit und Ernährung miteinbezogen werden.

Peter Kölln, Arbeitsmediziner und praktizierender Betriebsarzt hat sich auf das Thema Gesundheitskommunikation spezialisiert. Hierbei liegt ihm besonders am Herzen auch die Männer im Betrieb zu erreichen und für Ihre eigene Gesundheit und die Mitarbeitergesundheit zu sensibilisieren.

Da sich Männer weniger in Behandlung begeben, weniger sich mit der eigenen Gesundheit beschäftigen und das Thema Gesundheit eher als langweilig empfinden, sind die richtigen Kommunikationsstrategien und -wege von zentraler Bedeutung.

Da muss man wirklich nicht erwarten, dass da jemand hinschaut. Die klassische Gesundheitskommunikation verfolgt die zentralen Aufgaben: Informieren, Aufklären und zu gesundheitsförderlichem Verhalten motivieren, alles ohne den Genderaspekt zu berücksichtigen.

Leider gibt es bislang recht wenig Literatur zur gendersensiblen Gesundheitskommunikation. Da Gesundheits-Kampagnen sich meist an die gesamte Bevölkerung wenden, werden nur selten die Männer explizit angesprochen. Höchstens bei urologischen Erkrankungen. Ansonsten ist Gesundheit, sei es in Apotheken ausliegenden Zeitschriften oder auf Werbeplakaten der Krankenkassen immer schön, zufrieden und mit lächelnden Gesichtern verkörpert.

Zeitschriften, die auch mal die Realität abbilden und echte kranken Menschen zeigen, bekommen böse Leserbriefe und Ärger mit ihren Werbekunden. Warum ist das so? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit vielen Jahren der Arbeitsmediziner Dr. Er arbeitete viele Jahre in den unterschiedlichsten Branchen, so z. Er interviewte einige Kollegen um dieser Frage nachzugehen und fand Folgendes heraus. Männer können meist viele Jahre auf eine stabile Gesundheit bauen.

Sie kommen nur selten in die Situation, dass ihre Gesundheit ihnen Sorgen bereitet. Anders als Frauen werden sie auch nicht durch eine Schwangerschaft gezwungen zeitweise objektiv im Sinne des Kindes gesünder zu leben. Krank und schwach sind die anderen.

Dazu kommt die negative Verstärkung des gesundheitsschädlichen Verhaltens. Denn die Folgen von Zigarettenkonsum, zu viel Alkohol, Bluthochdruck, Übergewicht oder schlechter Ernährung spürt man erst einmal nicht. Die Warnungen der Ärzte und Medien scheinen auf einen persönlich nicht zuzutreffen. Ein starker Ansporn, um einfach weiter zu machen wie bisher, wie wir nun aus der Lernpsychologie wissen.

Unter diesem Gesichtspunkt kann man das Gesundheits-Verhalten eines Mannes in drei Phasen einteilen, die sich direkt mit dem Lebenswandel verknüpfen. Sie geht von der Pubertät bis zum Sie dauert vom 30sten bis zum 50sten Lebensjahr. Es muss ja auch viel geschultert werden in der Rushhour des Lebens.

Unter dem Einfluss von negativer Verstärkung, können hier Verhaltensweisen angenommen werden, die langfristig krankmachende Effekte nach sich ziehen.

Auch Risikoverhalten setzt sich in diesem Alter durch: Arbeitet ein jähriger Mann täglich zwölf Stunden, kann sich kaum noch von seiner Arbeit distanzieren und ist auch noch am Wochenende für Mailanfragen erreichbar, wird er vermutlich Rücken- oder Brustschmerzen entwickeln. Doch er wird diese beiseite schieben, um weiter leistungsfähig zu bleiben. Der Körper signalisiert ihm Grenzen, doch seine Wahrnehmung, dass er weiter kommt und letztlich nichts Schlimmes passiert, verstärkt sein Handeln negativ.

Und wenn dieses Verhalten durch das Ausbleiben von Konsequenzen negativ verstärkt wird, nimmt der fatale Lernprozess seinen Lauf. Dann denkt ein Mann: Bis jetzt ist doch auch noch nichts passiert! Männer bei der Ehre packen. Männer haben andere Motive zur Gesunderhaltung als Frauen. So wundert es nicht, dass zu den Typischen Männer-Sportarten z. Hierbei lieben es Männer ein Risiko einzugehen ohne Gefahr zu laufen verletzt zu werden. Spannung und Abenteuer bringen das Adrenalin nach oben und ähnlich wie in der Pubertät hat Mann die Gelegenheit seine Leistungsgrenzen auszutesten.

Und wenn das dann auch noch zusammen mit anderen in einer sympathischen Runde stattfindet, ist das 3. Ja, auch Männer sind eitel. Aber auch dieses ästhetische Motiv ist bei Männern nicht zu unterschätzen. Auch wenn sie das in der Gruppe natürlich nie zugeben würden. Wochenplan integrierbar sein sollte. Auch bei Ernährungsverhalten fällt es uns leichter erst einmal mehr von den gesunden Sachen zu essen statt auf die ungesunden Leckereien komplett zu verzichten.

Besonders in der Gesundheitskommunikation spielen diese Spezifika eine wichtige Rolle. Die Gesundheitsclips im Intranet. Ein Healthcast ist eine betriebliche Mitarbeiterkurzschulung in Form eines Videopodcasts. Als unterhaltsame Kurzintervention soll er für Gesundheitsthemen sensibilisieren. Mit einem Healthcast sollen vor allem Mitarbeiter erreicht werden, die ihre Gesundheit eher vernachlässigen. Typisch ist für diese Zielgruppe, dass sie sich meist erst dann aktiv um ihre Gesundheit kümmert, wenn sie spürbar erkrankt sind.

Prägnante Bilder und einfache Formulierungen sorgen für gute Einprägsamkeit — fast wie eine Wort-Bild-Marke, wie wir sie aus der Werbung kennen. Mitarbeiter mit einem vernachlässigenden Gesundheitsverhalten haben häufig ein funktionales Empfinden Ihres Körpers, im Sinne: Warum dann nicht auch als humorvoll-trockener Gesundheitsfan auf die gleiche Weise zu Gesundheit? Im Intranet eines Unternehmens kann der Healthcast von jedem Mitarbeiter abgerufen werden.

Vorgesetzten, die den Healthcast Mitarbeitern zeigen und die Inhalte dann gemeinsam diskutieren möchten, steht er als Download zur Verfügung.

Deshalb macht es Sinn, diese innovative Art der Gesundheitskommunikation mit dem Unternehmenslogo gebrandet zu präsentieren: Mitarbeiter fühlen sich auf diese Weise persönlich vom Arbeitgeber angesprochen und erleben eine direkte Wertschätzung, weil ihr Wohlergehen zum Unternehmensanliegen wurde.

Hemmnisse für Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Betriebspraxis. Das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement — BGM ist leider noch nicht in allen Unternehmen angekommen und wird auch noch bei Weitem nicht in allen Betrieben umgesetzt. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Betrachtet man die Kosten für Arbeitsunfähigkeit, so zeigt sich sehr schnell, dass diese Annahme nicht stimmt. Hier einkalkuliert sind Lohnfortzahlung, Bruttowertschöpfungsausfall, Qualitäts- bzw.

Servicemängel und Mehrbelastung der Kollegen. Für ein Unternehmen mit z. Kurzvortrag - Der gesunde Führungsstil. Das erfahren Sie im Audiointerview Schichtarbeit und Betriebliches Gesundheitsmanagement. In Betrieben mit Schichtarbeit ist ein gut funktionierendes Betriebliches Gesundheitsmanagement ganz besonders gefragt.

In vielen Branchen ist die Schichtarbeit ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitsorganisation. Dies bezieht das produzierende Gewerbe ebenso mit ein, wie den Dienstleistungssektor oder den öffentlichen Dienst. Dies gilt vor allem für Modelle, in denen auch Nachtarbeit ein fester Bestandteil ist.

Aus diesem Grund ist es für das Betriebliche Gesundheitsmanagement besonders wichtig, in diesem Bereich aktiv zu werden. Im Mittelpunkt steht hierbei die Entwicklung eines sogenannten gesundheitsorientierten Schichtarbeitssystems. Darüber hinaus sollte das BGM auch Hilfestellungen für die Arbeitnehmer entwickeln, die diese selbst anwenden können. Neben der allgemeinen Schichtarbeit soll dieser Artikel einen besonderen Fokus auf die Nachtarbeit innerhalb eines Schichtsystems legen, da diese generell eine hohe Belastung darstellt.

Schichtarbeit kann sehr unterschiedlich gestaltet sein. Generell wird darunter diejenige Arbeitsorganisation verstanden, bei denen eine Arbeitsperson abwechselnd vormittags, nachmittags oder nachts arbeitet. Oftmals werden hierfür auch die Begriffe Früh-, Spät- und Nachtschicht verwendet. Zu den bekanntesten Formen dieser Wechselschicht gehören sicherlich 2-Schicht und 3-Schicht-Modelle, bei denen sich die jeweiligen Schichten wöchentlich abwechseln.

Darüber hinaus gibt es auch Varianten, bei denen innerhalb einer Woche die Schicht wechselt. Hierbei arbeiten die Menschen konstant in einer Früh-, Spät- oder Nachtschicht.

Generell ist festzustellen, dass die Anzahl derjenigen, die im Wechselschichtarbeitssystem tätig sind, zugenommen hat. Während 4,8 Millionen Arbeitspersonen als Schichtarbeiter galten, waren es bereits 6 Millionen. Auch die Nachtarbeit an sich stieg in diesem Zeitraum an.

So waren rund 3,3 Millionen Menschen davon betroffen, während es zwischen nur 2,5 Millionen Menschen waren. Die Ergebnisse zeigen, dass gerade innerbetrieblich verstärkt auf Schicht- und Nachtarbeiter eingegangen werden muss, da diese besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement kann hierzu einen wertvollen Beitrag leisten. Wie wir bereits gesehen haben, durchzieht Schichtarbeit zahlreiche Berufsgruppen und Branchen.

Ein Phänomen, welches sehr häufig beobachtet wird, ist die Veränderung des Schlafverhaltens der Betroffenen. Gerade wenn das Schichtsystem eine Nachtschicht im Wechsel mit anderen Schichten enthält, ist dies der Fall. Verschiedenste Untersuchungen haben ergeben, dass gerade Schichtarbeiter häufiger unter Magen-Darmproblemen bzw.

Herz-Kreislauferkrankungen leiden und auch die psychische Belastung höher sein kann. Die innere Uhr lässt sich nur schwer umstellen, allerdings verlangt das die Schichtarbeit definitiv. Gerade in der Nacht gerät die innere Uhr schnell durcheinander. Zudem ist der Mensch an und für sich ein tagaktives Wesen. Statistiken zeigen, dass es hier z. Es muss auf der einen Seite aktiv die Arbeitsorganisation mitgestalten und auf der anderen Seite für jeden einzelnen Schichtarbeiter Hilfestellungen leisten.

Dies gilt vor allem für die Personen, die in Wechselschicht auch nachts arbeiten. Arbeitsorganisation an die Bedürfnissen der Schichtarbeiter anpassen. Hierfür ist zunächst eine genaue Analyse der Belastungen seitens der Mitarbeiter erforderlich.

Wie werden die Schichteinteilungen generell empfunden? Natürlich gilt, wie bei jeder persönlichen Befragung, dass diese absolut vertraulich und anonym in Form eines Fragebogens durchgeführt wird. Hilfestellungen für Schichtarbeiter durch BGM.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement kann mit einigen Hilfestellungen Schichtarbeitern helfen, mit dem stetigen Wechsel der Schichten besser zurecht zu kommen. Das BGM kann jedem Mitarbeiter z. Auch eine Art Tagebuch kann dabei helfen, Belastungen besser zu analysieren.

Drei wichtige Hilfestellungen speziell für Nachtarbeiter sollen hier vorgestellt werden. Schlafen gehört zu den Grundbedürfnissen eines Menschen. Ohne ausreichend Schlaf fällt nicht nur die aktuelle Leistungsfähigkeit rapide ab. Vielmehr kann diese Situation auch ernsthafte Erkrankungen mit sich bringen. Gerade nach einer Nachtschicht kann aber das Schlafen besonders schwierig sein. Deshalb müssen sich Nachtarbeiter eine ideale Schlafstelle schaffen.

Hierzu gehören unter anderem ein stark abgedunkelter Raum und eine geringe Geräuschkulisse. Darüber hinaus ist das Einschlafen an sich in den frühen Morgenstunden eher schwierig. Auch wenn es verführerisch ist, gerade nachts Fast Food zu essen, sollte diese schwere Kost generell vermieden werden.

Obst, Gemüse, Vollkornprodukte oder mageres Fleisch zusammenstellen, die jedem Nachtarbeiter ausgehändigt wird. Dabei kann es durchaus hilfreich sein, einen externen Ernährungsexperten hinzuzuziehen.

Schichtarbeit hat nicht nur Auswirkungen auf die Arbeitsperson, sondern auch auf dessen privates Umfeld. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass sich Menschen zwischen der Arbeit richtig erholen können.

Schichtarbeit hat es schon immer gegeben und wird auch zukünftig ein fester Bestandteil der betrieblichen Arbeitsorganisation sein, wobei zudem ein weiterer Anstieg zu erwarten ist. Allerdings müssen Belastungen, die durch wechselnde Schichten und insbesondere der Nachtarbeit entstehen reduziert werden. Hier spielt das BGM eine sehr wichtige Rolle.

Dies betrifft nicht nur die Verbesserung der Arbeitsorganisation bzw. Sie können Ihre Mitarbeiter nicht dazu zwingen auf ihre Gesundheit zu achten? Und das müssen Sie auch nicht. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist Hilfe zur Selbsthilfe und kann auch nur so funktionieren. Nicht selten kommt es vor, dass wir in Unternehmen folgende Reaktion bei der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements bekommen: Als wenn es nicht ausreichen würde, dass ich schon 8 Stunden am Tag hier arbeite.

Jeder Mitarbeiter ist für seine Gesundheit selbst Verantwortlich. Das war schon immer so und das wird auch immer so sein. Neu ist nur, dass immer mehr Unternehmen sich darüber bewusst sind, dass sie viel von Ihren Mitarbeitern fordern und auf der anderen Seite nun auch die Mitarbeiter bei der Gesunderhaltung im Betrieb und auch darüber hinaus unterstützen.

Um ein Betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgreich umsetzen zu können, sollten die Verantwortlichen einem ganzheitlichen Ansatz folgen. Das betriebliche Gesundheitsmanagement kann nur dann optimal funktionieren, wenn alle Aspekte, die zum Thema gehören, berücksichtigt werden.

Im Wesentlichen gehören der Arbeits- und Gesundheitsschutz sowohl als auch die Gesundheitsförderung zu den Prioritäten.

Aber auch Suchtprävention, Stressmanagement und betriebliches Eingliederungsmanagement sind wichtige Faktoren des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement kann nur dann erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Ein weiterer entscheidender Punkt des ganzheitlichen Prinzips ist die Integration.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement muss über die Grenzen verschiedener Fachstellen hinweg funktionieren. Die Verantwortlichen müssen also dafür sorgen, dass an den Schnittstellen der Informationsfluss in Gang gehalten wird, damit eine optimale Kooperation stattfinden kann. BGM-Steuerungskreis ins Leben zu rufen. Ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement kann nur dann optimal funktionieren, wenn möglichst viele Mitarbeiter sich beteiligen. Die Eigeninitiative des Einzelnen ist also genauso gefragt, wie die Teilnahme an Gruppenveranstaltungen.

Die Gesundheitsverantwortlichen eines Unternehmens haben die Aufgabe, den Mitarbeitern Mittel und Wege für die Gesundheitsförderung zur Verfügung zu stellen. Das alleine nützt jedoch wenig, wenn die Menschen nicht zur Teilnahme motiviert werden. Es sollten also Anreize geschaffen werden. Ein gut aufgestelltes Betriebliches Gesundheitsmanagement hat viele Vorteile für alle Mitarbeiter. Diese Tatsache muss jedem Einzelnen nahe gebracht werden.

Die medizinische Vorsorge gegen die zeitgenössischen Volkskrankheiten und die Reduzierung von gesundheitlichen Risikofaktoren, wie etwa dem Übergewicht, ist nicht nur für den Betroffenen von Bedeutung.

Präventionsangebote auf diesen Gebieten können sich auch für das Unternehmen positiv auswirken. Neben offensichtlich vorteilhaften Angeboten müssen auch die positiven Folgen aller Aspekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagement klar kommuniziert werden. Jeder Mitarbeiter sollte wissen, dass bestimmte gesundheitliche Belastungen innerhalb des Betriebes verringert werden können. Er muss sich darüber bewusst sein, dass er einen besseren Umgang mit Anforderungen lernen kann Work-Life-Balance und sich auf Dauer sein Gesundheitszustand verbessern wird.

Seine Leistungsfähigkeit bleibt erhalten oder kann optimiert werden. Darüber hinaus sind ein gesteigertes Wohlbefinden des Einzelnen und eine Verbesserung des allgemeinen Betriebsklimas weitere positive Effekte. Wenn Ihre Mitarbeiter die Möglichkeit zum selbstverantwortlichen Handeln im Dienste ihrer Gesundheit bekommen, wird sie das zum Mitmachen motivieren.

Denn das Gefühl, selbst ein Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu sein und dieses zum Beispiel durch Anregungen mitgestalten zu können, weckt in vielen Fällen das Interesse zur aktiven Beteiligung. Projekte und Erfahrungen anderer Unternehmen. Das Projekt KMU in Form, welches vom Bundesgesundheitsministerium gefördert wurde, hat gezeigt, wie effektiv Unternehmen präventiv tätig werden können.

Als Fazit kann festgehalten werden, dass ein Betriebliches Gesundheitsmanagement nur funktionieren kann, wenn alle erkennen, dass die Selbstverantwortung eines Jeden genauso wichtig ist, wie die soziale und gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens. Hierfür sind die Kooperation vieler Bereiche, z. Experten für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Mit der fachmännischen Beratung unserer Experten für das betriebliche Gesundheitsmanagement sind Sie immer gut aufgestellt.

Jürgen Siebenhünen, Diplom Sportwissenschaftler, Sportmedizin: Siebenhünen ist Experte für Sportmedizin und Leistungsdiagnostik. Wittke ist Spezialist auf dem Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie. Er hat sich im Bereich der Arbeitsergonomie und Gesundheitschecks in Unternehmen spezialisiert. Präsentismus — Die unsichtbare Fehlzeit. Damit ist Präsentismus das Gegenteil von Absentismus, wenn der Arbeitnehmer aus Krankheitsgründen berechtigt der Arbeit fernbleibt.

Die Zahlen der Menschen, die krank zur Arbeit gehen, steigen. Als Grund geben sie an, dass sie den Verlust des Arbeitsplatzes fürchten, aber auch, dass sie davon ausgehen, unentbehrlich zu sein.

Ein weiteres Argument ist, dass man sich den Kollegen gegenüber verantwortlich fühlt, die bereits überlastet sind oder selbst gerade trotz Krankheit gearbeitet haben. Die Folgen sind weitreichend, denn oftmals handelt es sich hier um Mitarbeiter, denen ein Arzt Bettruhe oder wenigstens eine Auszeit verordnen würde oder es vielleicht sogar getan hat. Es muss sich dabei nicht um den klassischen grippalen Infekt handeln.

Auch psychische Probleme zu denen privater Stress und Überforderung im Alltag oder im Beruf gehören, zählen zu den Gründen, die eine Auszeit dringend nötig machen.

Niedrige Krankenstände im Betrieb sind also kein Beweis dafür, dass es um die Gesundheit der Mitarbeiter gut bestellt ist. Alarmsignale können sein, dass die Produktivität sinkt und die Fehlerquote steigt.

Auch das Betriebsklima kann sich verschlechtern. Nährboden für Präsentismus ist eine schlechte Auftragslage und die Ankündigung von Kündigungen. Der Präsentismus wird in zwei Hauptstränge unterteilt. Mit der Hilfe der Hauptstränge wird auch analysiert, wie häufig Angestellte arbeiten, obwohl sie eigentlich zu Hause bleiben sollten. Der zweite Präsentismusstrang analysiert aber nicht wie krank sich der Mitarbeiter fühlt, sondern wie sehr er sich durch seine Erkrankung bei der Arbeit eingeschränkt gefühlt hat.

Dazu zählen alle Formen von Krankheiten. Dabei zeigte sich, dass die Kosten durch Präsentismus auch abhängig von der jeweiligen Krankheit sind. So waren die Präsentismus-Kosten für den Arbeitgeber bei Magen-Darm-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Verletzungen zum Teil erheblich höher, als sie waren, wenn die Mitarbeiter mit vergleichbaren Erkrankungen zu Hause geblieben sind.

Der Absentismus war nur dann für das Unternehmen teurer, wenn es sich um Muskulo-skelettale Erkrankungen, Krebs und psychische Erkrankungen handelte. Das liegt in erster Linie daran, dass sich Mitarbeiter, die krank arbeiten, langsamer erholen und in dieser längeren Krankheitszeit auch weniger belastbar sind.

Die Bundesanstalt sieht zudem einen engen Zusammenhang zwischen der Produktivität der Mitarbeit und ihrer Gesundheit. Die Studie kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass gesundheitliche Einschränkungen das Betriebsergebnis beeinträchtigen, wie es bei Fehlzeiten natürlich ebenfalls der Fall ist. Um die Folgen im eigenen Unternehmen analysieren zu können, rät die BauA die Unterscheidung zwischen:. Mitarbeiter, die subjektiv und objektiv keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufweisen 2.

Eine Universallösung gibt es nicht. Neben dem Gedanken an die Fürsorge für die eigene Gesundheit oder die der Mitarbeiter, zeigt sich auch der betriebliche Schaden durch geringere Produktivität.

Der erkrankte Mensch ist schneller wieder leistungsfähig, wenn er sich gründlich zu Hause erholt. Seine Anwesenheit im Unternehmen trägt also nur scheinbar dazu bei, dass seine Arbeitskraft erhalten bleibt, weil er sich langsamer erholt und in dieser Phase seine normale Leistungsfähigkeit nicht erreicht. Die Selbstverständlichkeit der Hochleistungsgesellschaft wirkt sich an dieser Stelle in jeder Hinsicht schädlich aus.

Die Kultur der Achtsamkeit gewinnt aber auch vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung an Bedeutung. Es ist also im Sinne des Unternehmers und des Mitarbeiters, möglichst lange gesund und belastbar zu bleiben. Das gelingt nur, wenn das Auskurieren von Krankheiten und ggf. Präsentismus wird auch als die unsichtbare Fehlzeit bezeichnet.

Um die Produktivität eines Unternehmens zu steigern, ist es daher für Unternehmer sinnvoll, sich intensiver mit dem Gesundheitszustand der Mitarbeiter zu befassen.

Gesundheitsangebote und ein gesundheitsorientierter Führungsstil bei. Auch Gespräche mit den Mitarbeitern sind wichtig, mit denen sich klären lässt, was die Ursache für die Erkrankungen sind. Möglicherweise gibt es betriebliche Auslöser. Im Hinblick auf die öffentliche Diskussion über den aktuell stattfindenden gesellschaftlichen und sozialen Wandel erfahren Psychische Erkrankungen eine hohe Präsenz und erwecken den An- schein, dass diese Erkrankungen in der Bevölkerung weiterhin zunehmen.

Dieser Anteil ist gewiss bedenklich hoch und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Denn insbesondere in der Arbeitswelt kommt es durch diese Erkrankungen zu längeren Arbeitsausfällen oder Fehlzeiten. Diese wiederum können Kosten, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit etc. Hohe Anforderungen an Beschäftigte wie z. Arbeitsverdichtung, Termin- und Leistungsdruck, häufige Störungen oder ständig wiederkehrende Arbeitsvorgänge werden besonders häufig als Belastungen in der Arbeitswelt empfunden und können auf längere Sicht zu psychische Erkrankungen führen.

Natürlich darf dabei nicht vergessen werden, dass die Ursachen einer psychischen Erkrankung in der Person selbst, im privaten oder im beruflichen Kontext liegen können. Um dieses Potential entfalten zu können, ist aber eine gute Arbeitsgestaltung wichtige Voraussetzung.

Vor diesem Hintergrund stellt insbesondere die Erhaltung und Förderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern einen wichtigen Baustein für gesunde Unternehmen dar.

Mit gesunden, motivierten und leistungsfähigen Mitarbeitern können Unternehmen den zunehmenden wirtschaftlichen Herausforderungen von morgen gewachsen sein. Statt Leistungsdruck und Vorschriften werden in einer partnerschaftlichen Unternehmenskultur die Ziele und ökonomischen Ergebnisse eines Unternehmens in einem Umfeld von Respekt, Fairness, Offenheit und Wertschätzung erreicht.

Dabei können durch gute Arbeitsgestaltung und einem gesundheitsförderliches Betriebsklima die psychischen Belastungen positiv beeinflusst und die psychischen Fehlbeanspruchungen vermieden werden. Der Anteil der Bevölkerung, der innerhalb eines Jahres an einer psychischen Störung leidet, ist in Deutschland seit Jahren relativ konstant und liegt bei ca.

Hohes Aufkommen, niedrige Behandlungsrate. Dem gegenüber hat die Wahrnehmung und Bedeutung von psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt in den letzten Jahren stark zugenommen. Diese Entwicklung ist auf die beginnende gesellschaftliche Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen sowie auf die Verbesserung der diagnostischen Kompetenz auf Seiten der Medizin zurückzuführen. Nach Gregersen et al. Führungskräfte beeinflussen durch ihr Führungsverhalten die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten.

Eine erfolgreiche Prävention psychischer Erkrankungen auf betrieblicher Ebene hängt dabei von ihrem Führungsstil, Führungsqualität sowie ihrer Kompetenzen hinsichtlich gesundheitsförderlicher Führung ab. Eine Unternehmenskultur, geprägt durch respektvollen Umgang, gegenseitiger Unterstützung, Wertschätzung, Vertrauen und Verständnis in Verbindung mit erreichbaren ökonomischen Zielen und gesundheitsförderlichen Bestandteilen ist der Nährboden für Leistung und Wohlbefinden.

Sind Mitarbeiter motiviert, können eigenverantwortlich handeln und fühlen sich beteiligt, führt dies auf längere Sicht zu gesunden und leistungsfähigen Mitarbeitern und Vermeidung von Krankheit und damit zu gesunden Unternehmen. Darüber hinaus erbringen Mitarbeiter gerne Leistung, wenn Sie aus eigenem Antrieb und innerer Überzeugung ihr Bestes geben wollen und einen Sinn in ihrer Arbeit sehen und merken, dass es sich lohnt für die Organisation einzusetzen.

Seit diesem Jahr hat sich die Situation gravierend verschärft. Die Berufsgenossenschaften haben den Auftrag, in den Betrieben vor Ort zu prüfen, ob und welche Analysen tatsächlich durchgeführt wurden.

Versäumen die Betriebe es, drohen Sanktionen oder sie müssen bei mangelhafter Durchführung nachbessern. Die Kontrollen haben zwar mitunter zu viel Aktionismus geführt, doch sind viele nach wie vor unsicher, wie eine Gefährdungsanalyse durchgeführt werden muss. Erschwerend kommt hinzu, dass es keine Vorschriften oder allgemein anerkannte Standards für die praktische Umsetzung gibt. Zu den objektiv messbaren Faktoren zählen zum Beispiel: Grundsätzlich empfiehlt sich ein mehrstufiges Verfahren: Zur Grobanalyse psychischer Belastungen eignen sich Checklisten und kurze Fragenkataloge.

Stellen sich in bestimmten Tätigkeitsgruppen Auffälligkeiten heraus, erfolgen im Screening-Verfahren, der zweiten Stufe, z.

Arbeitsplatzbegehungen und bei Bedarf in der 3. Stufe leitfadengestützte Mitarbeiter-Interviews durch Experten, die auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen geben können. Auch wenn das Verfahren zunächst aufwendig erscheint, machen die Vorteile den Aufwand wett: Die Gefährdungsbeurteilung bietet die Chance für Arbeitgeber, die beeinflussbaren Faktoren psychischer Belastungen zu erkennen, diese gegebenenfalls zu mindern, um damit dem Risiko von psychischen Erkrankungen und Ausfallzeiten entgegenzuwirken.

Nicht nur die Arbeitsprozesse werden optimiert; auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter wird erhöht und nachhaltig erhalten. Mobile Gesundheitschecks auf Gesundheitstagen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Den Mitarbeitern erspart es lange Wartezeiten bei Fachärzten, und das Unternehmen hält sie langfristig leistungsfähig. Die mobilen Gesundheitschecks spiegeln den Mitarbeitern ihren aktuellen Gesundheitszustand: Sie erhalten im Anschluss an jeden Test ein konkretes Ergebnis. Wichtig ist, dass die Check-ups von einem fachkundigen Trainer begleitet werden, der die Mitarbeiter berät und ihnen Anregungen für gesundheitsfördernde Veränderungen gibt.

Welche persönlichen Ziele der Mitarbeiter daraus ableitet, liegt in seiner Hand. Die mobilen Check-ups dauern rund 15 bis 20 Minuten und lassen sich daher gut in den Betriebsalltag integrieren. Bei einigen Untersuchungen, wie zum Beispiel dem Laktat-Test, bietet sich auch ein Re-Check an, damit die Mitarbeiter nachvollziehen können, wie sich ihre Gesundheitsparameter verändert haben.