Verbraucherpreisindex


Wie wird die Klassifizierung bei der Variantenkonfiguration im SAP Lifecycle Data Mgmt verwendet? (1) (1) Merkmale beschreiben Eigenschaften (Ausprägungen) eine konfigurierbaren Materials.

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Wie wird die Klassifizierung bei der Variantenkonfiguration im SAP Lifecycle Data Mgmt verwendet? (1) (1) Merkmale beschreiben Eigenschaften (Ausprägungen) eine konfigurierbaren Materials.

Als Bemessungsgrundlage zur durchschnittlichen Preisveränderung aller Waren und Dienstleistungen dient der Abgleich zu einem Basisjahr. Die Berechnung des Verbraucherpreisindex erfolgt anhand eines Verbrauchsschemas , dem sogenannten Warenkorb.

Der enthält alle Güter und Dienstleistungen, die den typischen Verbrauchsgewohnheiten eines durchschnittlichen bundesdeutschen Haushalts entsprechen.

Dazu gehören Lebensmittel, Bekleidung oder Mieten, langlebige Gebrauchsgüter wie Kraftfahrzeuge oder Möbel, sowie Dienstleistungen, also Friseure, Versicherungen oder Handwerkerleistungen.

Das Statistische Bundesamt und die Statistischen Landesämter erheben dazu monatlich in deutschen Berichtsgemeinden für ca. Da es um den Endverbraucher geht, sind dies Bruttopreise. Aufgrund dieser Daten erfolgt dann die Berechnung des Verbraucherpreisindex nach einem bestimmten Gewichtungsschema. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Preissenkungen, die sich dadurch ergeben, dass neuere Geräte im Vergleich zu Vorgängermodellen mehr Leistung zum gleichen Preis bieten. Dieser Referenzwert beträgt Die höheren Indexwerte der kommenden Jahre zeigen dann im Abgleich dazu die Preisentwicklung und damit die Inflation.

Sinken die Werte, liegt eine Deflation vor. Der Wert eines Basisjahres ist immer nur 5 Jahre lang gültig. Die aktuelle Bezugsbasis mit einem Wert von ist der Warenkorb des Jahres Die Angabe von Indexwerten bzw. Indexpunkten ist jedoch keine Prozentangabe.

Das aber ist kein Hindernis, eine Veränderung prozentual zu berechnen. Die Umrechnung ist einfach und erfolgt nach der Formel: Dies ergibt dann den jeweiligen Wert in Prozent. Weist etwa der August einen Indexstand von ,1 aus und der August einen Wert von Der Verbraucherpreisindex dient auch zur Berechnung, wenn es darum geht, laufende Geldforderungen in Verträgen wie Mieten, Pachten oder Renten wertbeständig zu halten. Sofern diese Wertsicherungsklauseln zulässig sind, werden sie also an die Entwicklung des Preisindex gekoppelt.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat beziehungsweise zum Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet. Er dient weiterhin zur Deflationierung in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, beispielsweise bei der Berechnung des realen Wirtschaftswachstums. Aufbauend auf dem VPI wird durch methodische Anpassungen ein international vergleichbarer Harmonisierter Verbraucherpreisindex berechnet.

Er dient insbesondere der Europäischen Zentralbank zur Beurteilung der Inflation. Bei der Berechnung des Verbraucherpreisindex geht man von einem "Warenkorb" aus, der sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekaufte Waren und Dienstleistungen repräsentiert. Der Warenkorb lässt sich auf zwei Ebenen betrachten. Diese konkreten Einzelprodukte stellen die untere Ebene des Warenkorbes dar. Auf dieser Ebene der einzelnen Preisrepräsentanten wird der Warenkorb ständig angepasst, da wegfallende oder an Marktbedeutung verlierende Güter ersetzt oder neue Gütervarianten aufgenommen werden.

Die Auswahl von Produkten erfolgt in Form von repräsentativen Stichproben. Hierfür wird zunächst das gesamte Bundesgebiet in 94 Regionen aufgeteilt. Im Anschluss werden in jeder dieser Regionen in der Regel repräsentative Städte und Gemeinden, dort dann repräsentative Geschäfte und darin die am häufigsten verkauften Produkte ausgewählt.

Die Zahl der ausgewählten Produkte orientiert sich tendenziell am Anteil der Ausgaben für eine Güterart an den gesamten Ausgaben für den privaten Konsum. Auch für weniger bedeutende Bereiche müssen Produkte aufgenommen werden, um die gesamte Bandbreite des privaten Konsums abzudecken.

Für die Messung der Preisentwicklung der einzelnen Güter des Warenkorbes werden monatlich mehr als Diese bisher übliche Preiserhebung umfasst einerseits die dezentrale Preiserhebung durch Preiserheberinnen und Preiserheber in Geschäften in ganz Deutschland und andererseits die zentrale Preiserhebung, welche hauptsächlich als Erhebung im Internet erfolgt.

Die ergänzende Nutzung digitaler Datenquellen ermöglicht es den Statistischen Ämtern, die Zahl der monatlichen Preisbeobachtungen deutlich zu erhöhen. So werden zum Beispiel für Güterbereiche mit besonders komplexer Preisgestaltung — wie Pauschalreisen oder Beiträge zu Kfz-Versicherungen — zusätzliche Datenquellen mit hoher Beobachtungszahl genutzt.

Darüber hinaus kommen moderne Erhebungsmethoden wie Web Scraping zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein automatisiertes Auslesen von Internetdaten.

Für den Onlinehandel und für ausgewählte Dienstleistungen — wie zum Beispiel für Mietwagennutzung oder Reisen per Fernbus — wird die Zahl der monatlichen Preisbeobachtungen angesichts dynamischer Preisänderungen mit Hilfe derartiger Verfahren deutlich ausgeweitet.

Ein einmal für die Preisbeobachtung ausgewählter Artikel wird dann gegen einen anderen ausgetauscht, wenn er nicht mehr oder nur noch wenig verkauft wird. Beim Preisvergleich werden auch Mengenänderungen eingerechnet. Weiterhin werden Qualitätsänderungen berücksichtigt — zum Beispiel bei Gütern mit technischem Fortschritt. Qualitätsbereinigungen sind bei der Berechnung von Preisindizes zwingend notwendig.

Modellwechsel können ebenso wie Änderungen von Vertragskonditionen mit Qualitätsänderungen einhergehen, die sich zwar im Preis niederschlagen können, aber nicht vollständig den Preisunterschied zwischen altem und neuem Produkt bedingen müssen. In diesen Fällen wird der durch die Qualitätsunterschiede hervorgerufene Preisunterschied quantifiziert und bei der Indexermittlung herausgerechnet.